Kochbuch-Challenge reloaded: Was für ein leckerer Frühsommer

23. Juli 2023

Spargel und Rhabarber haben schon wieder ausgedient, der Sommer ist da! Und damit nicht nur heiße Tage, die man hoffentlich in der Nähe von Wasser verbringen kann, sondern auch das dritte Quartal. Jap, das halbe Jahr ist schon um. Und damit auch die Hälfte der Kochbuch-Challenge 2023. Denn dieses Jahr wird wieder jede Woche aus einem anderen Kochbuch gekocht oder gebacken – und genussvoll geschlemmt. Denn es schlummern viel zu viele tolle Kochbücher im Regal, ohne dass ihre Rezepte je gekostet werden. Doch das soll sich 2023 ändern. Nach dem ersten Halbjahr ist klar: Das funktioniert ganz gut. Und ist richtig lecker. Vielleicht ist ja auch ein Kochbuch für dich dabei.

Kochbuch-Challenge 2023 Teil 2 mit Kochbuch-Test Italien Griechenland Orient ÜberSee-Mädchen

Einige der Bücher der Kochbuch-Challenge warten schon viele Monate oder sogar Jahre auf ihren Einsatz, andere sind ganz neu in der Sammlung – weil sie mich im Buchladen sehr angelacht haben oder Verlage sie mir zuschicken. Danke dafür! Nachdem die Kochbuch-Challenge 2021 teils etwas stressig wurde (hier alle Berichte mit ganz viel tollen Kochbüchern), nehme ich mir dieses Jahr gezielt Pausen: Urlaub ist Urlaub. Bleiben auch so genügend leckere Gelegenheiten.

Bei den Links mit * handelt es sich um Affiliate-Links: Ich verdiene an qualifizierten Verkäufen bei Amazon. Das bedeutet eine kleine Provision für mich, ohne dass dich ein Kochbuch mehr kostet. Und das hilft, diesen Blog zu finanzieren. Dabei handelt es sich also um Werbung. Wenige Bücher waren außerdem ein Rezensionsexemplar, das schreibe ich jeweils dazu. 

14 La vita e bella: Italienische Küche bei der Kochbuch-Challenge

„Das Leben ist schön“, sagen Svenja Mattner-Shahi und Britta Welzer, die hinter dem Blog Klara und Ida stecken – und dem Kochbuch „La vita è bella – das große Italien-Kochbuch„*. Es kam zufällig als Rezensionsexemplar vom EMF-Verlag zu mir und hat mich erstmal geradezu erschlagen: Es ist gewaltig, sowohl bildlich als auch inhaltlich. Eine der 20 Regionen nach der anderen stellen sie mit ihren Lieblingsrezepten vor. Einige davon kennt man schon, weil sie Klassiker sind. Andere lernt man neu kennen und lieben.

Ausprobiert habe ich Penne all’arrabbiata (schnell und einfach lecker) und Gnocchi alla Romana. Das sind überbackene Hartweizengriesstaler, die mit würziger Butter serviert werden – und das ist ziemlich lecker.

Fazit zum Buch: Können zwei deutsche Schwestern wirklich traditionelle italienische Rezepte vermitteln? Nach dem Stöbern im großen Italien-Kochbuch* kann ich mir das gut vorstellen, denn die beiden nehmen uns mit auf eine Reise vom Norden in den Süden, von Pesto genovese über Risotto mit Erbsen bis zu Zitronen-Granita. Einige Rezepte sind wahre Klassiker, andere sind neu. Eine schöne Reise durch die italienische Küche.


15 Persiana Everyday von Sabrina Ghayour

Selten habe ich innerhalb kurzer Zeit so viel aus einem Buch ausprobiert wie aus diesem und dann doch noch so viele Rezepte auf meiner Liste: Sabrina Ghayour trifft bei mir einen Nerv. „Persiana Everyday„* ist das dritte Buch, das ich von ihr habe – und mindestens genauso gut wie Orientalia* und Vegetariana*. Einfach, schnell und köstlich soll die Auswahl im neuesten Buch sein mit orientalisch angehauchten Rezepten von Snacks über Salate und Hauptgerichte bis zum süßen Abschluss.

