Yaki Udon: Japanische Nudeln mit viel Gemüse

5. Mai 2022
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Kennst du diese dicken japanischen Nudeln, Udon-Nudeln? Die haben eine besondere Konsistenz und sind köstlich, wenn sie in einer ordentlichen Menge Sauce baden und/oder braten dürfen. Eine klassische und besonders leckere Variante sind Yaki Udon. Das bedeutet übersetzt soviel wie „japanisches Pfannengericht“. Meist tummeln sich in der Pfanne japanische Bratnudeln mit viel Gemüse wie Kohl und Karotten. Bei meinem Rezept kommen die dicken Nudeln mit viel Gemüse und einer lecker würzigen Sauce zusammen. Die Sauce ist ganz fix angerührt. Das schmeckt nicht nur gut, sondern passt auch bestens in einen Alltag mit wenig Zeit: Yaki Udon ist ein super schnelles Feierabendgericht, das innerhalb von 20 Minuten auf dem Tisch steht.

Yaki Udon Rezept mit viel Gemüse von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee

Die Sauce für Yaki Udon braucht zwar einige Zutaten, doch die sind gut haltbar und für viele asiastische Rezepte sehr praktisch. Reisessig brauchst du zum Beispiel für eine Poke-Bowl. Mirin brauchst du für Ramen mit Ente. Und Sojasauce ist für fast jedes asiatische Rezept eine zentrale Zutat. Du findest alle Zutaten auch im kleinsten Asia-Markt – oder bestellst sie einfach online, einige Möglichkeiten habe ich im Rezept verlinkt. Udon-Nudeln sind meist zu mehreren abgepackt erhältlich und lassen sich gut lagern, sodass du auch spontan im Handumdrehen deine Yaki Udon zubereiten kannst. Und wenn du mit der Austernsauce nicht noch eine Asia-Sauce im Schrank aufbewahren möchtest, kannst du auch einfach eine andere Würzsauce oder eine Stir-Fry-Sauce nutzen. Dann werden die japanischen Bratnudeln auch vegetarisch.

Für die leckeren gebratenen Nudeln nach japanischem Rezept kannst du an Gemüse verwenden, was der Kühlschrank gerade hergibt. Das macht die japanischen gebratenen Nudeln auch zu einem perfekten Resteessen. Getoppt mit Sesam und Frühlingszwiebeln wird daraus ein feines, sättigendes und relativ gesundes Abendessen.

Rezept für Yaki Udon mit viel Gemüse

Die Zubereitung von Yaki Udon ist denkbar einfach: Nudeln kochen, bis die dicken Nudeln schön geschmeidig werden. Gemüse anbraten, Nudeln dazu, Sauce dazu und fertig. Klingt einfach und ist es auch! Deshalb mache ich mir die japanischen Bratnudeln öfter, seit ich sie erstmals ausprobiert habe. Eine liebe Freundin kam zu Besuch und hat sich ein Rezept aus Yamyam-Foods* ausgesucht, das einfache asiatische Rezepte verspricht. Ich habe es als Rezensionsexemplar erhalten und bei der Kochbuch-Challenge kurz vorgestellt. Yaki Udon sollten es also sein, okay. Anfangs hielten wir uns an das Rezept mit etwas weniger Gemüse und Rindfleisch. Doch mit so viel Gemüse schmeckt es mir noch besser, daher hab ich es abgewandelt.

Du magst es spicy?

Dann träufel einfach etwas Sriracha-Sauce* über deine Yaki Udon, auch Chiliöl sorgt für eine leckere Schärfe.

Du magst es vegetarisch?

Normalerweise sind Yaki Udon nicht vegetarisch, weil die Austernsauce mit Austernfleischextrakt hergestellt wird. Die japanischen Bratnudeln sind also ohne Fleisch, aber nicht ohne Fisch. Es gibt aber vegetarische Alternativen und vegetarische Würzsaucen.

