Rote-Bete-Tatar mit Feldsalat & Ziegenkäse

7. Februar 2021

Leckere (nicht zu erdige) rote Bete mit einem leckeren Dressing und Ziegenkäse, dazu ein Feldsalat mit fruchtigem Dressing und Walnüssen. So sieht eine richtig leckere Vorspeise aus! Und Vorspeisen gehören natürlich zu einem richtigen Weihnachtsmenü oder Silvesterdinner dazu, sollten aber auch im Alltag viel mehr Raum bekommen. Denn viele Vorspeisen sind schlicht zu gut, um sie nur an wenigen Anlässen im Jahr zuzubereiten. Ich denke da beispielsweise an mein zweierlei Fischtatar, das ich mir manchmal auch als Hauptgericht mache – weil es so gut ist. Ähnlich ist es bei diesem Rote-Bete-Tatar mit Ziegenkäse, nicht nur weil die Zutaten ebenfalls zu kleinen Würfeln geschnitten werden. Das vegetarische Tatar gab es bei mir erstmals an Silvester, seitdem aber immer wieder.

Es ist eine ziemlich klassische, weil so gute Kombination! Denn zu der roten Bete kommen ein fruchtiges Dressing, cremiger Käse und knackige Walnüsse. Wer mag, kann dazu noch ein bisschen Brot servieren, dann wird das Rote-Bete-Tatar zu einem leichten Abendessen.

Rote-Bete-Tatar mit Ziegenkäse Feldsalat Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee Konstanz

Dieses Vorspeisen-Rezept ist keine 48 Stunden später online, nachdem ich es zum zweiten Mal in diesem Jahr gegessen und abgelichtet habe. Das hat gleich zwei Gründe: Es ist so gut, dass ich nicht länger mit dem Teilen warten möchte. Und es passt perfekt zu unserem Februar-Motto der Blogaktion Aufgetischt, denn es geht um eine tolle rote Knolle: Rote Bete. Die Rezepte der anderen teilnehmenden Blogs findest du wie immer unter dem Rezept. Die knallig roten Knollen kamen mir jahrelang gar nicht auf den Tisch. Nur beim klassischen Beilagensalat im Restaurant aß ich mehr oder weniger begeistert ein paar Scheiben, auch bei Matjes-Salat hatte rote Bete ihre Berechtigung. Bis ich mich erst mit Suppe, dann mit Carpaccio und schließlich einigen weiteren Rezepten an die rote Bete herangetastet habe. Und merkte: Rote Bete schmeckt ziemlich klasse! Sogar in Schokokuchen, ehrlich.

Rote-Bete-Tatar als einfache raffinierte Vorspeise

Der Trick ist, die Knollen im Ofen zu garen. Das dauert ähnlich lange wie in Wasser gekocht, behält aber mehr Geschmack. Aber keine Angst: Dieses Rezept schmeckt sicher auch mit den vakuumierten roten Beten, die du im Supermarkt kaufen kannst. Wenn du wenig Zeit hast und dir dennoch was Leckeres gönnen möchtest: Go for it. Hauptsache, es schmeckt. Zeit ist bei mir auch ein Thema, deshalb koche ich mir meistens übrigens ein paar rote Bete mehr und mache mir am nächsten Tag noch etwas anderes damit. Aber: Die Knollen kann man auch roh essen, wie dieser Salat beweist.

Zu roter Bete braucht es dann meist gar nicht mehr viele weitere Zutaten, wie einer meiner liebsten Salate für die Mittagspause zeigt. Da tut sich Rote Bete mit Feta zusammen, die heutige Kombination mit Ziegenkäse ist aber auch nicht zu verachten! Das Rezept für Rote-Bete-Tatar ist ziemlich einfach, macht aber dennoch viel her. Das liegt nicht nur am Geschmack, sondern auch an der Optik: Richtig hübsch wirkt das Tatar, wenn du es in einem Dessertring* anrichtest und den Feldsalat darum verteilst. Ich finde ja, dass so eine Vorspeise mit etwas mehr Platz noch besser wirkt, daher Mut zur Lücke! Und zur Farbe. Und zur roten Bete. Denn die ist sehr, sehr lecker.