Ausprobiert: Zucchini-Apfel-Salat (roh mal was ganz anderes, lecker), Hähnchenschenkel (schön würzig) und schnelles Tomaten-Couscous (war mir etwas zu rauchig und zu viel Flüssigkeit). Mein Highlight waren die zerstoßenen Kartoffeln. Klar, die macht momentan jeder, doch Sabrina Ghayour badet sie nach dem Garen in einer Tahini-Butter-Sauce und gibt noch frische Frühlingszwiebel darüber.

Fazit zum Buch: Einmal mehr ein Volltreffer, der nach Feierabend für leckere Abwechslung sorgt. Die Rezepte sind verständlich mit kurzer Einleitung, klarer Beschreibung und Tipps, was dazu passt – so kann man sich mit „Persiana Everyday„* ganz einfach ein Festmahl zaubern. Sabrina Ghayour hat dabei einen tollen Blick für Details, sodass jedes Element ihrer Rezepte zum Genuss wird. Ganz weit oben auf meiner Liste steht der ultimative Thunfischsalat. Pluspunkt: Die Bücher haben ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis und kosten nur 28 Euro.


16 Die schnelle arabische Küche von Mounir Toub

Wer könnte bei arabischer Küche nein sagen, besonders wenn sie schnell geht? Eben. Als ich das erste Mal von dem Buch* gelesen habe, war ich direkt angetan. Mounir Toub verspricht Rezepte, die sich auch nach einem stressigen Tag zaubern lassen. Und das mit Zutaten aus dem Supermarkt. Dafür nimmt er bei einigen Rezepten eine Abkürzung oder Abwandlung, etwa beim Baklava. Denn arabisch bedeutet natürlich Klassiker wie Baklava, eine Falafel-Bowl und Hummus – aber noch viel mehr. Es gibt auch einige leckere Überraschungen.

Ausprobiert habe ich Kräutercouscous mit Hähnchen und Spargel (sehr fix und lecker) und den Perl-Couscous-Salat mit gegrilltem Pfirsich und Grillspießen (yum, der Perlcouscous war noch übrig von diesem Knaller-Rezept).

Fazit zum Buch: Kunterbunt und köstlich ist die „Die schnelle arabische Küche„* von Mounir Toub und damit ein Volltreffer.


17 Tante Poppis Küche zeigt griechische Küche neu

Viel Lob habe ich über Tante Poppis gelesen, bevor ich das Buch über ihre vegetarische griechische Küche endlich günstig ergattern konnte. Vegetarisch und griechisch wirkt wie ein Widerspruch, schließlich punkten die meisten griechischen Restaurants vor allem mit Fleischgerichten. Tante Poppi isst schon seit Jahrzehnten vegetarisch, ihre Nichte Nikoletta Bousdoukou hat mit ihr ein Café eröffnet – und gemerkt, wie gefragt die vegetarischen Rezepte sind. Ein Kochbuch* musste her. Unterteilt ist es in Meze, Suppen & Eintöpfe, Hauptgerichte sowie Pites & Brote und anschließend Süßes.

Ausprobiert habe ich den Klassiker griechischen Salat (geht immer), die Basilikumcreme (mega köstlich!) und Pasta mit Paprika (mal was anderes und lecker). Auf der Liste standen noch viel mehr Rezepte, zum Beispiel gebratene Zucchini und Aubergine (liebe ich in Restaurants) oder Makkaroniauflauf mit Bechamel namens Pastitsio.

Fazit zum Buch: Griechische Küche erlebt gerade eine verdiente Renaissance und Tante Poppi (und ihre Nichte Nikoletta) zeigt uns mit dem Kochbuch „Tante Poppis Küche“* eine neue, leckere Facette davon. Das Buch ist eine schöne Mischung aus alltagstauglichen Rezepten und gibt nicht nur immer wieder Einblicke in vegetarische griechische Küche (mit Wissenshäppchen), sondern auch ins Familienleben. Gefällt mir.


18 Sweet von Ottolenghi bei der Kochbuch-Challenge

Wusstest du, dass Yotam Ottolenghi als Konditor angefangen hat? Nein? Ich auch nicht! Der Meisterkoch, der uns die orientalische Küche auf den Tisch gebracht hat, kann auch mit süßen Sünden den Mund wässrig machen. Und das Backbuch Sweet* zusammen mit Helen Goh ist die perfekte Sammlung all dieser Rezepte dafür. Enthalten sind einige Klassiker wie Spekulatious, doch die beiden verpassen vielen Süßigkeiten eine besondere Würze. Beispiel gefällig? Feigenküchlein mit Salzkaramell-Kokos-Topping, Creme Caramel mit Ingwer oder Limetten-Cheesecake mit gerösteten Erdbeeren.

