Blumenkohl-Curry ist lecker, aber Curry mit dem indischen Weichkäse Paneer auch! Wie gut, dass wir uns bei diesem Rezept nicht entscheiden müssen. Denn in der leckeren Tikka Masala Sauce landen Blumenkohl und Paneer gleichermaßen. Das Ergebnis ist würzig, cremig, ein bisschen knackig und dank Zitrone auch noch erfrischend. Es kocht sich fast von selbst, denn Blumenkohl und Paneer werden im Ofen gegart, während wir in einer Pfanne die Sauce zubereiten. Und wenn alles zusammenkommt, ist nur noch die Frage der perfekten Beilage: Ich liebe Naan dazu, habe das Blumenkohl-Curry aber auch schon mit Reis gegessen. Auch mit Kartoffeln ist es sicher ein Genuss.

Während Jamie Oliver sein nächstes Buch ankündigt (Fast Food* erinnert mich an die 30-Minuten-Menüs*, weil es schnell gehen soll), hänge ich noch an den Schätzchen in seinen bisherigen Werken. Jools‘ Pasta ist seit Jahren ein absoluter Dauerliebling, auch der orientalische Couscous und die Bun cha Bowl sind perfekt. In meiner Kochbuch-Sammlung fehlen nur wenige Werke des britischen Starkochs, eines davon hat ein Mann in mein Leben gebracht: Veggies* zeigt uns seit 2019, wie Gemüse besonders lecker wird. Blumenkohl-Curry mit Paneer ist ein Lieblingsrezept aus diesem Kochbuch.
Indische Küche gilt immer mal wieder als kompliziert und aufwändig, doch es lohnt sich, darauf einzulassen. Ja, die Liste der Zutaten fällt auch mal länger aus, denn viele Gewürze sorgen für den typischen, besonderen Geschmack. Das Blumenkohl-Curry mit Paneer braucht Zimtstange, Gewürznelken, Kardamom, Knoblauch und Ingwer – und das bekommt man nicht nur in jedem Supermarkt, sondern braucht man auch immer mal wieder. Und gekocht ist das Curry dann relativ schnell: Nach 45 Minuten haben wir ein köstliches Abendessen vor uns.


Dafür bereiten wir erst eine Marinade zu, in der Blumenkohl und Paneer dann im Ofen garen dürfen. Währenddessen rösten wir die Gewürze an, denn so werden sie so richtig lecker, und löschen sie dann mit Nussmilch ab. Das blubbert dann nur noch kurz vor sich hin, bevor alles zusammen kommt.


Blumenkohl-Curry mit Paneer kommt übrigens ganz ohne Kokosmilch aus und wird dennoch cremig. Das liegt an der nussigen Sauce, für die wir Mandeln in kochendem Wasser einweichen und dann pürieren. Jamie Oliver setzt auf Cashewkerne, doch ich mag Mandeln lieber. Außerdem verwendet er etwas mehr Flüssigkeit, doch ich mag es cremiger. Und nach einigem Ausprobieren habe ich so das perfekte Rezept für Blumenkohl-Curry mit Paneer gezaubert.
Jamie Oliver weiß, was schmeckt! Dieses veggie Blumenkohl-Curry Rezept punktet mit Paneer Käse und wird ohne Kokosmilch lecker cremig!
einfach| 300 g | Paneer |
| 0.5 | Blumenkohl |
| 60 g | Mandeln oder Cashews |
| 2 EL | Tomatenmark |
| 2 EL | Joghurt |
| 1 EL | Mango-Chutney |
| 1 | Bio-Zitrone |
| 1 TL | geräuchertes Paprikapulver |
| 1 | Zimtstange |
| 3 | Gewürznelken |
| 3 | Kardamomkapseln |
| 4 | Knoblauchzehen |
| 1 | Zwiebel |
| 1 | Stück frischer Ingwer |
| 4 | Stängel Koriandergrün |
| etwas Butter und Olivenöl |
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Beilage nicht vergessen, wie wäre Naan? Das kann man erst mit Knoblauch und Koriander bestreichen und dann so toll in die Sauce dippen. Alternativ schmeckt das Blumenkohl-Curry auch mit Reis. Es lässt sich übrigens hervorragend vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag mindestens genauso gut.



Dass der Brite Jamie Oliver ausgerechnet ein indisches Rezept auftischt, ist geradezu traditionell. Denn Tikka Masala ist eher der britischen Küche zuzurechnen. In Großbritannien war es offenbar sogar das beliebteste Gericht.
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