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Ziegenkäse-Tartelettes mit Röstpaprika & Oliven | Vive le Frühling!

Dieser Beitrag enthält Werbung für Produkte aus Frankreich - République française 

Je’m apelle Isabelle – das sind die einzigen französischen Worte, die ich beherrsche. Die französische Küche hingegen mag ich sehr und nachdem wir früher auch in Luxemburg oder im Intermarché einkaufen waren, mag ich auch französische Lebensmittel – die gab es da nämlich reichlich. Auch im normalen Supermarkt greife ich regelmäßig zu französischen Produkten. Doch was ist eigentlich französisch? Baguette und Croissant zum Frühstück, klar. Camembert, auch klar. Doch in der Regel macht es ja die Zubereitung, deshalb habe ich heute neben einigen französichen Zutaten auch ein leckeres Rezept mitgebracht – passend zum Motto Vive la Frühling gibt es Ziegenkäse-Tartelettes. Die kann man theoretisch auch zu einem Picknick mitnehmen, praktisch schmecken sie einfach köstlich.

Frankfreich ist von Süddeutschland ja gar nicht so weit entfernt, dennoch war ich bisher kaum im Nachbarland – weil ich die Sprache nicht spreche, weil es bisher einfach nicht gepasst hat. Das soll sich 2020 ändern, bis dahin hole ich mir Frankreich einfach schon mal in die Küche. Denn es muss nicht immer die kulinarische Reise nach Asien etc. sein, machmal warten die Köstlichkeiten nebenan. Dieses Rezept für zweierlei Fischtatar stammt beispielsweise aus einem französischen Kochkurs – und ich hätte es davor nie mit der französischen Küche verbunden. Vor einigen Monaten habe ich mir nun extra ein Kochbuch voll französischer Rezepte gekauft und bin seitdem ganz verliebt in diese Länderküche. Dabei gibt es viele Dinge, die ich mal probieren möchte oder schon probiert habe. Heute machen Ziegenkäse-Tartelettes den Anfang.

Vive la France! Vive le Frühling! Mit Ziegenkäse, Salzbutter, Roséwein und Estragon-Essig

Ziegenkäse-Tartelettes mit einem kleinen Salat vereinen vier feine Zutaten: In den Teig kommt französische Salzbutter, darauf kommt cremiger Ziegenkäse und dazu trinken wir ein Glas Roséwein. Und mit leckerem Estragon-Essig machen wir noch einen frischen Salat an. Die Produkte habe ich einer Zusammenarbeit mit dem französischen Landwirtschaftsministerium zu verdanken.

Vier Zutaten aus Frankreich: Ziegenkäse, Roséwein, Estragon-Essig und gesalzene Butter
  • Ziegenkäse: Was riecht denn da so im Kühlschrank? Der Crottin de Chavignol war’s! Das ist ein drei Wochen lang gereifter Ziegenmilch-Käse, der eine leichte grünblaue Edelschimmel-Schicht hat. Geschmacklich ist er nicht ganz so intensiv wie er riecht, aber doch aromatisch – gefällt mir gut. Wenn der Käse nicht in einer Tarte gelandet wäre, hätte ich ihn entweder direkt aufs Brot geschmiert oder auf einem Crostini zu Salat gekostet
  • Salzbutter: Schon Julia Child, die sich als Amerikanerin die französische Küche erkochte, wusste: „With enough butter, anything is good!“ Die Salzbutter von Échiré ist etwas weniger cremig als irische Butter, aber lecker salzig würzig. Salzbutter gibt auch Schokoladen-Desserts eine leckere Note.
  • Roséwein: Ich bin in den vergangenen Monaten unter die Weintrinker gegangen und mag besonders Weiß- oder Roséwein. Dieser Rosé des plages ist besonders süffig, für seinen Geschmack ausgezeichnet und passt perfekt zu den Ziegenkäse-Tartelettes.
  • Estragon-Essig: Im ersten Moment konnte ich mit Estragon nicht viel anfangen, denn das ist kein Dauergast in meinem Gewürzfach. Das Kraut passt aber bestens zu Käse, also auch zu den Ziegenkäsetartelettes. Im Vergleich zu anderen Essig-Sorten ist der Weißwein-Essig mit Estragon von Edmond Fallot sehr mild und daher auch perfekt für Salate.
Zutaten für Ziegenkäse-Tartelettes: Mehl Butter Ei Sahne Milch Oliven Paprika Parmesan Knoblauch Rosmarin
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Food/ Hauptgericht/ Kochbuch/ Salat

Orientalischer Kartoffelsalat mit Oliven – Olive you

Dieser Beitrag enthält Werbung für das EU-Projekt Olive you.

