Food/ Hauptgericht/ Kochbuch/ Vegetarisch

Falafel ohne Frittieren mit Joghurtdip

Kichererbsen haben sich in den vergangenen Monaten klammheimlich in mein Leben geschlichen und einen festen Platz ergattert. Als Hummus habe ich sie ja schon gezeigt, doch auch in Form eines Küchleins machen sie sich prächtig: Wer könnte Falafeln schon widerstehen? So samtig, so würzig, so gut! Und Falafel passen bestens zu meinem Neujahrsvorsatz, etwas weniger Fleisch zu essen. Denn gerade beim Mittagessen ist es viel zu oft Macht der Gewohnheit, beim Menü die nicht-vegetarische Variante zu bestellen – oft gibt es auch gar keine vegetarische. Falafel sind dann der ideale vegetarische Snack, der mit ein wenig Salat zum leckeren Hauptgericht wird. Und weil die Kichererbsen nicht lange eingeweicht sind, sondern direkt aus der Dose verwendet werden können, lassen sich die Falafel auch schnell selbst machen.

Falafel selbstgemacht ohne Frittieren und Einweichen mit Joghurtdip Rezept von ÜberSee-Mädchen der Foodblog vom Bodensee

Bis vor wenigen Monaten habe ich Falafel mit einer Fertig-Mischung gemacht, doch die braucht es gar nicht. So eine Dose Kichererbsen lässt sich bestens auf Vorrat lagern – ob für den nächsten Hummus, das nächste Curry oder eben Falafel. Dazu noch ein paar Gewürze, Schafskäse und ein leckerer Joghurt. Klingt sehr machbar, oder? Außerdem müssen die Falafel nicht frittiert werden und sind dadurch nicht so fettig wie sonst. Dafür sind sie knusprig – einer Semmelbrösel-Hülle sei Dank. Heute geht es daher erstmal mit den selbstgemachten Kichererbsen-Talern, besser bekannt als Falafel, weiter.

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Food/ Kuchen und mehr/ Rührkuchen

Gefüllte Mini-Gugl á la Berliner

Berliner sind Berliner und Pfannkuchen sind Pfannkuchen? Von wegen! Denn ich kenne jetzt jemanden, der zu dem, was ich Berliner nenne, Pfannkuchen sagt. Und was für mich ein Pfannkuchen ist, ist für ihn ein Berliner. Was hier im Süden so klar ist, ist einige hundert Kilometer weiter offensichtlich ganz anders. Dabei meinen wir eigentlich das gleiche: Leckere, süße Dinge. Die einen nur etwas fluffiger als die anderen. Kaum Verständigungsschwierigkeiten gibt es bei diesen Mini-Gugl, die sind wie ein gefüllter Berliner. Da kann man sich einfach aussuchen, wie man sie nennen mag: Gefüllte Berliner als Mini-Gugl, Mini-Berliner, Mini-Gugl die schmecken wie Berliner… Was gleich bleibt: Diese kleinen süßen Dinger schmecken richtig gut und sind auch einigermaßen figurfreundlich, weil sie nicht frittiert werden. Außerdem sind sie schnell und einfach gemacht, machen dafür aber viel Eindruck. Ich muss es wissen, denn ich habe sie meinen Kollegen zum Einstand mitgebracht.

Gefüllte Mini-Gugl, die aussehen und schmecken wie Berliner ohne Frittieren. Rezept vom ÜberSee-Mädchen der Foodblog vom Bodensee

Der aufmerksame Leser ahnt: Mein Einstand ist schon ein paar Monate her. Doch seitdem schwirren mir diese gefüllten Mini-Gugl im Kopf herum, das Rezept von Sarah war einfach zu gut. Deshalb hole ich es gerne hier auf meinen Blog und begrüße damit sowohl das neue Jahr als auch die Fasnacht. Wer wissen möchte, was es hier mit der Fasnacht (auch als fünfte Jahreszeit, Fasnet oder Fastnacht bekannt) auf sich hat, dem habe ich hier schon einmal einen Einblick gegeben.

