Food/ Hauptgericht/ Vegetarisch

Kürbis-Curry mit Hokkaido, Paprika, Bohnen und roter Currypaste

Die vergangene Woche lief so ganz anders als geplant und in dieser Woche setzt sich das bereits ein wenig fort. Eigentlich sollte das Rezept für Kürbis-Curry nämlich schon viel früher online gehen, doch es sollte vielleicht nicht sein? Beginnen wir bei Montag vergangene Woche: Sturm Ophelia brachte meine Dublin-Erkundungs-Pläne ganz schön durcheinander, daraus wurde ein Netflix-Tag mit kurzem Ausflug durch die windigen Straßen (im Dunkeln, also keine Photos). Dann wurde ich krank, flog zurück und verbrachte die vergangenen Tage mehr im Bett oder Putzrausch als am Computer oder in der Küche. Und gestern? Da bin ich einfach eingeschlafen, viel zu früh auf der Couch. Also gibt es das Kürbis-Curry mit Hokkaido, Paprika, Bohnen und roter Currypaste erst heute. Wenn es bei euch mit dem Nachkochen ein wenig länger dauert, habe ich also vollstes Verständnis. Aber: Es lohnt sich.

Kürbis-Curry mit Hokkaido Paprika Bohnen rote Currypaste Rezept on ÜberSee-Mädchen Foodblog Bodensee Überlingen

Eigentlich war das Kürbis-Curry gar nicht für den Blog gedacht, sondern ein Experiment. Bekanntlich bin ich nicht der größte Kürbis-Experte und habe mich bisher „nur“ an Gulasch und Rösti versucht – neben der klassischen Suppe natürlich. Als mir in einer Deli-Zeitschrift dann eine Version von Panang-Curry mit Kürbis begegnet ist, hat es mich dann in den Fingern gejuckt. Kürbis und Curry? Oh ja, das ist ganz große LIebe. Aus dem Panang-Curry wurde ein rotes Curry und auch sonst haben sich einige Zutaten gewandelt, doch so schmeckt es uns am besten. Deshalb gab es das Kürbis-Curry jetzt innerhalb kurzer Zeit gleich mehrmals – und doch für den Blog.

Zutaten für Kürbis-Curry mit Hokkaido, Paprika und Bohnen:

500g Hokkaido-Kürbis (entspricht einem halben Kürbis), 400ml Kokosmilch und 400ml Gemüsebrühe, zwei rote Paprika, eine handvoll TK-Bohnen, zwei Schalotten, zwei Knoblauchzehen, 3 EL rote Currypaste, 1,5 TL Galgant, 2 EL Öl, fünf Kaffirlimettenblätter, 3 EL Sojasauce, etwa 1 EL brauner Zucker, den Saft einer Limette und etwas Salz. (Thai-) Basilikum und Sesam zum Garnieren. Außerdem Reis nach Belieben.

Bitte nicht über die Kaffirlimettenblätter stolpern: Die gibt es bei Asia-Läden im Tiefkühlbereich und sie halten sich Ewigkeiten, ohne viel Platz wegzunehmen. Und sie geben einen richtig leckeren Geschmack, probiert es mal aus! Übrigens ist das Rezept vegan und es kommt endlich der Galgant vom Foodbloggercamp Reutlingen zum Einsatz, danke Sonnentor dafür! Die Portion ist für vier Personen gerechnet.

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Die Schalotten und den Knoblauch schälen, die Schalotten in feine Ringe und den Knoblauch klein schneiden. Eine große Pfanne erwärmen, das Öl hinein geben und die Schalotten mit Knoblauch glasig dünsten. Den Galgant dazugeben, anschließend 3 EL Kokosfett und die Currypaste. Das Kokosfett ist der feste Bestandteil, der sich bei der Kokosmilch abgelagert hat – einfach abschöpfen. Für ein bis zwei Minuten andünsten, dann die restliche Kokosmilch zugeben und mit Gemüsebrühe auffüllen. Mit Zucker und Sojasauce würzen, außerdem die Kaffirlimettenblättern dazu geben. Für 15 Minuten köcheln lassen, bis die Masse etwas eindickt. Währenddessen den Reis aufsetzen.

Kürbis und Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden – Hokkaido gehört glücklicherweise zu den Kürbissen, die nicht geschält werden müssen. Das Gemüse zu dem Curry geben und für etwa 15 Minuten garen. Anschließend für die letzten zehn Minuten noch die tiefgekühlten Bohnen zugeben. Mit Limettensaft und ggf. Salz abschmecken. Vor dem Servieren die Kaffirlimettenblätter entfernen – die geben einen unglaublich leckeren Geschmack, sind aber nicht zum Verzehr geeignet. Mit Reis anrichten und Basilikum sowie Sesam bestreuen.

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Und schon habt ihr ein leckeres Kürbis-Curry. Dauert zwar ein wenig, bis die Flüssigkeit ein wenig eingekocht ist und cremig wird, doch ich bin ein wahrer Fan geworden. Dieses Curry mit Hokkaido, Paprika und Bohnen gibt es während der Herbsttage jetzt öfter! Was zaubert ihr denn mit Kürbis? Bei mir stehen ja süße Gerichte noch aus, doch vielleicht wage ich mich da bald mal dran…

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Kürbis-Curry mit Hokkaido, Paprika, Bohnen und roter Currypaste

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Serves: 4 Cooking Time: 60 Minuten

Ingredients

  • 500g Hokkaido-Kürbis,
  • 400ml Kokosmilch,
  • 400ml Gemüsebrühe,
  • zwei rote Paprika,
  • eine handvoll TK-Bohnen,
  • zwei Schalotten,
  • zwei Knoblauchzehen,
  • 3 EL rote Currypaste,
  • 1,5 TL Galgant,
  • 2 EL Öl,
  • fünf Kaffirlimettenblätter,
  • 3 EL Sojasauce,
  • etwa 1 EL brauner Zucker,
  • Saft einer Limette
  • etwas Salz
  • (Thai-) Basilikum und Sesam zum Garnieren.
  • Außerdem Reis nach Belieben.

Instructions

1

Die Schalotten und den Knoblauch schälen, die Schalotten in feine Ringe und den Knoblauch klein schneiden. Eine große Pfanne erwärmen, das Öl hinein geben und die Schalotten mit Knoblauch glasig dünsten.

2

Den Galgant dazugeben, anschließend 3 EL vom Kokosfett und die Currypaste. Für ein bis zwei Minuten andünsten, dann die restliche Kokosmilch zugeben und mit Gemüsebrühe auffüllen. Mit Zucker und Sojasauce würzen, außerdem die Kaffirlimettenblättern dazu geben. Für 15 Minuten köcheln lassen, bis die Masse etwas eindickt.

3

Währenddessen den Reis aufsetzen.

4

Kürbis und Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Gemüse zu dem Curry geben und für etwa 15 Minuten garen.

5

Anschließend für die letzten zehn Minuten noch die tiefgekühlten Bohnen zugeben. Mit Limettensaft und ggf. Salz abschmecken.

6

Vor dem Servieren die Kaffirlimettenblätter entfernen. Mit Reis anrichten und Basilikum sowie Sesam bestreuen.

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