Pangrattato: Das Parmesan des alten Mannes aus 6 Zutaten selbstgemacht

29. April 2026
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Pangrattato ist so eine Zutat, bei der ich jedes Mal nachschauen muss, wie man sie schreibt – aber direkt weiß, wie lecker sie schmeckt. Denn Pangrattato sind letztlich einfach besonders leckere Semmelbrösel, die in Süditalien über Pastagerichte aller Art gestreut werden. Dort wird es auch als Parmesan des armen Mannes bezeichnet und das passt ziemlich gut, denn ähnlich wie Parmesan verwandelt Pangrattato so manches italienisches Gericht. Wie einfach das aus sechs Zutaten gelingt, zeigt das heutige Rezept. Es lohnt sich, immer ein Gläschen davon vorrätig zu haben.

Pangrattato Rezept für italienische Knusperbrösel zu Pasta Foodblog vom Bodensee Überlingen

Das Bröseltopping ist schnell zubereitet: Dafür werden Semmelbrösel angeröstet und mit verschiedenen leckeren Dingen kombiniert. Wir verwenden Knoblauch, Chili, Olivenöl, Salz und Petersilie, du kannst zusätzlich auch etwas geraspelte Zitronenschale nehmen. Das Ergebnis ist super lecker! Und es hält sich in einem Glas problemlos zwei Wochen, während der du damit jede Pasta, viele Salate und auch einen Auflauf damit toppen kannst. Extra-Crunch ist damit garantiert.

Pangrattato einfach selbst machen: Rezept für köstliches Bröseltopping

Wie so oft bei einfachen Rezepten ist der Geschmack der einzelnen Zutaten entscheidend. Je besser dein Brot, desto leckerer schmecken letztlich auch die Brösel und damit das Pangrattato. Ich habe altbackenes Ciabatta verwendet. Ähnlich ist es beim Olivenöl, denn da gibt es geschmacklich große Unterschiede. Bei den restlichen Zutaten kann man wenig falsch machen: Chili, Salz, Knoblauch und gehackte Petersilie sorgen für Geschmack.

Am besten gelingt das Pangrattato, wenn du das Brot erst im Ofen röstest und dann mit den weiteren Zutaten in einem Mixer zerkleinerst. Ich nehme dafür das Zubehör meines Pürierstabs*, damit geht es ganz fix. Falls du nichts Vergleichbares hast, kannst du alles selbst möglichst klein schneiden und die Brösel beispielsweise in einer Plastiktüte mit einem Nudelholz* zerkleinern. Es sollte jedoch kein feiner Brei werden, denn wir wollen ja den extra Crunch.

Pangrattato knuspriges Bröseltopping für Pasta

Du magst leckeren Extra-Knusper für Pasta, Salat, Aufläufe, Gemüse? Dann ist Pangrattato perfekt. Einfaches Rezept, das auch noch vegan ist.

einfach
  • Zubereitungszeit:
    10 Minuten
  • Backzeit:
    20 Minuten
  • Gesamtzeit:
    30 Minuten

Zutaten

1 Stück
5 Scheiben altbackenes Brot (ca. 200 g)
1.5 EL Olivenöl
1 EL gehackte Petersilie
1 Knoblauchzehe
0.5 TL Chiliflocken (je nach gewünschter Schärfe)
etwas Salz (am besten Flocken)

Utensilien

Zubereitung

  1. Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen.
  2. Brot in grobe Stücke reißen. Auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und 20 Minuten backen, bis das Brot schön geröstet und komplett trocken ist. Abkühlen lassen.
  3. Knoblauchzehe grob hacken. Petersilie waschen, Blätter vom Stiel streifen und grob hacken.
  4. Nun Brot, Knoblauch, Petersilie, Olivenöl und Chili in einem Mixer zerkleinern, bis es gleichmäßige Brösel sind. Mit Salz würzen.
  5. In einem luftdichten Behälter aufbewahren, das Pangrattato hält sich bis zu zwei Wochen und muss nicht in den Kühlschrank.

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Pangrattato zählt zu den Grundlagen-Rezepten, die man immer wieder machen kann und soll, weil sie so lecker sind. Der Crunch ist nicht nur die perfekte Resteverwertung für altes Brot, falls es mal keine Semmelknödel werden sollen. Sondern das Bröseltopping ist auch noch vegan und auch damit ein toller Parmesan-Rezept – auch ohne, dass man ein alter Mann in Süditalien sein muss.

Beim Tomatensalat auf Ricottacreme oder der karamellisierten Zwiebelpasta siehst du das Pangrattato im Einsatz. Mateo Zielonka hat mich in seinem Buch Pasta Pronto* einmal mehr motiviert, das Bröseltopping auszuprobieren und festzuhalten.

Über mich

Hallo, ich bin Isabelle, 34 Jahre alt und lebe in Konstanz am schönen Bodensee. Auf meinem Blog ÜberSee-Mädchen.de zeige ich vor allem einfache Rezepte für leckeres Essen. Meine Kochkarriere begann mit der Sehnsucht nach Heimatküche wie Grießklöschensuppe oder schwäbischen Wurstspätzle. Seitdem habe ich viele Stunden in der Küche verbracht und allerlei Köstlichkeiten ausprobiert. Sieh dich ein wenig um und lass es dir schmecken.

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