Und zur Fasnacht gibt es traditionell Berliner in allen möglichen Variationen: Klassisch mit Puderzucker und Marmelade, so wie bei diesem Rezept für gefüllte Mini-Gugl, oder mit EIerlikör, Schokolade… Der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Doch für den ersten selbstgemachten Berliner im Mini-Format soll es der Klassiker sein.

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Allgemein

Das war 2019 – warum es hier ruhig war & sich das ändert

2019 war das ereignisreichste Jahr meines Lebens. Und weil es im Offline-Leben so viel zu überdenken, entscheiden, neu ausrichten und erleben gab, fehlte die Zeit für den Blog. So einfach könnte das sein. Doch so schwierig – und wegweisend! – war es für mich. Dieser Blog begann als eine Art Tagebuch. Als Möglichkeit, meine Bilder zu zeigen, Rezepte und Reisen festzuhalten. Diese Möglichkeit möchte und werde ich wieder öfter nutzen, und mein kleines virtuelles Tagebuch füllen. Mit vielen leckeren Rezepten, denn davon habe ich in den vergangenen Wochen und Monaten viele neue probiert. Mit inspirierenden Reiseerinnerungen, die eine neue Facette dieser Welt zeigen können. Und mit so viel mehr. Deshalb beginnen wir heute mit einem Jahresrückblick.

Was dabei wirklich faszinierend ist: Meine Worte an gleicher Stelle vor genau einem Jahr wirken teilweise wie eine Prophezeiung. Als hätte ich da schon geahnt, dass 2019 große Dinge geschehen werden. Wenn auch auf ganz andere Weise als gedacht. Und während 2018 in vielen Momenten zum Abhaken war, werde ich von 2019 noch sehr lang zehren.

Quickies: Musik und Momente

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Fisch/ Food/ Hauptgericht/ Low Carb

Glasierter Lachs mit gelbgoldenem Kiwi-Chutney

Dieser Beitrag enthält Werbung für Zespri

Kochen bei diesen Temperaturen? No way. Wenn die Hitze schon an der Balkontür darauf wartet, in die Wohnung zu strömen, muss ich sie mir nicht noch mit ausgiebigem Kochen selbst bereiten. Doch einmal was Warmes essen am Tag möchte ich eigentlich schon… und Hunger habe ich auch… Die Lösung ist glasierter Lachs mit gelbgoldenem Kiwi-Chutney. Der Lachs wird nicht gebeizt wie in meinem vorherigen Rezept mit diesem Lieblingsfisch, aber er wird nur kurz angebraten und kommt dann in den Ofen. Dessen Abwärme hält sich in Grenzen, deshalb geht das auch an heißen Sommertagen problemlos. Und das Kiwi-Chutney dazu darf kalt sein. Alles was es braucht, sind gelbe Sungold Kiwis von Zespri. Die sind nämlich perfekt gereift (tatsächlich!) und herrlich süß.

Glasierter Lachs mit gelbem Kiwi-Chutney mit Zespri Sungold Kiwi

Einkaufen an heißen Tagen ist nämlich (auch) nicht meine Lieblingsbeschäftigung, deshalb gehe ich meist spontan und kurz los – je nachdem, wonach mir der Sinn ist. Also bin ich vor einer Woche noch kurz nach Feierabend in den Supermarkt, um Kiwis und Lachs zu besorgen. Rezepte mit wenigen Zutaten sind doch ohnehin die besten und die restlichen Zutaten wie Sriracha-Sauce, Ingwer und Chili habe ich meistens vorrätig.

Erfahrungsgemäß brauchen manche Zutaten aber ein wenig Zeit, um nachzureifen. Ich kann mich kaum an wirklich perfekte Mango oder Avocado erinnern. Und auch Kiwis waren teils Glückssache, ob sie gleich schön weich und saftig sind oder doch bockelhart. Dieses Mal habe ich im Zuge dieser leckeren Zusammenarbeit gezielt nach Zespri SunGold Kiwi Ausschau gehalten – und zum ersten Mal eine gelbe Kiwi probiert. Fazit: Schmeckt.

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