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Lemon Curd – köstliche Zitronencreme selbst machen

Man kann wahrlich nicht pauschal sagen, dass die Briten wissen, was gut ist. Das typisch englische Frühstück mit Bohnen und Würstchen lasse ich zum Beispiel gerne stehen. Doch ein paar Dinge auf dem klassischen Speiseplan des Vereinigten Königreichs sind richtig köstlich. Scones zum Beispiel. Und Lemon Curd. Gerne auch in Kombination. Schon vor Jahren habe ich die Zitronencreme das erste Mal ausprobiert, seitdem mache ich sie immer wieder selbst. Das ist so einfach, dass man wahrlich kein Fertigprodukt davon kaufen muss: Nach 30 Minuten ist die Creme aus Butter, Ei und Zitrone schön dickflüssig eingekocht. Und dann macht sich Lemon Curd nahezu in jeder Kombination köstlich: Nur mit Butter zum Frühstück oder mit einer Creme als Dessert.

Lemon Curd einfach selbst machen Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee Konstanz

Lemon Curd ist dabei nur der Anfang einer besonderen Liebesgeschichte. Denn so ein Curd, also so eine puddingartige Creme, lässt sich leicht abwandeln, beispielsweise aus Blutorangen, Orangen oder auch Rhabarber Curd. Und eine zarte Schicht davon macht ziemlich viele Leckereien noch besser. Okay, eine dickere Schicht schmeckt vermutlich noch viel besser. Doch wenn das Glas durch solch tolle Verwendungen rasch wieder leer ist, habe ich schon die Lösung: Für Nachschub ist mit diesem Rezept gesorgt.

Für Frühstück oder Dessert: Bewährtes Rezept für Lemon Curd

Ich habe inzwischen die verschiedensten Zubereitungsweisen für ein Lemon Curd gesehen, doch dieses klappt bei mir immer. Das Rezept reicht etwa für ein Glas mit 500ml, am besten füllst du es in zwei kleinere Gläser wie diese*. Die sehen nicht nur hübsch aus (zum Beispiel zum Verschenken), sondern halten die Zitronencreme auch gut frisch. Ansonsten sammel ich ja momentan die Gläser dieses genialen Aufstrichs*, denn die eignen sich perfekt für selbstgemachte Marmeladen und Cremes. Im Einsatz war so ein Glas beispielsweise schon bei meinem Johannisbeer-Chutney. Man sollte das Lemon Curd innerhalb weniger Wochen verbrauchen – vier Wochen waren bei mir unproblematisch.

Für diese Zeit gibt es viele leckere Ideen. Wie wäre es zum Beispiel mit Lemoncurd-Tiramisu oder ein Dessert mit Lemon Curd und Nektarinen? Okay, Nektarinen haben keine Saison, aber das Obst lässt sich leicht anpassen. Und wenn wir schon bei außerhalb der Saison sind: Dieses Eis mit der Zitronencreme schmeckt großartig, wie im Freibad!

Lemon Curd einfach selbst machen

einfach

Diese britische englische Zitronencreme macht alles besser, ob das Frühstück, einen Kuchen oder ein Dessert. Einfaches und bewährtes Rezept für den erfrischenden puddingartigen Klassiker, der sich leicht mit anderen Zitrusfrüchten abwandeln lässt.


  • Vorbereitungszeit:
    10 Minuten
  • Kochzeit:
    17 Minuten
  • Gesamtzeit:
    27 Minuten

Zutaten

1 Stück
2 Eier
200 g Zucker
140 g weiche Butter
2 Bio-Zitronen

Zubereitung

  1. Zitronenschale abreiben und den Saft der Zitronen auspressen.
  2. Die Eier verquirlen und die restlichen Zutaten dazugeben: Erst Zucker und Butter, zuletzt Zitronenschale und Saft. Nochmal gut zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.
  3. Die Mischung in einen Topf geben und über dem Wasserbad erhitzen. Zu heiß darf das Wasser nicht sein, sonst gerinnt das Ei.
  4. 15 bis 20 Minuten köcheln lassen und dabei gelegentlich umrühren, bis die Masse dicklich wird.
  5. Anschließend in zwei zuvor abgekochte Einmachgläser* abfüllen.

Notizen

Du brauchst zwei Einmachgläser* und am besten einen kleinen Topf fürs Wasserbad*, damit gelingt es ganz einfach. Das Einmachglas vor dem Einfüllen heiß auskochen.


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Ein Kommentar

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    Britisch speisen mit Scones zum Frühstück | ÜberSee-Mädchen
    28. Dezember 2020 um 21:49

    […] süß und mit Butter und Marmelade genau richtig. Das sind sie definitiv auch im Winter, besonders mit erfrischendem Lemon Curd. Das wiederum war mir absolut neu – schade eigentlich, denn es ist großartig. Weich, […]

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