Ausprobiert habe ich zwei Rezepte, die es immer wieder geben wird: Bananenküchlein mit Rum (so saftig!) und Zitronen-Mohn-Kuchen, den ich in eine Muffinform gegossen habe (genau die richtige Mischung, Suchtgefahr).

Fazit zum Buch: Die Zutatenlisten sind Ottolenghi-typisch manchmal etwas lang, einige Rezepte wirken etwas anspruchsvoller – und doch lohnt sich dieses Backbuch. Sweet* ist ein unerwarteter Schatz, perfekt für passionierte Bäcker mit leckerer Vielfalt und vielen Tipps.


19 Kitchen Passport von Andong bei der Kochbuch-Challenge

Arseny Knaifel ist bekannt als Andong und reist kulinarisch um die Welt. Allerdings auf unerwartete Weise, denn er verpasst den Rezepten seinen eigenen Schliff. Damit ist er nicht unbedingt authentisch, Authentizität ist für ihn ohnehin ein Mythos. Stattdessen schaut er sich bestimmte Techniken, Philosophien und Geschmackskombinationen an. Kreativ und vielseitig also. In seinem Kochbuch Kitchen Passport* nähert Andong sich nicht nur Gerichten aus Berlin oder Usbekistan, sondern auch kleinen Klassikern wie Chili Crisp und Süßsauer-Sauce – und die wollte ich schon ewig ausprobieren. Daher danke ich dem DK-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Ausprobiert: Finnische Lachsrahmsuppe (wozu Miso für mich überhaupt nicht gepasst hast leider) und Fattoush (was ich abgewandelt super lecker fand). Auf der Liste standen ganz hoch der Falafel-Reis und Wantans mit Chiliöl.

Fazit zum Buch: Den Kitchen Passport* werde ich sicher noch häufiger zur Hand nehmen, wenn ich etwas Neues probieren möchte. Denn Andong hat seine ganz eigene Herangehensweise und die Liste der Rezepte, die ich ausprobieren möchte, ist lang. Wie gut, dass ich dafür kein Glutamat verwenden muss. Das nutzt Andong ganz gerne, erklärt aber schon eingangs, dass es für ihn gute Gerichte nur noch besser macht und man es auch einfach weglassen kann. Manche Rezepte sind aber ziemlich gewagt, da werde ich nächstes Mal abwandeln – so wie Andong es auch getan hat.


20 Schwarzwald Reloaded 3: Das Backbuch von team tietge

Unverhofft kommt oft, so ist es auch mit den Werken des team tietge aus dem Schwarzwald. Denn auf einmal hatte ich ein Rezensionsexemplar davon im Briefkasten, seitdem kamen noch zwei mehr dazu. Höchste Zeit, mir das Schwarzwald-Backbuch* mal genauer anzuschauen. Dafür haben die Macher in alten Backbüchern gestöbert und sich von Land und Leute inspirieren lassen. Das Ergebnis beginnt bei der Schwarzwälder Kirschtorte (also vielen Rezepten mit Kirschen, und einigen mit Schwipps) und reicht dann über Minis, Jahreszeiten, Schokolade und Herzhaftes. Last but not least gibt es eine Backschule. mit Rettungsversuchen und Grundrezepten.

Ausprobiert habe ich Erdbeer-Schnitten (denen ich mehr Festigkeit und Frucht verpasst habe) und Schoko-Ganache.

Fazit zum Buch: Klassiker wie Eierlikörkuchen oder lieber etwas Ausgefallenes wie Erdbeerlasagne? Das Schwarzwald-Backbuch* bietet beides und gibt dabei nicht nur lecker Inspiration, sondern auch viele nützliche Tipps. Den Ansatz, dass Zutaten und Küchengeräte möglichst unkompliziert sein sollen, mag ich. Das Ergebnis auch. Zumal es ein Rezeptregister mit den wichtigsten Zutaten gibt, yay. Danke für diese Überraschung.


21 Wagamama-Rezepte aus der Nudelbar | Kochbuch-Challenge

Lieblingsgerichte aus der Nudelbar verspricht Wagamama* – und ist auch für diejenigen geeignet, die nicht wissen, dass Wagamama eine Kette mit 60 Filialen ist. Neben einigen Grundrezepten für Saucen und Brühen gibt es auch ganz viel Inspiration für Salate, Snacks, Nudelgerichte und Suppen. Genau genommen: Ramen. Damit habe für Wagamama alles angefangen.

