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Pasta mit Spargel-Carbonara

Bei diesem Gericht kommen gleich zwei großartige Zutaten zusammen: Spargel und Carbonara-Sauce. Pasta mit Spargel-Carbonara ist ideal, um kulinarisch den Frühling zu erschmecken – mit wenigen, guten Zutaten und der Deutschen liebsten Frühlingszutat. Spaghetti Carbonara zählt zu Recht zu den absoluten Klassikern der italienischen Küche und wird weltweit gerne gegessen – nur original übrigens ohne Sahne! Das habe ich durch den Austausch mit Elena gelernt, sie hat ein klasse Rezept für originale Pasta Carbonara. Dieses Originalrezept habe ich ein wenig abgewandelt, weil der spezielle Speck leider selbst beim italienischen Delikatessen-Geschäft nicht verfügbar war, und ich noch Parmesan (statt Pecorino) zuhause hatte. Die Kombination der cremigen Sauce mit knackigem Spargel ist sehr zu empfehlen.

Zutaten für Spargel-Carbonara weißer Spargel Speck Pasta Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee

In den vergangenen Jahren ist mir diese Interpretation immer mal wieder in Zeitschriften oder bei Pinterest begegnet. Deshalb habe ich mich entschieden, mit Spargel-Carbonara in die Saison zu starten. Und in den nächsten Wochen möchte ich das weiße oder grüne Glück so richtig auskosten, denn im vergangenen Jahr habe ich die Stangen seltsamerweise nur selten gegessen. Ich habe das erste Mal richtig gute Spargelcremesuppe selbst gemacht, das stimmt, aber sonst kaum Spargel genossen. Dabei gibt es so viele leckere Rezepte mit Spargel, zum Beispiel mit Pfannkuchen und Sauce hollandaise oder mal anders in einem grünen Curry. Oh und fast hätte ich den Spargelsalat mit Schinken und Erdbeeren vergessen, der ist so gut! Deshalb ist der Plan für dieses Jahr: mehr Spargel. Wir starten mit Pasta mit Spargel-Carbonara.

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Food/ Kastenkuchen/ Kochbuch/ Kuchen und mehr/ Länderküche/ Rührkuchen/ Schokoladiges

Walnuss-Schoko-Kuchen ohne Mehl

Es ist höchste Zeit für Kuchen! Nicht nur, damit es eine Abwechslung von den herzhaften Rezepten auf diesem Blog gibt, sondern auch als Nervenfutter. Jeder geht ja ein wenig anders mit der sozialen Distanz um, die derzeit wegen des Coronavirus angesagt ist. Ich bleibe zuhause, mummel mich ein und schreibe. Schreibe Artikel aus dem Homeoffice, wenn ich arbeite, oder schreibe Artikel für den Blog, wenn ich Urlaub habe. Wollen wir darüber sprechen, dass ich eigentlich bei einem tollen Seminar in Augsburg gewesen wäre, dort ein Wochenende verbracht hätte und dann nach Barcelona geflogen wäre? Nein, wollen wir nicht. Corona lehrt uns, Pläne zu streichen und einen Gang zurück zu schalten. Ob wir wollen oder nicht. Ich will viel kochen und backen in dieser Zeit, viel fotografieren, viel machen. Ich habe sogar mit Sport angefangen. Mal schauen, wie lange die Motivation bleibt. Doch auch ohne Sport würde ich mir ein Stück dieses Kuchens gönnen: Walnuss-Schoko-Kuchen ohne Mehl und mit Whisky. Dieser Kastenkuchen ist schlicht ein Traum, denn er ist super saftig und lecker.

Walnuss-Schoko-Kuchen ohne Mehl und mit Whisky nach skandinavischem Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee Konstanz

Das Rezept für diesen leckeren Kuchen habe ich Signe Johansen zu verdanken. Oder meinem Bruder, je nach Perspektive. Denn mein Bruder hat mir schon vor einer Weile das Buch Scandilicious Baking* geschenkt mit – der Titel verrät es schon – skandinavischen Rezepten. Wie er auf ausgerechnet dieses Buch gekommen ist? Er hat nach einem Kochbuch für Blogger gesucht, er kennt mich eben gut. Achtung: Das Buch ist gebunden derzeit nur für Mondpreise zu haben, aber die Kindle-Version ist dafür unschlagbar günstig. (*Werbung: Affiliate-Link mit einer kleinen Provision für mich ohne Mehrkosten für dich)