Rote-Bete-Tatar mit fruchtigem Feldsalat

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Rote Bete ist eine unterschätzte tolle Knolle, die in Rote-Bete-Tatar mit fruchtigem Feldsalat, cremigem Ziegenkäse und knackigen Nüssen zur einfachen aber raffinierten Vorspeise wird. Schmeckt nicht nur zu festlichen Anlässen, sondern auch als leichtes Abendessen.

einfach

  • Vorbereitungszeit:
    30 Minuten
  • Kochzeit:
    1 Stunden
  • Gesamtzeit:
    1 Stunden 30 Minuten

Zutaten

2 Stück
300 gRote Bete
4Scheiben Ziegenkäse (von der Rolle, kein Frischkäse)
0.5Bund Petersilie
1kleine Zwiebel
80 gFeldsalat
1(Blut-) Orange
1handvoll Walnüsse
4 ELRotweinessig
4 ELOlivenöl
1 TLSenf
1 TLHonig
4 ELgrobkörniges Salz
etwas Kümmel

Zubereitung

  1. Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Rote Bete abwaschen, mit etwa 1 EL Olivenöl und Kümmel einreiben. Den Boden einer Auflaufform mit grobkörnigem Salz bedecken, rote Bete darauf platzieren und für etwa 60 Minuten backen. Anschließend sollte ein Messer ohne großen Widerstand hindurch gleiten. Wenn es das nicht tut, noch etwas länger backen.
  3. Feldsalat waschen und putzen. Blutorange halbieren: Eine Hälfte filetieren (Schale abschneiden, dann mit einem Messer entlang der feinen Zwischenhäute), die andere Hälfte auspressen. Walnüsse grob hacken.
  4. Für das Salatdressing den Senf, die Hälfte des Rotweinessig und das restliche Olivenöl mit dem Blutorangensaft verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Petersilie waschen und die Blätter klein schneiden. Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Beides mit dem restlichen Rotweinessig vermischen und kurz stehen lassen, das nimmt den Zwiebeln etwas die Säure.
  6. Rote Bete schälen (am besten mit Einmalhandschuhen!*) und in Würfel schneiden. Zu der Petersilien-Zwiebel-Mischung geben und vermischen. Mit Honig beträufeln, ggf. noch etwas zusätzliches Olivenöl.
  7. Ziegenkäse mit einem kleinen Bunsenbrenner* anflämmen, damit er etwas Farbe bekommt. Wenn du keinen solchen Flambierbrenner* hast, kannst du den Ziegenkäse auch einfach auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und im Ofen kurz auf oberster Schiene grillen.
  8. Feldsalat mit Walnüssen, Blutorangenstücken und dem Dressing vermischen.
  9. Rote-Bete-Tatar in einem Dessertring* anrichten und etwas andrücken, damit es die Form behält. Ziegenkäse darauf drapieren. Feldsalat darum verteilen und genießen.

Wie findest du das Rezept?

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Aufgetischt: Rote Bete fünfmal anders

Ist diese Farbe nicht der Wahnsinn? Ob klassisch als Salat bei Ines, als Carpaccio bei Elena oder mal anders: Rote Bete hat einfach eine tolle färbende Wirkung. Deshalb empfehle ich auf jeden Fall Einweghandschuhe – ich hatte keine mehr zuhause und habe jetzt rote Hände. Doch zurück zu unserer Aufgetischt-Aktion, bei der ich mich mit vier anderen Blogs jeden ersten Sonntag im Monat einer saisonalen Zutat widme. Und wie toll sehen bitte die Rote-Bete-Crepes von Foodwerk aus? Eine tolle neue Idee, auf die ich vermutlich nicht gekommen wäre. Fun fact: In der Schweiz, wo Caro & Tobi vom Blog Foodwerk wohnen, heißen rote Bete Randen. Anders ist es mit Julis Rote-Bete-Pasta, die habe ich so ähnlich schon einmal probiert und kann sagen: Das ist einen Versuch wert, schau doch mal bei ihr vorbei.

Genug Ideen für die tolle rote Knolle? Hier findest du alle Beiträge der Aktion.

Über mich

Hallo, ich bin Isabelle, 30 Jahre alt und lebe am schönen Bodensee. Von Konstanz aus schreibe ich auf ÜberSee-Mädchen.de über die schönen Dinge des Lebens - das sind für mich einfache Rezepte für leckeres Essen, schöne Bilder und Ideen für einen hübschen Alltag. Meine Kochkarriere begann mit der Sehnsucht nach Grießklöschensuppe - und was ich kochen oder backen kann, schafft ihr auch! Seht euch ein wenig um, lasst euch inspirieren und genießt es.

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