Oliven? Früher hätte ich diese Früchte wohl nicht in den Einkaufswagen gepackt. Oliven spielten höchstens eine Nebenrolle im griechischen Salat, den ich mehr wegen des Fetas, der Tomaten und Gurken genoss. Und jetzt wo ich so drüber nachdenke (und im Archiv nachsehe), gibt es bisher tatsächlich kaum ein Rezept mit Oliven auf diesem Blog! Nur bei dieser pikanten Thunfisch-Pasta kommen ein paar Oliven dazu, ebenso bei dieser Spinat-Feta-Pastete. Dabei mag ich Oliven inzwischen echt gerne. Erst neulich waren wir samstags auf dem Wochenmarkt und haben neben leckeren Aufstrichen (Inspiration zum selbstmachen findest du hier) auch einige Oliven eingepackt. Zum nebenher snacken und als Zutat zu Pasta zum Beispiel. Im Rahmen der „Olive You“-Kampagne der EU, auf die ich dank Bastian von Jordan Olivenöl aufmerksam geworden bin, habe ich mir das Früchtchen mal genauer angesehen und etwas anders probiert: Orientalischer Kartoffelsalat mit Oliven und Röstpaprika.

Kartoffelsalat mit Oliven Röstpaprika Harissa nach Yotam Ottolenghi Jerusalem von ÜberSee-Mädchen

Kartoffelsalat ist ein ziemlich wandelbares Gericht und während ich den schwäbischen Klassiker noch schuldig bin, habe ich inzwischen eine Kartoffelsalat-Version mit Senf im Archiv. Heute wird es aber orientalisch, dafür sorgen unter anderem Oliven, die Würzpaste Harissa und Röstpaprika. Oliven sind ähnlich wandelbar wie Kartoffelsalat und machen sich köstlich in Brot, auf Brot oder zu herzhaften Gerichten. Ich habe mal bei Pinterest nachgeschaut, was ich mit Oliven anstellen möchte, und bin auf zahlreiche Rezeptideen gestoßen. Auch bei Olive you gibt es einige Ideen.

Olive you – was hinter Kampagne und der Frucht steckt

Wichtig: Die Oliven müssen schmecken, auch roh. Denn diese gefärbten entsteinten Dinger, die man im Discounter teils bekommt, haben mit der eigentlichen Frucht nicht sooo viel zu tun. Dass Olive nicht gleich Olive ist, das zeigt sich schon beim Blick ins Supermarkt-Regal. Mal sind sie grün, mal eher braun, mal schwarz. Dabei sind die grünen Oliven meist unreif, die schwarzen gereift. Deshalb ist es für manche Anbieter lukrativ, grüne Oliven einfach schwarz einzufärben statt sie länger reifen zu lassen – denn das kostet Zeit und Geld. Außerdem sind sie grün einfacher zu ernten. Mehr zu den Hintergründen und wie du eine geschwärzte Frucht erkennst, liest du hier in einem Stern-Artikel. Das frühe Ernten und Einfärben kostet eben auch Geschmack, deshalb lohnt es sich, bei Oliven ein paar Cent (oder auch einen Euro) mehr auszugeben.

Am beliebtesten sind die drei natürlichen baumreifen Sorten: Kalamata -, Konservolia – (schwarz) und Thrumpa-Oliven. Die grünen Chalkidiki- und Konservolia-Oliven sind ebenfalls ein Klassiker der Spitzenklasse.

Olive you

Den Geschmack beeinflussen dann verschiedene Faktoren: Wie sind sie gereift, wie sind sie eingelegt? Einige Tafeloliven-Sorten reifen auf dem Baum und werden dann in Salzlake gelegt – „um die Bitterkeit aufzusaugen“, wie die Macher von Olive you erklären. Ich habe für mein Rezept entsteinte Kalamata-Oliven verwendet.