Ausprobiert habe ich leider nur ein Rezept: Kokosporridge. Das war so gut, dass ein Beitrag dazu schon online ist. Allerdings hat mich das Buch inspiriert, mal wieder Summer rolls zu machen – mein Rezept für das geniale Sommergericht aus Vietnam ist ähnlich wie das von Wagamama. Auf der Liste stand noch viel mehr: Glasnudel-Salat, Bang-Bang-Blumenkohl und Rindfleisch-Yakitori zum Beispiel.

Fazit zum Buch: Schon nach dem ersten Blick in dieses Kochbuch wollte ich mal in einem der Restaurants essen, doch leider gibt es das in Deutschland nicht. Also doch selbst kochen. Das geht mit den Rezepten gut, braucht allerdings einen gut gefüllten Vorratsschrank. Dann kann man innerhalb kurzer Zeit einiges zaubern. Dabei hat das Buch zwei Pluspunkte: Es gibt auch Abkürzungen – wer keine Brühe selbst machen kann, verwendet einfach fertige. Außerdem werden viele Grundrezepte erklärt, sodass man mit etwas Zeit viele Grundzutaten selbst zubereiten kann. Wenn es Wagamama* zu einem guten Preis irgendwo gibt (zum Beispiel als Mängelexemplar hier), holt man sich damit einige leckere Inspiration.


22 The Grand Central Market Cookbook direkt aus Los Angeles

Wie schmeckt eigentlich Los Angeles? Die eine klare Antwort darauf gibt es nicht, doch das Buch „The Grand Central Market Cookbok“* zeigt einen Einblick in die vielseitige Geschmackswelt der Metropole. Und der ist auch Jahre nach dem Erscheinen noch aktuell, denn Toastada Mixta habe ich dort genau so gegessen. Denn das Kochbuch ist auch eine Urlaubserinnerung an einige leckere Tage in LA mit den besten Ramen, würzigen Tacos und den verrücktesten Süßspeisen. Der Grand Central Market ist eine Halle voller Streetfood und das Buch hält die dort angebotenen Speisen ebenso fest wie die Geschichten derer, die sie zubereiten.

Ausprobiert habe ich Pico de gallo, das ist eine Salsa aus Tomaten, Zwiebeln, Chili und Koriander, die richtig gut zu Tacos schmeckt. Überhaupt: Tacos sind so ein geniales Essen, das man dort an jeder Straßenecke richtig günstig und gut bekommt. Deshalb haben wir auch die Tacos al pastor nachgemacht mit Schweinefleisch und Ananas. Außerdem gab es eine Light-Variante vom Gurkensalat mit Sesamöl – das Dressing ist genial. Auf meiner Liste steht noch viel, von Drunken Noodles über gepickeltes Gemüse und Poke bis zum Salted Caramel Bread Pudding.

Fazit zum Buch: Eine absolute Kaufempfehlung, um mal etwas anderes zu probieren. Denn so schön und lecker wir es hier in Europa haben, ist auf dem amerikanischen Kontinent dann doch einiges anders. Die Rezepte in dem Kochbuch sind mal einfach und mal ausgefallen, einige Zutaten sind hier etwas schwer zu bekommen. Aber sie lassen sich ersetzen oder abwandeln und das Ergebnis überzeugt. Ein Glück, dass es das Buch online zu kaufen* gibt, allerdings auf Englisch.


23 & 24: Urlaub auf den Azoren

Statt Kochbuch-Challenge stand im Juni etwas anderes auf dem Plan: endlich Urlaub. Dabei gab es auf der portugiesischen Insel São Miguel einige Leckereien zu kosten – von dort gewachsenen Ananas und Tee bis zu besonderem Käse und ganz viel Seafood. In diesem Beitrag erfährst du 8 Dinge, die du auf den Azoren kosten solltest.


25 Sonne und Meer auf dem Teller von Lazaros Kapageoroglou

Überraschende Geschenke von Verlagen sind die schönsten Geschenke (Rezensionsexemplar), besonders bei der Kochbuch-Challenge – wenn sie ganz viel Urlaubsgefühle wecken: „Sonne und Meer auf dem Teller“* verspricht moderne griechische Küche und kommt ganz schön schön daher. Nach einem Blick in die griechische Bäckerei geht es direkt weiter mit Kleinen Gerichten wie Aufstrichen und Salaten, Klassikern und abschließend gibt es noch Süßes. Jedes Rezept hat ein wunderschönes Bild, dazwischen gibt es auch Stimmungsbilder von Land und Leute.

