Fisch/ Food/ Hauptgericht/ Low Carb

Lachspäckchen mit Bohnen und Pesto aus dem Ofen

Früher war nicht alles besser, aber manches einfacher. Den Lachs mit Bohnen und Pesto, den ich euch heute zeige, habe ich alle paar Wochen routinemäßig in den Ofen geschoben und dann genossen. Lachs und Bohnen waren tiefgekühlt, das Pesto gekauft aus dem Glas, und das Rezept von Jamie Oliver hat bestens geklappt. Inzwischen sind einige Jahre vergangen, ich kaufe Lachs gerne frisch und auch Bohnen waren ungekühlt zu haben – blöd nur, dass dann das Rezept nicht mehr aufgeht. Deshalb hat es zwei, nein drei Anläufe gebraucht, um euch die Lachspäckchen mit Bohnen und Pesto aus dem Ofen zu zeigen. Doch der Geschmack ist es sowas von wert, denn es ist ein perfektes Low-Carb-Abendessen ohne großen Aufwand.

Lachspäckchen mit Pesto und Bohnen nach Jamie Oliver aus dem Ofen Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee Überlingen

Vor einigen Wochen hatte ich das Gericht schon einmal photographiert, bis ich gemerkt habe, dass der Lachs noch nicht durch war. Also auf ein Neues! Beim zweiten Mal waren dann die Bohnen nicht durch, denn frische müssen vorab gekocht werden. Diesen Schritt unterschlägt Jamie Oliver leider… Und da ich einige Anläufe gebraucht habe, kann ich euch nun ein Rezept mit Gelinggarantie für alle Eventualitäten bieten – ob dicker oder dünner Lachs, frische oder gekühlte Bohnen. Eigentlich ist das Rezept für grünes Pesto gemacht, doch ich mag rotes viel lieber – [hier] mein Rezept dafür. Deshalb gibt es bei mir die Lachspäckchen mit Bohnen und rotem Pesto aus dem Ofen. Wenn ihr nach diesem Rezept noch Bohnen übrig habt, kann ich euch Spätzle mit Bohnen, einen Bohnensalat oder in Curry mit Bohnen ans Herz legen.

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Food/ Kleinigkeiten

Pesto rosso selbstgemacht aus getrockneten Tomaten

Ob es sich lohnt, für Pesto rosso einen eigenen Beitrag zu schreiben? Nach kurzer Überlegung musste ich die Frage mit Ja beantworten, denn ich verwende Pesto rosso so oft und so gerne, dass ich immer wieder auf dieses Ursprungsrezept verweisen werde. Ich habe da schon zwei, nein drei Rezepte im Kopf, die damit ganz fantastisch schmecken. Meine liebste Tomatensauce wird beispielsweise erst durch ein, zwei Löffelchen Pesto perfekt – und sind Blogs nicht gerade wegen solch einfacher, bewährter Rezepte interessant? Daher wird es demnächst auch das Rezept für meine liebste Tomatensauce geben. Wenn ich es endlich geschafft habe, dieses Alltagsrezept auch zu photographieren… Wenn es erscheint, dann mit Verweis auf Pesto rosso, is klar. Und bis dahin habe ich schon ein anderes Rezept mit Pesto rosso geplant: Lachspäckchen nach Jamie Oliver. Doch erst einmal gibt es das fixe Rezept für selbstgemachtes Pesto rosso.

     Pesto rosso mit getrockneten Tomaten Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee Überlingen

Abgeschaut habe ich mir das Rezept von der lieben Ines und ihrem Blog Münchnerküche. Bei mir kommen allerdings auch ein paar geröstete Pinienkerne ins Glas und mehr Nüsse. Ines hat mir mit ihrem hübschen Bild den finalen Anreiz gegeben, um Pesto rosso endlich mal selbst zu machen. Wie schon Currypaste gehört das zu den Sachen, die man auch gut kaufen kann. Künftig kommt das bei mir aber seltener vor. Und vielleicht gehört es ja auch zu euren Vorsätzen für 2018, einige Dinge mehr selbst zu machen?

