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Viermal Menü für die Weihnachtsfeiertage

Selten kommen bei uns tatsächlich drei Gänge mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert auf den Tisch, doch an Weihnachten ist es dann so weit. Viele essen ja Kartoffelsalat mit Würstchen, doch bei uns wird richtig festlich aufgetischt mit Ente, Braten und Co. Okay, dieses Jahr gibt es an einem Abend auch Raclette, um die größere Familienrunde satt zu bekommen. In jedem Fall mag ich das sehr, dieses Beisammensein und gemeinsam genießen. Oft teilen wir uns die Organisation auf und der eine zaubert die Vorspeise, der andere das Dessert. Gerade diese beiden Elemente sind meist auch bis wenige Tage vor Weihnachten noch variabel und werden spontan entschieden. Wie ist das bei euch, habt ihr die Planung eures Weihnachtsmenüs schon abgeschlossen? Wenn nicht, habe ich viermal ein Menü für die Weihnachtsfeiertage für euch zusammen gestellt.

 Weihnachtsmenü Vorschläge vier Menüs für Weihnachtsfeiertage Rezepte von ÜberSee-Mädchen Foodblog Bodensee Überlingen

Die Rezepte sind für jeden machbar und lassen sich häufig gut vorbereiten, so dass das Menü für die Weihnachtsfeiertage keinen unnötigen Stress bedeutet.

Menü 1: Caesar Salad | Sauerbraten | Crumble

Menü für die Weihnachtsfeiertage Weihnachtsessen Idee Rezepte von ÜberSee-Mädchen Foodblog Bodensee Überlingen

Braten geht an den Weihnachtsfeiertagen immer, oder? Einmal in den Ofen geschoben und schon kann man sich der anderen Dinge widmen. Ich mag ja Sauerbraten am liebsten – nicht so süß wie die rheinische Version, die ich im Ruhrpott probiert habe, sondern nach Rezept meiner Mama. Dazu gibt es bei uns traditionell Semmelknödel. Vorab ein leichter und dennoch besonderer Caesar Salad, abschließend ein leckeres Crumble. Pflaumen sehe ich derzeit kaum im Supermarkt, doch die Streuseldecke schmeckt auch auf Äpfeln (mit viel Zimt).

 

Menü 2: Rote-Beete-Carpaccio | Zwiebelrostbraten | Himbeerdessert

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Bekanntlich mag ich Rote Beete derzeit sehr gerne und als Carpaccio mit Orangen, Feldsalat und Champignons gibt es eine klasse, ungewöhnliche Vorspeise. Zwiebelrostbraten geht ohnehin immer und viel einfacher, als mancher denken mag. Je nach Geschmack passen dazu auch Spätzle statt der Bratkartoffeln. Und das Himbeerdessert wird es bei uns in diesem Jahr sicher geben: Wenn mein Freund aussuchen darf, muss es dieser Nachtisch sein. Der Clou: Das Carpaccio zur Vorspeise und das Himbeerdessert lassen sich gut vorbereiten. Auch die Zwiebeln können vorab frittiert und warmgehalten werden, der Rest ist dann rasch gekocht.

 

Menü 3: Fischtatar | Rotkohl-Auflauf mit Knödeln | Lemoncurd-Creme

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Dieses zweierlei Fischtatar ist meine liebste Vorspeise überhaupt, die Kombination von Frucht (Birne oder Mango), Gemüse (gelbe oder rote Paprika) sowie Fisch (Thunfisch oder Lachs) und Kräutern (Schnittlauch oder Dill) ist ein Traum. Ideal für die Weihnachtsfeiertage ist, dass das Fischtatar am besten über Nacht im Kühlschrank durchzieht. Der Rotkohl-Auflauf mit Wurst und Knödeln ist etwas Feines und nicht zu mächtig. Erfrischend leicht kommt anschließend das Lemoncurd-Dessert daher. Im Dezember gibt es natürlich keine frischen Nektarinen mehr, doch die Creme schmeckt auch mit Pfirsichen aus der Dose. Und auch dieses Dessert wartet am besten vorbereitet im Kühlschrank. Wenn der Rotkohl bereits gekocht ist und die Knödel geformt sind, ist dieses Weihnachtsmenü ein richtiger Quickie.

 

Menü 4:  Fischsuppe | Ente mit Portweinsauce | Spekulatius-Tiramisu

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Diese beiden Protagonisten eines Weihnachtsmenüs habe ich euch erst neulich gezeigt, so würde ich sie zusammen essen: Fischsuppe mit Lachs und Lachsforelle, anschließend Entenbrust mit Portweinsauce und cremigem Kartoffelgratin. Der Rote-Beete-Salat ist zur Entenbrust (für mich) in dieser Konstellation fast verzichtbar, schließlich soll es abschließend noch süß werden mit Spekulatius-Tiramisu. Das ist ein leckerer Dauerbrenner unter den weihnachtlichen Desserts.

Habt ihr euer Menü schon geplant? Was gibt es bei euch?

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