Tatsächlich enthält das Buch eine schöne Mischung mit vielen süßen und wenigen herzhaften Köstlichkeiten. Ich wusste gar nicht so recht, wo ich anfangen soll, und bin sehr zufrieden mit meiner Wahl. Dabei wusste ich nicht einmal, was mich mit diesem Kuchenrezept erwartet, denn es gab kein Bild. Normalerweise mag ich das gar nicht bei einem Kochbuch, doch hier entschädigen die anderen, sehr ansprechenden Bilder und die vielen vielversprechenden Rezepte. Habe ich erwähnt, wie saftig der Walnuss-Schoko-Kuchen ist? Ursprünglich funktioniert das Rezept mit Haselnüssen, doch mir waren Walnüsse lieber.

PS: Dass in diesem Kuchen kein Mehl enthalten ist, hat übrigens nichts mit Corona zu tun. Denn hier ist meistens noch alles erhältlich, sogar frische Hefe.

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Allgemein

Meine 30 liebsten Podcasts für Foodies und Menschen um die 30

Eine Geschichtsstunde zum nebenbei hören? Ein neues Musikalbum oder ein neues Rezept, einen neuen Foodtrend kennenlernen? Oder doch die männliche Sicht zu Beziehungsgeschichten erfahren? Mit Podcasts geht all das und noch viel mehr. Seit mehr als zwei Jahren nutze ich den Weg von oder zur Arbeit, die Fahrt ins Wochenende oder die Zeit beim Kochen und/oder Putzen, um mich zu informieren oder unterhalten zu lassen. Das übernehmen netterweise viele Menschen, die sich den radio-ähnlichen Beiträgen verschrieben haben. Die Auswahl wird immer größer, die Favoritenliste immer länger. Und ich habe bereits so viel gehört und gelernt. Deshalb verrate ich heute, wie ich Podcasts nutze und welche ich empfehlen kann. Es geht um Futter für die Ohren! Eigentlich sollten es ja die zehn besten Podcasts werden, doch jetzt sind es die 30 liebsten geworden – denn es gibt einfach so viele gute, kostenlose Inspiration da draußen. Und gerade in Zeiten des Corona-Virus, wenn wir mehr Zeit alleine zuhause verbringen, kommt etwas Inspiration vielleicht gerade recht. Verrate mir gerne deine Favoriten!

Podcast-Empfehlungen für Foodies vom ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee

Wie du dir Podcasts anhören kannst

Der Begriff ist eine Schöpfung aus Broadcast und iPod und bezeichnet das mobile Hören von Radiobeiträgen. Einige der Beiträge werden so auch im Radio ausgestrahlt, etwa von Anbietern wie dem Deutschlandfunk, andere werden eigens produziert. Was sie eint: Die Beiträge sind über diverse Anbieter kostenlos abrufbar. Damit ist so viel Wissen und Unterhaltung so einfach zugänglich! Einige Podcasts sind exklusiv an einen Anbieter gebunden, Spotify hat zum Beispiel in den vergangenen Monaten einige Sendungen exklusiv.

Bei einem iPhone ist die Podcast-App wohl schon vorinstalliert, bei Android braucht es meines Wissens eine extra Anwendung. Ich nutze Podcast Addict und finde es einfach zu handhaben: Ich kann nach Genre, beliebtesten und neuesten Angeboten suchen, diese abonnieren und einzelne Folgen auf meine Favoritenliste packen. Außerdem kann ich Folgen herunterladen – dann ist das Hörvergnügen auch im Funkloch garantiert. Und wenn mir eine Folge besonders gut gefallen hat, kann ich sie als Favorit markieren und finde sie immer wieder. Ach ja: Podcast Addict hat auch einen Sleeptimer, das ist Gold wert. Auch viele der Musik-Anbieter wie Spotify oder Deezer bieten bereits einen Zugang zu vielen Podcasts (nicht nur denen, die bei ihnen exklusiv sind).

