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Kulinarische Vorfreude: Es geht nach Thailand

Mit jeder Stunde, die bis zu meiner nächsten Reise vergeht, steigt die Aufregung. Zum ersten Mal werde ich nach Asien fliegen, werde durch Bangkoks Straßen wandeln und asiatische Kultur hautnah erleben. Und ich werde in einem Luxushotel übernachten, von dem aus ich die Skyline sehen kann – es handelt sich um eine Pressereise, die ich dank meiner Arbeit wahrnehmen darf. Das bedeutet auch: Es ist die erste Pressereise für mich, die erste geführte Reise mit einer Gruppe fremder Menschen. Der erste ewig lange Flug ganz alleine. Morgen fährt um 5.10 Uhr der Zug, dann beginnt ein einwöchiges Abenteuer. Und abgesehen von organisatorischen Sachen wie Impfen, Reisepass, Auslandskrankenversicherung und Co., gehört es auch zu meiner Reisevorbereitung, mich auf all das leckere Essen in Thailand zu freuen. Und da bin ich zwar in meinem Archiv fündig geworden, aber noch viel mehr bei anderen Bloggern.

Die Annäherung an thailändische Küche ist für mich übrigens keine einfache. Denn was wir in Asia-Restaurants häufig vorgesetzt bekommen, unterscheidet kaum zwischen asiatischen Ländern. Die japanische Küche hat es dank Sushi und Co. geschafft, sich einen Soloauftritt zu sichern, doch sonst kommen China, Thailand und Vietnam meist sinnbildlich Hand in Hand auf den Teller. Also habe ich mich gefragt, wofür Thailand eigentlich steht. Herausgekommen ist eine leckere Sammlung von Grundlagen und Curry bis zum Dessert. Und jetzt bin ich gespannt: Was verbindest du mit Thailand? Zieht es dich auch mal dorthin oder hast du lieber ein Dutzend andere Reiseziele?

Die Basics des Thai-Food – Pasten & Saucen

Mit Tina von Lecker&Co durfte ich schon Currypaste kochen und sie war so lecker. Tina hat den Gewinn aus einer Kochshow vor einigen Monaten in eine Reise nach Thailand investiert und dort auch eine Kochschule besucht. So ist sie mit einigen leckeren Rezepten heimgekommen, die so gut aussehen und sicher noch besser schmecken. Die grüne Currypaste habe ich schon probieren dürfen und für gut befunden, eine gelbe Currypaste findet sich in meinem Archiv. Und die klassische Süßsauer-Sauce von Tina habe ich diese Woche gemacht und finde sie sehr lecker (Beitrag folgt).

Links: Grüne Currypaste von mir | Rechts: Süßsauer-Sauce von Tina von Lecker&Co.

Bekannte Gerichte schmecken direkt nach Thailand

Currypasten sind natürlich die Basis für Curry und das thailändische Curry ist für mich ein typisches, weil es Kokosmilch enthält. Das grüne Curry von Tina hast du schon gesehen, Britta zeigt ein rotes Curry ebenfalls mit Hühnchen. Eine Currysuppe gibt es hier bei mir, eine leckere Version für Rote Thai Curry Suppe mit Hühnchen, Glasnudeln und Pak Choi habe ich auch bei Caro gefunden.

Eine weitere thailändische Suppe gibt es bei Julia: Neulich habe ich mich mit ihr noch über Thailand unterhalten und sie kam ein wenig ins Schwärmen, wenig später präsentiert sie auf ihrem Blog Kochliebe nun ihr Suppenrezept für Tom Kha Gai. Das habe ich schon tausendfach gehört, aber tatsächlich noch nie probiert. Mal sehen, ob sich das in den nächsten Tagen ändert. Tausendmal gegessen habe ich dagegen schon Pad Thai wie bei Regine (nur ohne Tofu). Mal sehen, ob das im Herkunftsland Thailand anders schmeckt und wie es dort zubereitet wird.

Typisch thailändisch sind für mich übrigens auch gedämpfte Teigtaschen und die werde ich direkt nach dem Urlaub probieren – die Zutaten sind schon eingekauft, die Rezepte etwa für den Teig parat, doch mir hat in den vergangenen Tagen leider die Zeit gefehlt.

Links: Tom Kha Gai von Julias Blog Kochliebe | Mitte: Pad Thai vom Blog Pinch of Spice | Rechts: Liebste Currysuppe

Abwechslung in der thailändischen Küche

Beginnen wir mit Fisch und zwei Premieren in einem Curry vereint: Hier gibt es Surf and Turf und dann auch noch Tamarinde. Ganz ohne Kokosmilch kommt dagegen das Pad Krapao aus, eine Hack-Reis-Pfanne mit Spiegelei und heiligem Basilikum. Noch nie gehört? Geht mir auch so, muss ich aber unbedingt vor Ort einmal probieren. Pssst: Wie genial ist bitte Ninas Blog Reisehappen? Ich habe dort mit einem weiteren Hackfleisch-Gericht Larb Moo und Mangosalat noch zwei weitere Favoriten gefunden.

Die auf den ersten Blick ungewöhnliche Kombination von Rindfleisch mit Zimt habe ich durch ein Thailand-Kochbuch kennen und gleich lieben gelernt. Um einen Eindruck der thailändischen Küche zu bekommen, habe ich nämlich nicht nur andere Blogs gewälzt, sondern auch zwei Bücher: Thaifood* (Affiliate-Link mit kleiner Provision für mich ohne Mehrkosten für dich) aus dem Fona-Verlag (Rezensionsexemplar, Bericht folgt) und „Rezepte aus Thailand selbstgemacht“* aus dem DK-Verlag, welches ich schon seit einigen Jahren habe. Dank des Buches Thaifood weiß ich übrigens, warum so viele thailändische Rezepte das Pad im Namen tragen: Das steht für Braten auf der heißen Platte beziehungsweise im Wok.  Zu diesem Asia-Salat mit Rindfleisch-Streifen habe ich mich von meinem bewährten Thailand-Kochbuch inspirieren lassen. Außerdem reizen mich beim Thema Salat ein thailändischer Gurkensalat mit einem Dressing nur aus Reisessig, Kokosmilch und ein wenig Zucker oder dieser Thai-Auberginen-Salat.

Links: Rindfleischcurry mit Zimt von mir | Rechts: Pad Krapao von Nina und ihrem Blog Reisehappen

Und jetzt wird es süß! Thailändische Desserts

An Sticky Rice mit Mango kommt man wohl nicht vorbei bei einer Thailand-Reise, das habe ich rasch erkannt. Also steht es fest auf meiner To-Do-Liste: Sowohl vor Ort als auch danach zuhause. Im „Rezepte aus Thailand selbstgemacht“ habe ich außerdem Grillbananen mit Kurkuma-Kokos-Creme gefunden, im Thaifood außerdem Kokospfannkuchen und -küchlein. Das kann ja fast nur lecker werden.

Sticky Rice mit Mango von Tina und ihrem Blog Lecker & Co.

Ich bin dann mal in Thailand

Ein Rezept habe ich noch vorbereitet und das hat ebenfalls mit einer Reise zu tun: Kulinarisch geht es nach England. Und in einer Woche bin ich dann auch schon wieder da.

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