Würziger Linsensalat mit Blumenkohl & Panir

26. Juli 2022
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Dieser Beitrag enthält nicht nur ein Rezept für Linsensalat mit Blumenkohl, Panir und Koriander-Öldressing, sondern auch unbezahlte Werbung: Das vorgestellte Buch ist ein Rezensionsexemplar des Unimedica-Verlags.

Linsensalat ist eines dieser Rezepte, das man viel zu selten macht und sich beim ersten Bissen dann denkt: Warum eigentlich?! Linsensalat ist so lecker, besonders wenn es ein orientalischer Linsensalat mit Blumenkohl ist. Dazu noch etwas frisch-cremiger Panir-Käse und ein würziges Korianderöl-Dressing – fertig ist eine richtig leckere Mahlzeit. Linsensalat taugt als Beilage, aber auch als Hauptgericht. Gerade bei sommerlichen Temperaturen ist man ja ganz dankbar über leckere Rezepte aus dem Kühlschrank. Wobei sich dieser Linsensalat auch bestens warm genießen lässt – dann ist der Blumenkohl noch schön knusprig und der Panir schön cremig. Ein Linsensalat-Rezept für jede Gelegenheit also.

Linsensalat mit Blumenkohl Panir Korianderöl-Dressing Rezept von Nik Sharma bei ÜberSee-Mädchen Foodblog

Ist es der beste Linsensalat der Welt? Vielleicht. Denn er stammt aus der Feder von Nik Sharma, der sich mit Geschmäckern und Gewürzen bestens auskennt. Er kombiniert indische Küche mit westlicher Herangehensweise, besonders der US-amerikanischen Küche Kaliforniens. Und so kommt indischer Weichkäse, Panir, zu einem Linsensalat mit Blumenkohl. Bei diesem Rezept sorgt auch das würzige Dressing für einen besonderen Kick, denn dafür werden Korianderblätter mit Öl, Limette und Gewürzen vermischt. Das schmeckt nicht nur zu Linsensalat, sondern auch zu gegrillten Steaks oder Fisch.

Bevor wir uns dem Rezept für würzigen Linsensalat mit Blumenkohl, Panir und Korianderöl-Dressing widmen, stelle ich noch kurz das Kochbuch „Zauber der Gewürze“ von Nik Sharma* vor.

Indisch oder westlich? Beides! Nik Sharmas neues Kochbuch

Kritiker sind voll des Lobes für „Zauber der Gewürze“, das im Frühjahr 2022 endlich auch in Deutschland erschienen ist. Doch bei mir ist es Liebe auf den zweiten Blick. Denn anfangs war ich stutzig angesichts langer Zutatenlisten und ungewöhnlicher Kombinationen. Für würzige Rinderkebabs braucht es 18 Zutaten, für Hühnersalat ähnlich viele und darunter zum Beispiel Melasse oder Selleriekraut. Manche Zutaten gibt selbst mein gut sortierter Vorrats- und Gewürzschrank nicht her. Jaggery war mir zum Beispiel völlig neu, das ist indischer Vollrohrzucker.

Deshalb habe ich das Buch anfangs angesehen und schnell zur Seite gelegt. Doch es hat sich gelohnt, nochmal ausgiebig darin zu blättern. Denn auf den zweiten Blick zeigt sich: Viele Rezepte sind gut machbar. Und das Ergebnis ist immer lecker und mit einem besonderen Kniff.

  • Optik: Der Titel verspricht nicht zu viel, denn das Kochbuch punktet mit stimmungsvollen, dunkel gehaltenen Bildern, die das farbenprächtige Essen gut zur Geltung bringen. Es gibt für jedes Rezept ein Bild und ein Lesebändchen.
  • Inhalt: Das Kochbuch ist in neun Kapitel gegliedert von Vorspeisen und Snacks über Salate und Suppen sowie Eier und Geflügel bis hin zu Süßspeisen, Getränken und Grundnahrungsmitteln wie Röstknoblauch, Panir oder Gewürzmischungen. Auf meiner Liste stehen noch Naan, geröstete Karotten aus dem Ofen, Frittata mit Garam Masala und ein Eiersalat mit geröstetem Koriander. Probiert habe ich neben dem Linsensalat mit Blumenkohl auch mit Koriander gebeizten Lachs (ähnlich wie hier) sowie ein Zitronensirup. Wer die Rezepte umsetzt, sollte die Zubereitungsschritte erstmal genau ansehen: Eine Zeitangabe gibt es nicht, tendenziell sollte an etwas mehr Zeit mitbringen. Auch die Portionsgrößen sind sehr unterschiedlich, manche Rezepte sind für zwei, manche für acht Portionen. Aber was für mich immer ein großer Pluspunkt ist: Es gibt ein Rezeptregister.
  • Fazit: Wer sich auf die indisch geprägte Küche (samt ihrer vielfältigen Gewürze) einlässt, findet einige Schätze in „Zauber der Gewürze“. Außerdem lernt man einiges über verschiedene Zubereitungsweisen, vom Beizen eines Lachs‘ über Pasteten und Pulled Pork bis zum Selbermachen von Panir-Käse. „Zauber der Gewürze“* ist für mich kein Grundlagenkochbuch für Anfänger, aber eine interessante Bereicherung für Koch-Begeisterte. Und es ist zeitlos.