Du magst Yaki Udon mit Fleisch, Fisch oder anderem Gemüse?

Dann wandel dieses Grundlagen-Rezept einfach ab. Du kannst beispielsweise vor dem Gemüse etwas Fleisch anbraten, bevor dann das Gemüse, die Udon-Nudeln und die Sauce dazu kommen. Du kannst am Ende auch einige Garnelen zu den japanischen Bratnudeln geben. Oder du nimmst ein anderes Gemüse, auch Brokkoli oder Bohnen eignen sich beispielsweise bestens.

Dieses Rezept ist für eine große Portion gerechnet. Du kannst es aber einfach anpassen, wenn du für mehrere Menschen kochen möchtest.

Yaki Udon Bratnudeln mit viel Gemüse

Gebratene Nudeln auf japanisch: Einfaches Rezept für schnelle Yaki Udon aus der Pfanne mit viel Gemüse. Ideal für schnelle Feierabendküche, denn es braucht nur 20 Minuten.

einfach
  • Vorbereitungszeit:
    10 Minuten
  • Kochzeit:
    10 Minuten
  • Gesamtzeit:
    20 Minuten

Zutaten

1 Portionen
Nudeln und Gemüse
200 g Udon-Nudeln*
100 g Spitzkohl
0.5 Paprika
0.5 Karotte
3 braune Champignons
2 Frühlingszwiebeln
1 TL Sesam
Die Sauce
2 EL Austernsauce*
2 EL Sojasauce*
1 EL Mirin (süßer Reiswein)
1 TL geröstetes Sesamöl*
1 TL Reisessig*
2 TL Zucker

Zubereitung

  1. Das Gemüse putzen und in Streifen schneiden. Das Gemüse sollte ähnlich dick sein, damit es später auch ähnlich gart.
  2. Alle Zutaten der Sauce miteinander mischen: Austernsauce, Sojasauce, Mirin, Sesamöl, Reisessig und Zucker.
  3. Udon-Nudeln in heißem Wasser für etwa zwei Minuten kochen, bis die rechteckige Nudelplatte sich löst und die Nudeln auseinander fallen. Anschließend abgießen. Mit etwas Öl verhinderst du, dass sie aneinander kleben.
  4. Große Pfanne mit etwas neutralem Öl erhitzen. Paprika, Karotten, Champignons und den Kohl darin für etwa fünf Minuten anbraten, bis das Gemüse etwas weicher ist. Zwischendurch die Hälfte der Frühlingszwiebeln dazu geben.
  5. Nudeln hinzufügen, Sauce darüber verteilen und alles gut vermischen. Kurz gemeinsam anbraten, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren. Dafür mit den restlichen Frühlingszwiebeln und Sesam bestreuen.

Notizen

Austernsauce schmeckt übrigens nicht sonderlich nach Austern… Ich mag Austern nicht, aber Yaki Udon sehr!

Wie findest du das Rezept?

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Du hast das Rezept ausprobiert?

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*Affiliate-Link

Erstmals gekostet habe ich die Nudeln übrigens bei Nicole Stichs ultimativen Curry-Nudeln (erwähnt hier), seitdem lasse ich mir sie immer wieder schmecken.

Dazu passen asiatische Salate wie mein Mango-Avocado-Gurke-Salat. Das klingt nach einer abgefahrenen Kombination, ist aber richtig lecker.

Über mich

Hallo, ich bin Isabelle, 31 Jahre alt und lebe am schönen Bodensee. Auf meinem Blog ÜberSee-Mädchen.de zeige ich vor allem einfache Rezepte für leckeres Essen. Meine Kochkarriere begann mit der Sehnsucht nach Heimatküche wie Grießklöschensuppe oder schwäbischen Wurstspätzle. Seitdem habe ich viele Stunden in der Küche verbracht und allerlei Köstlichkeiten ausprobiert. Sieh dich ein wenig um und lass es dir schmecken.

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