Ausprobiert: habe ich einen Petersilienaufstrich mit Kapern, der nicht nur aufs Brot kommt sondern auch Brot enthält – sehr würzig, aber leider auch ziemlich viel. Die halbe Menge hätte immer noch viele Tage oder für eine Grillparty gereicht. Der Bohnensalat war mal was anderes als der Klassiker, weil mit Tomaten, Pinienkernen und Dill. Und die Auberginenröllchen gibt es wieder, sie waren mit Kreuzkümmel und Zimt gewürzt mal was anderes. Die Liste der Dinge, die ich noch ausprobieren möchte, ist ewig lang: Pasta mit Crevetten beamt mich direkt in den Urlaub und das gebratene Huhn mit Senf, Honig und Thymian klingt verführerisch.

Fazit zum Buch: Das Buch ist mit seinen 320 Seiten nicht nur vom Umfang her eine Wucht, sondern auch inhaltlich: Die Bilder sind bezaubernd, die Rezeptauswahl ist super vielseitig von Klassikern bis zu neuen Ideen und die Rezepte selbst sind gut umsetzbar. Für mich das bisher liebste griechische Kochbuch meiner Sammlung. Für einen ersten Einblick empfehle ich auch das Instagram-Profil des Autors.


26 Italia von Cettina Vicenzino bei der Kochbuch-Challenge

Das zweite Quartal der Kochbuch-Challenge endet, wie es begonnen hat: Italienisch. Während Cettina Vicenzino mit ihren aktuellen Büchern wie „Cucina Vegetariana„* von sich reden macht, habe ich mir ihren Klassiker von 2021 geschnappt: „Italia – das Beste aus allen Regionen“ zeigt, wie es in allen 20 Regionen Italiens schmeckt von Ligurien bis Sardinien. Im Vorwort erklärt sie, wie sie 2015 mit dem Zug aufbrach, um Menschen und ihre Rezepte kennenzulernen. Daher gibt es im Buch nicht nur Rezepte, sondern auch Geschichten und authentische Einblicke.

Einige Rezepte sind weltbekannt, etwa Tomate Mozzarella, Panzanella oder Spaghetti Carbonara. Neben herzhaften gibt es auch süße Rezepte, etwa für Cantuccini oder Torta della nonna. Viele Rezepte sind weniger bekannt, mal super einfach und mal etwas anspruchsvoller.

Ausprobiert habe ich eine rustikale Tomatensauce, die auch ohne selbstgemachte Pasta richtig lecker schmeckt. So ähnlich schon häufig gekocht, dieses Mal noch etwas besser mit frischer Petersilie und Basilikum.

Fazit zum Buch: Das „Italia – das Beste aus allen Regionen“* bietet einen besonderen Einblick in die italienische Küche und macht sofort Spaß – egal ob beim Ausprobieren der Rezepte oder nur beim Stöbern. Die Rezepte sind verständlich beschrieben und verraten immer etwas mehr als die bloße Zubereitung. Kein Wunder, dass es 2017 als weltbestes italienisches Kochbuch ausgezeichnet wurde – und einen Stammplatz in meinem Bücherregal erhält.

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Über mich

Hallo, ich bin Isabelle, 33 Jahre alt und lebe in Konstanz am schönen Bodensee. Auf meinem Blog ÜberSee-Mädchen.de zeige ich vor allem einfache Rezepte für leckeres Essen. Meine Kochkarriere begann mit der Sehnsucht nach Heimatküche wie Grießklöschensuppe oder schwäbischen Wurstspätzle. Seitdem habe ich viele Stunden in der Küche verbracht und allerlei Köstlichkeiten ausprobiert. Sieh dich ein wenig um und lass es dir schmecken.

1 Kommentare

  1. Ui, spannend! Ich habe tatsächlich nur eines der Kochbücher, die du hier vorstellst und das ist „Sweets“ (der Zitronen-Mohn-Kuchen ist wirklich der Knaller!). Und jetzt möchte ich bitte gerne einmal alle anderen Kochbücher auch haben, allen voran natürlich das Schwarzwald-Buch… Danke fürs Aufschreiben und Teilen!

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