Dessert/ Food/ Kuchen und mehr

Tassenkuchen aus dem Ofen mit Mohn und Cranberry

Bisher bringe ich Tassenkuchen besonders mit einer Mikrowelle in Verbindung und da ich keine habe, findet sich bisher kein Mikrowellenkuchen in meinem Repertoire. Tobi alias der Kuchenbäcker ist da ohnehin der Fachmann. Aaaber, bevor ihr schnell zu ihm rüberklickt: Tassenkuchen funktioniert auch ohne Mikrowelle und mit Backofen. Daher gibt es heute Tassenkuchen aus dem Ofen mit Mohn und Cranberry. Ich hatte da nämlich noch gefrorene Cranberrys im Tiefkühler gelagert, außer in Punsch schmecken die auch im Kuchen herrlich süß-säuerlich.  Tassenkuchen aus dem Ofen mit Mohn und Cranberry Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog Bodensee Überlingen

Das Rezept dafür habe ich aus einer alten Deli-Zeitschrift ausgegraben. Inzwischen stapeln sich einige Zeitschriften in meinen Regalen und ich finde es schade, wenn lecker klingende Rezepte einfach verschwinden. Untergehen in der Flut neuer Inspiration, neuer Magazine und Rezepte. Ich hatte mir bereits vor Monaten einmal vorgenommen, mir regelmäßig eine Zeitschrift vorzunehmen und daraus zu kochen oder zu backen, doch das hat nicht so gut geklappt. Dann habe ich eine App getestet, die meine stundenlang eingepflegten Rezepte einfach gefressen hat – der Support reagierte sechs Wochen später, dann konnte mir die App aber schon gestohlen bleiben.

Also mache ich es jetzt ganz altmodisch: Ich gehe nach und nach meine Zeitschriften durch und notiere mir die Rezepte, die mich anmachen. Dafür nutze ich Evernote und ordne die Rezepte in süß und salzig, in Eis und Brot ein. Dieses Rezept für Tassenkuchen aus dem Ofen stammt also aus einer alten Deli-Zeitschrift und wäre wohl in der Versenkung verschwunden, wenn ich es nicht in meiner Liste gehabt hätte. Der Tassenkuchen mit Mohn und Cranberry war Teil einer Mohn-Artikelstrecke und Mohn lasse ich mir sowieso gerne schmecken. Wie macht ihr das mit all der Inspiration, habt ihr auch ein System?

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Dessert/ Food/ Vegetarisch

Klassisches Mousse au chocolat mit Zartbitter

Essen musste in dieser Woche nur eine Eigenschaft mitbringen, um mich glücklich zu machen: Weich sein. Mousse au chocolat ist ein solches Essen und doch so viel mehr. Denn es ist nicht nur samtig-weich, sondern auch ultimativ fluffig und schokoladig. Ein wahrer Klassiker unter den Desserts, den ich immer und immer wieder essen könnte. Am besten schmeckt mir die Version mit Zartbitterschokolade statt der Vollmilch-Version, doch ich mag Zartbitter ohnehin in jeder Lebenslage am liebsten. Was ich gar nicht mag: Nichts essen zu können. Als Foodie freue ich mich über ein leckeres Abendessen, das einen anstrengenden Tag gefühlt ein wenig besser macht. Doch das musste diese Woche ausfallen: Hintergrund meiner geringen kulinarischen Anforderungen ist ein Weisheitszahn. In dieser Woche erhielt ich schon einmal einen Vorgeschmack (haha) darauf, wie es sich anfühlen wird, wenn mir die Zähne dann endgültig gezogen werden. Im Februar wird es so weit sein und ihr ahnt vielleicht, worauf ich mich dann freue: Mousse au chocolat mit Zartbitterschokolade.

Mousse au chocolat klassische fluffige Schokocreme mit Zartbitter-Schokolade von ÜberSee-Mädchen Foodblog Bodensee Überlingen

Denn dann werde ich vorbereitet sein. In der vergangenen Woche habe ich mich besonders von Smoothies ernährt. Das ist auch fein, ich habe bereits ein Rezept für Erdbeer- und Mango-Smoothie mit Milch geteilt. Doch bereits nach ein, zwei Tagen wünschte ich mir wenig mehr, als in ein knackiges Sandwich zu beißen. Ich hatte am Wochenende Cookies gebacken, die nun noch in einer Dose auf mich warten. Und ich hatte für diesen Rotkohl-Auflauf eingekauft, bekam den Mund aber nicht weit genug auf, um einen großen Happs davon zu kosten. Ach ja – firstwordlproblems, ich weiß, aber einfach nicht schön. Nun habe ich jedenfalls viele Smoothie-Sorten durch, vielleicht ein paar Gramm abgenommen und überlege mir schon einmal, was ich nach der Weisheitszahn-Operation essen möchte. Ina hat mir via Facebook schon einen guten Tipp gegeben: Milchreis. Wer hat mir sonst noch einen Tipp? Bis dahin löffle ich noch ein wenig Mousse au chocolat.