Einige Rezepte von Nik Sharma findest du auch auf seiner Webseite.

Rezept für orientalischen Linsensalat mit Blumenkohl & Panir

Der warme Linsensalat ist ein gutes Beispiel für ein alltagstaugliches, leckeres Rezept mit indisch-westlichen Einflüssen. Die Zubereitung ist ziemlich einfach: Linsen kochen, Blumenkohl und Panir im Backofen knusprig braten, dann mit Frühlingszwiebeln un dDressing servieren. Fertig.

Du hast die Wahl, ob du den Linsensalat mit Blumenkohl dann direkt warm isst (was ich sehr empfehlen kann), oder dir innerhalb der nächsten vier Tage aus dem Kühlschrank schmecken lässt. Das Salatrezept mit Linsen und Blumenkohl eignet sich also auch für Mealprep und Mittagspausen. Und es ist mal was anderes als die Salate, die ich mir sonst so mache – auch wenn Tomate Mozzarella in der Deluxe-Version besonders lecker ist.

PS: Wenn du keinen Panir im Asia-Shop findest, kannst du aus dem Rezept auch einen Linsensalat mit Feta zaubern! Den Feta würde ich dann einfach vor dem Servieren drüber krümeln. Oder du lässt den Käse weg, dann ist es sogar ein Linsensalat vegan.

Linsensalat mit Blumenkohl und Panir

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Schnelles Korianderöl-Dressing macht orientalischen Salat würzig: Rezept für Linsensalat mit Blumenkohl nach Nik Sharma. Toll für Mealprep und Mittagspause.

einfach
  • Vorbereitungszeit:
    15 Minuten
  • Kochzeit:
    30 Minuten
  • Gesamtzeit:
    45 Minuten

Zutaten

6 Portionen
Linsensalat mit Blumenkohl und Panir
200 g Linsen (ich habe Pardina-Linsen* verwendet)
0.5 Blumenkohl
250 g Panir
2 Frühlingszwiebeln
etwas Salz und Pfeffer
1 EL Olivenöl
Korianderöl-Dressing
120 ml Olivenöl
10 g frische Koriander
0.5 Chili oder etwas Chiliflocken
0.5 Limette bzw. deren Saft
0.5 TL Koriandersamen
etwas Salz und Pfeffer

Utensilien

Zubereitung

  1. Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Linsen mit kaltem Wasser abspülen. In einem mittelgroßen Topf mit Wasser bedecken, bis es ca. 2,5cm über den Linsen steht. Zum Kochen bringen, dann bei niedriger Temperatur für 20 bis 40 Minuten köcheln lassen – dafür je nach Linsen auch die Packungsanweisung berücksichtigen! Die genaue Kochzeit hängt auch vom Alter der Linsen statt. Sie sollten nicht zu weich sein, sondern noch Biss haben. Anschließend in einem Sieb auffangen.
  3. Während des Kochens parallel Blumenkohl und Panir vorbereiten: Blumenkohl in Röschen teilen, Panir in ca. 1 cm dicke Würfel schneiden. Beides in einer Auflaufform verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Olivenöl besprenkeln. Gründlich vermengen und dann 20 bis 25 Minuten im Ofen braten. Gelegentlich umrühren. Blumenkohl und Panir sollten etwas gebräunt sein und schön knusprig.
  4. Die Zutaten fürs Dressing in einem Mixer zu einer glatten Paste pürieren.
  5. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
  6. Nun kommt alles zusammen: Linsen mit Blumenkohl, Panir, Frühlingszwiebeln und zuletzt dem Dressing vermischen. Gut durchmischen und genießen.

Notizen

Je nachdem, wie viel Dressing du magst, bleibt vielleicht noch etwas übrig.

Wie findest du das Rezept?

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Du hast Lust auf weitere Linsensalate? Ich habe schon zwei Versionen geteilt: Linsensalat mit Karotten, Sellerie und Radieschen oder mit Forellen

Über mich

Hallo, ich bin Isabelle, 31 Jahre alt und lebe am schönen Bodensee. Auf meinem Blog ÜberSee-Mädchen.de zeige ich vor allem einfache Rezepte für leckeres Essen. Meine Kochkarriere begann mit der Sehnsucht nach Heimatküche wie Grießklöschensuppe oder schwäbischen Wurstspätzle. Seitdem habe ich viele Stunden in der Küche verbracht und allerlei Köstlichkeiten ausprobiert. Sieh dich ein wenig um und lass es dir schmecken.

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