Meine 30 liebsten Podcasts

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Food/ Frühlingsrezepte/ Hauptgerichte/ Länderküche/ Tarte & Tartelette/ Vegetarisch

Ziegenkäse-Tartelettes mit Röstpaprika & Oliven | Vive le Frühling!

Dieser Beitrag enthält Werbung für Produkte aus Frankreich - République française 

Je’m apelle Isabelle – das sind die einzigen französischen Worte, die ich beherrsche. Die französische Küche hingegen mag ich sehr und nachdem wir früher auch in Luxemburg oder im Intermarché einkaufen waren, mag ich auch französische Lebensmittel – die gab es da nämlich reichlich. Auch im normalen Supermarkt greife ich regelmäßig zu französischen Produkten. Doch was ist eigentlich französisch? Baguette und Croissant zum Frühstück, klar. Camembert, auch klar. Doch in der Regel macht es ja die Zubereitung, deshalb habe ich heute neben einigen französichen Zutaten auch ein leckeres Rezept mitgebracht – passend zum Motto Vive la Frühling gibt es Ziegenkäse-Tartelettes. Die kann man theoretisch auch zu einem Picknick mitnehmen, praktisch schmecken sie einfach köstlich.

Französische Ziegenkäse-Tartelettes mit Oliven Röstpaprika Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee

Frankfreich ist von Süddeutschland ja gar nicht so weit entfernt, dennoch war ich bisher kaum im Nachbarland – weil ich die Sprache nicht spreche, weil es bisher einfach nicht gepasst hat. Das soll sich 2020 ändern, bis dahin hole ich mir Frankreich einfach schon mal in die Küche. Denn es muss nicht immer die kulinarische Reise nach Asien etc. sein, machmal warten die Köstlichkeiten nebenan. Dieses Rezept für zweierlei Fischtatar stammt beispielsweise aus einem französischen Kochkurs – und ich hätte es davor nie mit der französischen Küche verbunden. Vor einigen Monaten habe ich mir nun extra ein Kochbuch voll französischer Rezepte gekauft und bin seitdem ganz verliebt in diese Länderküche. Dabei gibt es viele Dinge, die ich mal probieren möchte oder schon probiert habe. Heute machen Ziegenkäse-Tartelettes den Anfang.

Vive la France! Vive le Frühling! Mit Ziegenkäse, Salzbutter, Roséwein und Estragon-Essig

Ziegenkäse-Tartelettes mit einem kleinen Salat vereinen vier feine Zutaten: In den Teig kommt französische Salzbutter, darauf kommt cremiger Ziegenkäse und dazu trinken wir ein Glas Roséwein. Und mit leckerem Estragon-Essig machen wir noch einen frischen Salat an. Die Produkte habe ich einer Zusammenarbeit mit dem französischen Landwirtschaftsministerium zu verdanken.

Vier Zutaten aus Frankreich: Ziegenkäse, Roséwein, Estragon-Essig und gesalzene Butter
  • Ziegenkäse: Was riecht denn da so im Kühlschrank? Der Crottin de Chavignol war’s! Das ist ein drei Wochen lang gereifter Ziegenmilch-Käse, der eine leichte grünblaue Edelschimmel-Schicht hat. Geschmacklich ist er nicht ganz so intensiv wie er riecht, aber doch aromatisch – gefällt mir gut. Wenn der Käse nicht in einer Tarte gelandet wäre, hätte ich ihn entweder direkt aufs Brot geschmiert oder auf einem Crostini zu Salat gekostet
  • Salzbutter: Schon Julia Child, die sich als Amerikanerin die französische Küche erkochte, wusste: „With enough butter, anything is good!“ Die Salzbutter von Échiré ist etwas weniger cremig als irische Butter, aber lecker salzig würzig. Salzbutter gibt auch Schokoladen-Desserts eine leckere Note.
  • Roséwein: Ich bin in den vergangenen Monaten unter die Weintrinker gegangen und mag besonders Weiß- oder Roséwein. Dieser Rosé des plages ist besonders süffig, für seinen Geschmack ausgezeichnet und passt perfekt zu den Ziegenkäse-Tartelettes.
  • Estragon-Essig: Im ersten Moment konnte ich mit Estragon nicht viel anfangen, denn das ist kein Dauergast in meinem Gewürzfach. Das Kraut passt aber bestens zu Käse, also auch zu den Ziegenkäsetartelettes. Im Vergleich zu anderen Essig-Sorten ist der Weißwein-Essig mit Estragon von Edmond Fallot sehr mild und daher auch perfekt für Salate.
Zutaten für französische Ziegenkäsetartelettes
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Orientalischer Kartoffelsalat mit Oliven – Olive you

Dieser Beitrag enthält Werbung für das EU-Projekt Olive you.

