Zwetschgendatschi ohne Hefe mit Mürbeteig

28. September 2021

Zuletzt aktualisiert am 14.11.2022

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Hast du gewusst, dass man Zwetschgendatschi auch ganz einfach ohne Hefe zubereiten kann? Mit Mürbeteig! Das ist sogar eine der beiden klassischen Versionen: Entweder backt man den saftigen herbstlichen Kuchen mit ganz vielen Zwetschgen auf einem Hefeteig oder auf einem Mürbeteig. Da ich die Version mit Hefeteig schon gezeigt habe und es dieses Mal noch einfacher haben wollte, habe ich einen Zwetschgendatschi mit Mürbeteig gebacken. Sieht ähnlich aus, ist aber ohne das für Hefe typische Gehenlassen noch einfacher und schneller gemacht. Es soll ja noch den ein oder anderen Hobbybäcker geben, der sich mit Hefe nicht so anfreunden kann. Dann ist dieses Kuchenrezept perfekt! Aber nicht nur dann, denn so ein Zwetschgendatschi ist einfach etwas Köstliches. Streusel sind dabei traditionell kein Muss, aber unbedingt empfehlenswert! Denn noch besser wird der Blechkuchen, wenn er mit Zimt-Streuseln getoppt wird. 

Zwetschgendatschi ohne Hefe Rezept mit Mürbeteig von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee

Zwetschgendatschi ist der perfekte Kuchen, wenn man viel herbstliches Obst zuhause hat und sich der Kuchenhunger schon ankündigt. Denn wenige Handgriffe später steht ein ganzes Blech duftenden Kuchens auf dem Tisch. Das Prinzip des Blechkuchens ist denkbar einfach: Auf einen Boden aus leckerem Mürbeteig kommen ganz viele Zwetschgen, die nochmal mit Streuseln bedeckt werden. Ich hatte ja kurz überlegt, ob ich das Rezept mit einer Zimtcreme abwandeln soll – aber die braucht es für einen guten Zwetschgendatschi überhaupt nicht. Das Original-Rezept kommt mit gewöhnlichen, wenigen Zutaten aus. Die bekommt man in jedem Supermarkt. Und günstig sind sie auch noch. 

Die Zwetschgen habe ich auf dem Wochenmarkt gekauft. Als ich gesagt habe, dass es Zwetschgendatschi geben soll, hat mir die Marktfrau eine weichere Sorte empfohlen. Die sorgt beim Datschi dafür, dass der extra saftig wird. Ich liebe es ja, wenn der Zwetschgensaft im Ofen vor sich hin blubbert…

Rezept für den besten Zwetschgendatschi mit Mürbeteig

Ich habe mal einige der üblichen Fragen zu meinem liebsten herbstlichen Blechkuchen gesammelt und beantwortet:

Welchen Teig nehme ich für Zwetschgendatschi?

Du hast die Qual der Wahl, denn klassisch sind sowohl Mürbeteig als auch Hefeteig. Inzwischen gibt es auch Varianten mit Quark-Öl-Teig oder einer Mischung aus Mürbe- und Hefeteig.

Mit welchem Mehl backe ich Zwetschgendatschi?

Klassisch schmeckt mir der Blechkuchen mit dem typischen Mehl zum Backen, Weizen 405. Du kannst das Rezept aber auch mit Dinkelmehl abwandeln, das leicht nussige Mehl schmeckt sicher lecker mit den Zwetschgen. Dann brauchst du vermutlich etwas mehr Flüssigkeit.

Wie belege ich Zwetschgendatschi am besten?

Theoretisch kannst du die Zwetschgen natürlich auch kreuz und quer verteilen. Schön und besonders lecker wird es allerdings, wenn du die Früchtchen fächerförmig aufschichtest. So passen besonders viele Zwetschgen auf den Datschi, sodass dieser schön saftig wird.

Wie lange hält sich ein Zwetschgendatschi?

