Fisch/ Food/ Hauptgericht/ Vorspeise

Ceviche mit Thunfisch von Deutsche See & Salsa Criolla

Dieser Beitrag enthält Werbung für Deutsche See.

Ceviche bedeutet Urlaubserinnerungen. Das Gericht mit nur kurz mariniertem Fisch ist als Vorspeise und Hauptgericht wohl in ganz Südamerika beliebt, auch in den USA ist es längst angekommen. Dort habe ich erstmals Ceviche gesehen, gegessen und gleich geliebt. Es war teil eines Seafood-Towers und nachdem wir den Hummer nicht so sehr und die Austern überhaupt nicht mochten, blieb nur die Ceviche. Und die war umso besser und hat fast alles wett gemacht. Kein Seafood-Tower mehr für uns, dafür umso mehr Ceviche. Denn die schmeckt herrlich frisch und … klar. Klingt komisch, wenn es um Essen geht, doch wenige gute Zutaten machen dieses Rezept so schlicht und doch so gut. Es braucht nur ein wenig rohen Thunfisch, viel Limettensaft und eine Salsa Criolla mit Paprika und Zwiebeln. Macht sich bestens auch als Vorspeise für die Weihnachtsfeiertage. Oder als Abendessen in den Tagen danach, wenn es wieder leichter werden soll.

Ceviche mit Thunfisch Deutsche See und Salsa Criolla Plätzchen Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee Überlingen

Das einzige Problem an der Geschichte: Richtig guter Fisch ist schwer zu bekommen, gerade wenn er roh verarbeitet werden soll. Und das sage ich, obwohl ich am Bodensee lebe – hier gibt es Fisch, leider aber immer weniger. Ich habe im Sommer eine Grillgeschichte für die Zeitung geschrieben und war dafür bei einem Fischer. Als ich ihn fragte, welchen Fisch er am liebsten auf den Grill legt, war seine Antwort deutlich: Gar keinen, denn es gibt nicht mehr so viel. Schade eigentlich, denn ich mag Fisch sehr. Und ich mag Produkte aus der Region, die nicht hunderte Kilometer unterwegs waren. Doch bevor Felchen extra aus Kanada importiert werden, damit sie dann als Bodensee-Felchen verkauft werden können, kommt mir auch Thunfisch aus fremden Gewässern auf den Tisch. Besonders wenn es so etwas besonders Leckeres wie Thunfisch-Ceviche geben soll.

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Food/ Kekse/ Kuchen und mehr/ Plätzchen

Lieblingsplätzchen 2018: Karamell-Nuss-Stangen

In jedem Jahr habe ich einen eindeutigen Favoriten auf dem Plätzchenteller. Das schmälert kein bisschen den Geschmack der anderen, doch eines der Plätzchen ist meistens ganz besonders. Besonders schokoladig, besonders nussig, besonders ungewöhnlich. In diesem Jahr habe ich fünf Plätzchensorten gebacken, darunter den absoluten Klassiker Vanillekipferl. Doch ich probiere auch immer wieder etwas Neues und habe so mein Lieblingsplätzchen für dieses Jahr gefunden: Karamell-Nuss-Stangen. Denn die sind so schnell gemacht und vereinen knackige Nüsse mit cremigem Karamell.

Drei Karamell-Nuss-Stangen auf einem kleinen Kuchengitter Plätzchenrezept einfach schnell

Zeitmanagement im Advent – eine Herausforderung

Zeit ist ein wichtiger Faktor in der Vorweihnachtszeit. Auf einmal ist der erste Advent und einen Wimpernschlag später steht Weihnachten vor der Tür. Ich bin froh, dass ich dieses Jahr zum Plätzchenbacken gekommen bin. Dabei habe ich mich anfangs ziemlich schlecht gefühlt und unter Druck setzen lassen, weil ab Ende Oktober die ersten Plätzchen in meinem Feed bei Facebook oder Instagram aufploppten. Wer backt denn so früh Plätzchen? Sind die noch gut bis Weihnachten? Oder muss man dann zweimal backen, weil zwischenzeitlich alle aufgegessen sind? Diese Fragen kann und muss ich nicht beantworten, denn ich backe Plätzchen meist Ende November und dann bei Gelegenheit. Just in time.