Oliven? Früher hätte ich diese Früchte wohl nicht in den Einkaufswagen gepackt. Oliven spielten höchstens eine Nebenrolle im griechischen Salat, den ich mehr wegen des Fetas, der Tomaten und Gurken genoss. Und jetzt wo ich so drüber nachdenke (und im Archiv nachsehe), gibt es bisher tatsächlich kaum ein Rezept mit Oliven auf diesem Blog! Nur bei dieser pikanten Thunfisch-Pasta kommen ein paar Oliven dazu, ebenso bei dieser Spinat-Feta-Pastete. Dabei mag ich Oliven inzwischen echt gerne. Erst neulich waren wir samstags auf dem Wochenmarkt und haben neben leckeren Aufstrichen (Inspiration zum selbstmachen findest du hier) auch einige Oliven eingepackt. Zum nebenher snacken und als Zutat zu Pasta zum Beispiel. Im Rahmen der „Olive You“-Kampagne der EU, auf die ich dank Bastian von Jordan Olivenöl aufmerksam geworden bin, habe ich mir das Früchtchen mal genauer angesehen und etwas anders probiert: Orientalischer Kartoffelsalat mit Oliven und Röstpaprika.

Kartoffelsalat mit Oliven Röstpaprika Harissa nach Yotam Ottolenghi Jerusalem von ÜberSee-Mädchen

Kartoffelsalat ist ein ziemlich wandelbares Gericht und während ich den schwäbischen Klassiker noch schuldig bin, habe ich inzwischen eine Kartoffelsalat-Version mit Senf im Archiv. Heute wird es aber orientalisch, dafür sorgen unter anderem Oliven, die Würzpaste Harissa und Röstpaprika. Oliven sind ähnlich wandelbar wie Kartoffelsalat und machen sich köstlich in Brot, auf Brot oder zu herzhaften Gerichten. Ich habe mal bei Pinterest nachgeschaut, was ich mit Oliven anstellen möchte, und bin auf zahlreiche Rezeptideen gestoßen. Auch bei Olive you gibt es einige Ideen.

Olive you – was hinter Kampagne und der Frucht steckt

Wichtig: Die Oliven müssen schmecken, auch roh. Denn diese gefärbten entsteinten Dinger, die man im Discounter teils bekommt, haben mit der eigentlichen Frucht nicht sooo viel zu tun. Dass Olive nicht gleich Olive ist, das zeigt sich schon beim Blick ins Supermarkt-Regal. Mal sind sie grün, mal eher braun, mal schwarz. Dabei sind die grünen Oliven meist unreif, die schwarzen gereift. Deshalb ist es für manche Anbieter lukrativ, grüne Oliven einfach schwarz einzufärben statt sie länger reifen zu lassen – denn das kostet Zeit und Geld. Außerdem sind sie grün einfacher zu ernten. Mehr zu den Hintergründen und wie du eine geschwärzte Frucht erkennst, liest du hier in einem Stern-Artikel. Das frühe Ernten und Einfärben kostet eben auch Geschmack, deshalb lohnt es sich, bei Oliven ein paar Cent (oder auch einen Euro) mehr auszugeben.

Am beliebtesten sind die drei natürlichen baumreifen Sorten: Kalamata -, Konservolia – (schwarz) und Thrumpa-Oliven. Die grünen Chalkidiki- und Konservolia-Oliven sind ebenfalls ein Klassiker der Spitzenklasse.

Olive you

Den Geschmack beeinflussen dann verschiedene Faktoren: Wie sind sie gereift, wie sind sie eingelegt? Einige Tafeloliven-Sorten reifen auf dem Baum und werden dann in Salzlake gelegt – „um die Bitterkeit aufzusaugen“, wie die Macher von Olive you erklären. Ich habe für mein Rezept entsteinte Kalamata-Oliven verwendet.

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