Es kann juristisch heikel sein, bekannte Schokoriegel zu nennen, wenn man Rezepte teilt, die so ähnlich schmecken. Deshalb ignorieren wir in diesem Fall den Elefanten im Raum – auch wenn jeder und jede bei der Kombination aus viel Kokos und dunkler Schokolade vermutlich an einen bekannten, leckeren Schokoriegel denken muss. Und auch wenn dieser einfache, saftige Rührkuchen ziemlich genau so schmeckt. Oder noch einen Ticken besser. Der ultimative Kokoskuchen lässt sich ganz einfach backen und braucht dafür nur wenige Zutaten wie Kokosflocken und Kokosmilch – doppelt Kokos macht den Kuchen so richtig gut. Und saftig! Den musst du unbedingt probieren, denn mein Kollege hat direkt den nächsten davon bestellt.

Der Kokoskuchen ist das beste Beispiel dafür, wie gute Rezepte die Runde machen. Das war schon früher so, beispielsweise unter Nachbarn und Freunden, und ist seit einigen Jahren mit Foodblogs umso mehr so. Aus den frühen Zeiten stammt das Rezept für den Kokoskuchen, denn Zorra hat es auf ihrem Blog „1x umrühren bitte aka kochtopf“ schon 2013 veröffentlicht. 13 Jahre später habe ich es mir im Zuge der Aktion „Koch mein Rezept“ abgeschaut. Allerdings habe ich die Kondensmilch durch Kokosmilch ersetzt, denn Kondensmilch nutze ich nur selten. Außerdem backe ich am liebsten in meiner 20-Zentimeter-Springform* und habe die Mengen entsprechend umgerechnet.
Um Backformen umzurechnen, nutze ich am liebsten den Umrechner auf meiner eigenen Seite, denn da kann man ganz einfach zwischen verschiedenen Größen, aber auch Spring- und eckiger Form wechseln. Das Rechnen war in dem Fall einfach, denn Zorra verwendet eine 18-Zentimeter-Form und ich eine mit 20 Zentimetern Durchmesser*, also musste ich ihre Zutatenmengen mal 1,2 multiplizieren. Bedeutet auch: So verschwindet eine ganze Packung Kokosflocken in dem Kokoskuchen. Perfekt, damit keine angebrochene Packung rumliegt.


Und genügend Fans findet der Kokoskuchen sicherlich, meine KollegInnen im Büro waren ganz begeistert und haben direkt eine Wiederholung gewünscht.
Zurück zu Rezepten, die die Runde machen. Zorra wiederum hat das Rezept aus Italien, wo es auf den Namen Torta al cocco e cioccolato hört. Und es ist ein wirklich toller Kokoskuchen, der verdient hat, aus den Untiefen des Blogarchivs gezogen zu werden. Und das Archiv von Zorras Blog „1x umrühren bitte aka kochtopf“ ist riesig, denn sie ist ein wahres Urgestein unter den Foodbloggerinnen und begann schon vor über 20 Jahren damit, Rezepte online zu teilen.


Dabei zeigt sie nicht nur vielversprechende Rezepte etwa für Zipferlbrötchen, die beste Salatsoße und schlesischen Hochzeitskuchen. Eine tolle Vielfalt – und Zorra hat schon lange das Potenzial von Airfryern erkannt und Brownies darin gebacken. Zorra zeigt auch Blicke hinter die Kulissen und das finde ich immer besonders spannend. Ich kenne den Blog auch von einigen Aktionen wie dem Synchronbacken, vorbeischauen lohnt sich. Angesichts der vielen Rezepte bin ich die ältesten Beiträge durchgegangen – das mache ich bei der Aktion besonders gerne. „Kokosnussig, schokoladig und nicht zu süß!“, sagt Zorra selbst zum Kokoskuchen. Unfassbar lecker, würde ich ergänzen.
Schmeckt noch besser als der bekannte Schokoriegel: Rezept für saftigen Kokoskuchen mit Kokosmilch drin und dunkler Schoko drauf, ohne Mehl.
einfach| 250 g | Kokosflocken |
| 150 g | Zucker |
| 125 ml | Schlagsahne |
| 100 ml | Kokosmilch |
| 4 | Eier |
| 1.5 TL | Backpulver |
| 125 g | dunkle Schokolade |
| 25 g | Butter |
Dann verlinke @uebersee.maedchen auf Instagram.
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Die Zubereitung des Kokoskuchen ist einfach: Eier mit Zucker schaumig schlagen und die Kokosflocken darin für 30 Minuten quellen lassen. Dann fehlt nur noch das Backpulver, bevor der Kuchen für 60 Minuten in den Ofen kann. Nach kurzem Abkühlen mit der Glasur toppen, fertig. Die Schokoschicht ist schön dick und die perfekte Ergänzung. Der Kuchen ist nicht nur ultra saftig, sondern auch etwas krümelig – das soll so!


Das ist übrigens schon die 25. Runde der Blogaktion „Koch mein Rezept“, die Volker dankenswerterweise organisiert. Seit bald sechs Jahren probiere ich die Rezepte anderer Foodblogger und habe dabei schon so leckere Gerichte entdeckt! Rahmtarte, Scones oder die Quiche lasse ich mir seitdem immer wieder schmecken – du bald vielleicht auch?
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