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Food/ Hauptgericht/ Kochbuch

Schnell & einfach: Kartoffeln mit Chorizo-Paprika-Sauce

Ich weiß ja nicht, wie es euch nach den Feiertagen so geht, aber ich möchte erstmal kein opulentes Festmahl mehr sehen. Entenbrust mit Kartoffelgratin ist wirklich lecker und auch mein Himbeerdessert habe ich mir herrlich schmecken lassen. Doch nach drei Tagen voller Weihnachtsessen habe ich erstmal genug gegessen. Nach den Feiertagen gab es außerdem Essen mit Freunden, einen runden Geburtstag und da war ja noch das Raclette an Silvester. Ich freue mich nach so viel Essen ja ehrlich auf ein selbstgekochtes Essen wie Bohnen mit Spätzle. Ein einfaches, bodenständiges Hauptgericht kommt genau richtig, oder? Kartoffeln mit Chorizo-Paprika-Sauce sind genau so ein Essen. Sie stehen nach 25 Minuten auf dem Tisch und sind außerdem knusprig und knackig zugleich. Schmeckt kein bisschen schwer wie etwa eine Portion Raclettekäse.

Da fehlt nur noch ein Klecks Aioli und der nächste leckere Feierabend ist gesichert. Spätestens morgen müssen ja die meisten wieder arbeiten und freuen sich vielleicht über ein schnelles und einfaches Feierabendgericht.

Kartoffeln mit Chorizo-Paprika-Sauce schnelles Abendessen von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee Überlingen

Kartoffeln kommen bei mir ähnlich wie Reis fast ein wenig zu kurz, weil ich Pasta so sehr liebe. Dabei sammle ich schon fleißig Rezepte auf meinem Pinterestboard. Die Blogaktion „Lecker für jeden Tag“ mit dem Motto „Tolle Knolle – unsere liebsten Kartoffelrezepte“ kommt genau richtig, um in die Küchen anderer Foodblogger zu blicken und weitere Kartoffel-Inspiration zu finden. Bei uns gibt es in Konstanz sogar ein Rezept mit dem Namen „Tolle Knolle“ und dort kann man sehr leckere Kartoffelgerichte essen. Die gesamte Liste der Foodblogger-Rezepte findet ihr dann weiter unten im Beitrag.

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Land/ Photographie/ Unterwegs

Ein Besuch bei den Kurfürsten in Sipplingen

Eigentlich war ÜberSee-Mädchen.de ja ein Photoblog. Nicht für Photos von Essen, sondern von meinen photographischen Streifzügen rund um den Bodensee (zum Beispiel auf die Mainau) oder auf Reisen. Deshalb gibt es heute einen Beitrag wie in alten Zeiten und zwar von den Kurfürsten in Sipplingen. Ich will schon länger einen Beitrag über Überlingen und den Bodensee schreiben, schließlich kommen das „Über“ und das „See“ in „ÜberSee-Mädchen“ nicht von ungefähr. Bisher kommt meine lieb gewonnene Heimat am Bodensee noch viel zu kurz auf dem Blog, doch das soll sich 2018 ändern. Klassische Vorsätze habe ich nicht für das neue Jahr, doch ein paar Pläne. Dazu möchte ich demnächst einen Text schreiben und hoffe sehr, dass ich bald Zeit finde – Zeitnot bleibt nämlich leider auch ein Thema.

So oder so: Manch einer interpretiert ÜberSee-Mädchen als Mädchen von Übersee, vom Norden Deutschlands oder sogar Amerika. Und manch einer ist entsprechend überrascht, dass ich im Süden Deutschlands dort lebe, wo andere Urlaub machen. Ein abgedroschenes Sprichwort, das aber so wahr ist. Viele Touristen haben dabei allein den Bodensee vor Augen, dabei können auch abgelegenere Ecken ohne Seesicht begeistern. Die Kurfürsten in Sipplingen sind so ein Ort.

Kurfürsten Sipplingen Ausflugsziel Bodensee Felsformation Herbst von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee Überlingen-2Kurfürsten Sipplingen Ausflugsziel Bodensee Felsformation Herbst von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee Überlingen

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