Und so habe ich zwischen Sonntagsdiensten und Schokoladenfestival einen Termin mit meiner Lieblingskollegin vereinbart, die Weihnachtsplaylist gestartet und gebacken. Doch nach drei Sorten fehlte der Nerv für eine vierte, also machte ich die Karamell-Nuss-Stangen schnell am nächsten Tag. Schnell ist dabei wörtlich zu verstehen: Karamell kochen, restliche Zutaten rein, auf ein Blech streichen und fertig. Genau das richtige Plätzchenrezept, wenn die Zeit fürs Plätzchenbacken eigentlich fehlt. Und weil mir die Zeit fürs Veröffentlichen der anderen Plätzchenrezepte fehlt, ist die Plätzchensaison für dieses Jahr mit zwei Sorten beendet. Es steht schließlich noch so viel mehr auf der To-Do-Liste – eine leckere Vorspeise zum Beispiel. Da habe ich die Tage noch etwas vorbereitet… In diesem Sinne: Guten Endspurt bis Weihnachten.

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Food/ Kuchen und mehr/ Plätzchen

Vanillekipferl für den Plätzchenteller

Es gibt Klassiker unter den Plätzchen, die sich ihren Platz auf dem Plätzchenteller redlich verdient haben. Seit Jahrzehnten werden sie Jahr für Jahr gebacken und es kommt gar nicht in Frage, dass sie ihren Platz einer anderen Sorte räumen müssen. Dafür schmecken sie einfach zu gut. Vanillekipferl sind solche Plätzchen und mit dem heutigen Rezept werden sie wunderbar müde und köstlich. Mein Liebster zieht mich schon seit Tagen damit auf, dass kein Vanillekipferl mehr da ist, weil er schon alle weggeputzt hat. Zum Glück entdecke ich dann doch noch ein oder zwei davon in unserer Plätzchendose. Schließlich haben wir Unmengen davon zusammengerührt, in Form gerollt und dann nur so lange gebacken, dass sie auf der Zunge zergehen.

Vanillekipferl auf einem Plätzchenteller Rezept von ÜberSee-Mädchen der Foodblog vom Bodensee Überlingen

Zu verdanken habe ich dieses Rezept für Vanillekipferl meiner Lieblingskollegin. Denn ich muss zugeben, dass meine Begeisterung für die mürben Kipferl in den vergangenen Jahren gelitten hat. Zu umständlich hatte ich die Vorbereitung in Erinnerung, schließlich wird jedes Vanillekipferl in Form gerollt. Es gibt zwar auch Lösungen, die Plätzchen mit einem Glas auszustechen oder in ein vorgeformtes Blech zu streichen, doch das sind für mich dann nicht die wirklichen Vanillekipferl. Und den Geschmack hatte ich nicht so lecker in Erinnerung, wie diese Plätzchen nun schmecken. Zum Glück hat meine Lieblingskollegin das Rezept zum gemeinsamen Plätzchenbacken mitgebracht und mich daran erinnert, wie lecker die sind! Nun bekommen die Vanillekipferl wieder einen Stammplatz auf dem Plätzchenteller. Und mit guten Freunden, der Familie oder den Liebsten sind die Kipferl auch schnell gerollt. Wenn dann noch die schönsten Weihnachtslieder zu hören sind, kann nichts schief gehen.

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Die besten Plätzchenrezepte | schokoladig, fruchtig, einfach, raffiniert

Kein Weihnachten ohne Plätzchen? Das sehe ich ganz genauso, daher habe ich mich ein wenig nach den köstlichsten Plätzchenrezepten umgesehen. Dabei bin ich nicht nur in meinem eigenen Archiv fündig geworden, sondern auch bei Pinterest und lieben Bloggerkollegen. Denn es gibt unzählige Plätzchenrezepte, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich bin in einer Facebook-Gruppe für die Weihnachtsbäckerei und dort zaubern manche dutzende Plätzchensorten in kürzester Zeit. Neulich habe ich gelesen, dass eine Frau über 40 Sorten gebacken hat – und das in kürzester Zeit. So wird es bei mir dieses Jahr sicher nicht laufen. Ich habe bisher fünf Sorten gebacken, davon einige wirkliche Klassiker. Und mit den 18 besten Plätzchenrezepten meiner Zusammenstellung kannst du theoretisch noch jeden Tag im Advent ein anderes Plätzchen naschen. Sogar mehrere!

Die besten Plätzchenrezept vom ÜberSee-Mädchen - eine Zusammenstellung

Dabei gibt es einige Unterschiede: mit Schokolade oder ohne? Mit etwas Fruchtigem oder nicht? Und soll es einfach und schnell gemacht sein? Für all diese Anforderungen habe ich Rezepte gefunden. Viele habe ich schon getestet und für gut befunden – wer kann einem leckeren Plätzchen schon widerstehen? Genieß die Vorweihnachtszeit mit einem (oder mehreren, allen?) dieser leckeren Plätzchen.

Plätzchen mit Schokolade

Schoko-Rotwein-Plätzchen (links) sind leckere Doppeldecker mit Himbeermarmelade im Inneren. Der Clou: Am Ende werden sie noch in heißer Schokolade und gemahlenen Mandeln gewendet.

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