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Fleisch/ Food/ Hauptgericht/ Pasta

Pasta Ragu alla bolognese – original wie in Bologna

In Italien gibt es gar keine Spaghetti Bolognese, sondern wenn überhaupt Pasta ragu alla bolognese. Diese Erkenntnis hat mich überrascht, steht es doch in vermeintlich jedem Restaurant auf der Speisekarte. Und auch selbst gekocht hab ich seit Jahren ständig Spaghetti Bolognese auf dem Teller und mein liebstes Rezept dafür schon hier gezeigt. Nun hat eine Kollegin mir aber ein möglichst originales Rezept für Pasta ragu alla bolognese verraten und das schmeckt einfach köstlich! Der Unterschied ist: Das Ragu enthält weniger Gemüse, sondern vielmehr eine Mischung aus Rindfleisch und Pancetta. Immerhin ein paar Tomaten dürfen bleiben. Zusammen mit Weißwein und Vollmilch ergibt das eine richtig leckere Pasta!

Pasta ragu alla bolognese Original-Rezept mit Pancetta Weißwein Milch

Die Lehre sagt ja, dass sich kurze Nudeln besonders für stückige Saucen eignen und lange Nudeln besonders für cremige Saucen. Klingt schlüssig oder? Deshalb gibt es Jools‘ Lieblingssauce mit Brät, Karotten und Sellerie zu Penne, aber Aglio e olio zu Spaghetti. Das habe ich aber auch erst in den vergangenen Monaten gelernt, deshalb ist das bei den bisherigen Rezepten nicht ganz konsequent. Und jetzt das: Diese Pasta Ragu alla bolognese wird laut dem möglichst originalen Rezept mit Tagliatelle gegessen – warum wird zum Beispiel hier erklärt. Wobei bei diesem verlinkten Rezept aus Bologna das Olivenöl verteufelt wird und auch anderes Fleisch genutzt wird – es ist eben eine Gratwanderung beim Ragu alla bolognese und gibt vermutlich viele Varianten. Ich habe auch schon von Rezepten mit Knoblauch und Tomatenmark gelesen, doch beides fehlt mir in dieser Version nicht.

Sicher ist: Diese Sauce schmeckt. Und sie passt sicher auch zu Penne und ähnlichen kurzen Nudeln. Hauptsache, du gibst der etwas anderen, aber originalen Bolognese eine Chance, denn es lohnt sich.

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Dessert/ Food

Sahnequark-Dessert mit Eierlikör, Birne und Cookies

Om nom nom nom, sagt das Krümelmonster. Bei dem Charakter aus der Sesamstraße wäre sicher kein Krümel der Cookies mit weißer Schokolade und Mandeln übrig geblieben, doch ich bin nicht so blau, nicht so haarig und auch nicht ganz so unersättlich. Deshalb sind nach der jüngsten Backaktion einige Kekse übrig geblieben, die ich einfach in ein Dessert gepackt habe. Dafür habe ich mir überlegt, was wohl am besten zu den hellen, saftigen Cookies passt. Quarkcreme geht immer, dazu kommen Eierlikör und Birnen. Fertig ist das Sahnequark-Dessert! Der Familie hat es geschmeckt, vielleicht wäre das auch was für dich. Deshalb habe ich heute das Rezept parat.

Dessert-Glas mit Eierlikör Sahnequark Cookies und Birne Rezept ÜberSee-Mädchen

Creme, Birnen mit Eierlikör, Creme und Cookies. Klingt nach einer einfachen, aber eben auch unschlagbar guten Kombination, oder? Dafür kannst du dir aussuchen, ob du Eierlikör und Cookies selbst machen möchtest, oder das Rezept ganz schnell und einfach mit gekauften Produkten zubereitest. Das Rezept für Eierlikör gibt es hier, das für Cookies mit weißer Schokolade und Mandeln hier – kann ich beide so oder so empfehlen. Gekaufte Zutaten will ich aber nicht verteufeln, selbst wenn selbstgemacht immer besser schmeckt. Denn Hauptsache, es gibt mal wieder ein Dessert – und das gibt es viel zu selten, oder?

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