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Fleisch/ Food/ Hauptgericht/ Kochbuch

Waldlust-Burger mit gebratenen Pilzen

Sagt euch der Schmotzige Dunschtig etwas? Nein? Dann willkommen zur schwäbisch-alemannischen Fasnacht. Heute ist Großkampftag für mich und ich starte jetzt gleich zur ersten Schülerbefreiung. Als Schülerin konnte ich der Fasnacht überhaupt nichts abgewinnen und habe den Donnerstag meist geschwänzt. Und jetzt bin ich im Fliegerkostüm mitten unter ihnen, hüpfe ein wenig mit – und mache drei Kreuze, wenn der Tag geschafft ist. Nicht mal, weil ich es nicht mag, sondern weil der Start in die heiße Phase der Fasnacht so anstrengend ist. Eigentlich wollte ich vorab ja Berliner backen und zeigen, denn die gehören zur Fasnacht auf jeden Fall dazu. Doch die Zeit dafür ist mal wieder vor mir davon gerannt. Dafür weiß ich aber genau, was ich mir heute zum Essen wünsche: Einen Burger. Einen einfachen, aber guten Burger. Zählt als Fast Food und geht gut zwischen zwei Terminen, schmeckt aber auch ziemlich gut und sättigt, damit während des Narrengerichts mein Magen nicht knurrt. Deshalb zeige ich heute einen leckeren Waldlust-Burger.

Waldlust-Burger mit Pilzen Champignons und Kapern Burger mal anders Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog aus Überlingen Bodensee

Nach dem Klassiker Cheeseburger und einem Lachs-Burger wie in Miami (die solltet ihr probieren, so gut!) habe ich  mich an einem Waldlust-Burger versucht. Den Namen habe ich wie die Idee aus dem Burger-Kochbuch* (Affiliate-Link). Und eigentlich habe ich ein wenig damit gehadert, dieses Rezept zu zeigen, denn eigentlich sollte es ein mega-gesunder Burger mit Cloud Bread werden. Also mit Brötchen ohne Kohlenhydrate, die den Burger nicht weniger schmackhaft aber besonders gesund machen. Würde perfekt dazu passen, dass wir derzeit ein paar Kohlenhydrate einsparen.

Blöd nur, dass Cloud Bread (auch Oopsies genannt) mich so gar nicht überzeugt hat. Sie bestehen aus Eiern und Frischkäse und haben für uns nach einem abgewandelten Omelett geschmeckt – als Burgerbrötchen nicht unser Ding. Deshalb bin ich noch schnell in den Supermarkt geflitzt und habe Burger-Brötchen organisiert. Darf man als Foodblogger Fertig-Burgerbrötchen nutzen? Ich darf das. Denn der Belag des Waldlust-Burgers ist einfach zu gut, um ihn nicht zu zeigen. Ich sage nur: Eine Mischung aus gebratenen Pilzen kommt zum Käse obenauf, yummy.

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Food/ Kochbuch/ Kuchen und mehr

Pekannuss-Schoko-Cookies nach Basisrezept von Cynthia Barcomi

„So wird das aber nichts mit meiner Diät“, sagt mein Chef beim Biss in einen dieser Pekannuss-Schoko-Cookies. „Da sage ich nicht nein“, sagt er am Abend auf die Frage, ob ich ihm morgen noch einen Keks mitbringen soll. Klingt schon einmal gut, oder? Einige Jahre hat es nun gedauert, bis das erste Cookie-Rezept auf den Blog wandert. Moment, da war ja noch der köstlichste Cookiedough-Brownie-Kuchen (wirklich, der ist so gut). Doch wenn es um gebackene Cookies geht, dann sind diese hier die ersten und dann gleich meine liebsten. Pekannuss und Schokolade mag ich schon solo. Gemeinsam in einem soften Keks vereint schmecken sie umso besser. Das Basisrezept meiner Pekannuss-Schoko-Cookies stammt aus der Backschule von Cynthia Barcomi* (Amazon-Partnerlink). Von diesem Buch habe ich schon hier bei meinen Buchempfehlungen berichtet. Gekauft habe ich mir das Backbuch unter anderem wegen der Ankündigung, Teigformen damit verstehen und eigene Rezepte kreieren zu können. Das Ergebnis seht ihr heute. Cynthia bietet nämlich eine Art Baukasten für Cookies und ich habe sie mir so zusammen gestellt. Für mich gehören Pekannuss und Zartbitterschokolade in einen richtig leckeren Keks. Was wären deine Lieblingszutaten?

Pekannuss-Schoko-Cookies nach Basisrezept Cookie Keks selbst machen wie bei Subways soft Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee Überlingen

Beim ersten Backen erhielt ich einen riesigen Pekannuss-Schoko-Cookie, weil ich die Teigkugeln zu nah nebeneinander platziert hatte und sie sich beim Backen vereint haben. Doch schon da war das Fazit meiner besten Freundin: Oh yes, die sind richtig lecker. Ähnlich wie die fast schon legendären Subway-Cookies sind sie schön groß und schön soft. Dummerweise fingen einen Tag nach dem Backen meine Weisheitszähne an, sich bemerkbar zu machen. Daher konnte ich kaum einen dieser leckeren Cookies selbst kosten (stattdessen gab es Mousse au chocolat, wir erinnern uns). Um den erneuten Anlass, diese Cookies zu backen, war ich aber nicht traurig. Mein Chef war es auch nicht.

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