Saftige Kuchen haben den großen Vorteil, dass sie auch am nächsten oder übernächsten Tag gut schmecken. Am besten bewahrst du den Kuchen dann im Kühlschrank auf und lässt ihn vor dem Servieren etwas Raumtemperatur annehmen. Ganz kalt schmeckt der Blechkuchen etwas weniger gut. Grundsätzlich lässt er sich aber gut vorbereiten und bis zum Servieren aufbewahren.

Kann ich Zwetschgendatschi auch mit Pflaumen backen?

Klar, dann ist es ein Pflaumendatschi und ähnlich lecker!

Das Rezept ist für ein halbes, also kleines Blech gerechnet. Das ergibt dann sechs große oder acht kleinere Stücke. Ich habe mir für solche Zwecke vor Jahren mal günstig ein Set mit kleineren Blechen gekauft, das findest du hier*. Für einen Zwei-Personen-Haushalt ist so ein ganzes Blech nämlich etwas viel – egal, wie gut der Kuchen schmeckt. Wenn du ein ganzes Blech füllen möchtest, verdoppelst du die Menge einfach. 

Zwetschgendatschi ohne Hefe mit Mürbeteig

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Ein genauso einfacher wie köstlicher Blechkuchen: Zwetschgendatschi mit Boden aus Mürbeteig ganz ohne Hefe. Darauf Zwetschgen und Zimtstreusel, yummy!

einfach
  • Vorbereitungszeit:
    30 Minuten
  • Ruhezeit:
    30 Minuten
  • Backzeit:
    40 Minuten
  • Gesamtzeit:
    1 Stunden 40 Minuten

Zutaten

6 Portionen
Zwetschgendatschi
800 g Zwetschgen (oder etwas mehr, je nach Schichtung)
225 g Mehl
100 g Zucker
100 g Butter
1 TL Vanilleextrakt (selbstgemacht oder gekauft*)
1 Ei
1 TL Backpulver
Zimtstreusel
150 g Mehl
100 g Butter
100 g Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig Mehl mit Zucker, Vanille, Backpulver und einer Prise Salz vermischen. Kalte gewürfelte Butter und das Ei dazu geben. Schnell zu einem Teig kneten und diesen bis zur weiteren Verwendung abgedeckt in einer Schüssel kalt stellen.
  2. Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. 
  3. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 
  4. Backblech mit Backpapier auslegen. Teig ausrollen und darauf verteilen. Dann mit den Zwetschgen belegen – je dichter, desto besser.
  5. Für die Streusel das Mehl mit Butter, Zucker und Zimt verkneten. Diese dann über den Zwetschgendatschi krümeln – ruhig in etwas größeren Stücken. 
  6. Für etwa 40 Minuten backen. Der Zwetschgendatschi sollte schön gebräunt sein. Dann abkühlen lassen oder noch lauwarm genießen. Schmeckt pur, mit etwas Sahne oder einer Kugel Vanilleeis. 

Wie findest du das Rezept?

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Über mich

Hallo, ich bin Isabelle, 31 Jahre alt und lebe am schönen Bodensee. Auf meinem Blog ÜberSee-Mädchen.de zeige ich vor allem einfache Rezepte für leckeres Essen. Meine Kochkarriere begann mit der Sehnsucht nach Heimatküche wie Grießklöschensuppe oder schwäbischen Wurstspätzle. Seitdem habe ich viele Stunden in der Küche verbracht und allerlei Köstlichkeiten ausprobiert. Sieh dich ein wenig um und lass es dir schmecken.

4 Kommentare

  1. Wenn man oben auf „zum Rezept springen“ klickt, sieht man leider nicht was drüber steht ! Ich habe nun diese Menge genommen und alles eingekauft und es kam mir schon komisch vor, das das Blech nicht ausgefüllt war. Als das Blech dann im Ofen war habe ich mir die ganze Seite ab oben durchgelesen. Wer lesen kann istvklar im Vorteil. Es wäre aber schöner, wenn das Bild vom großen Blech mit dem Rezept übereinstimmen würde

    1. Hallo Andrea, schade, aber das Bild zeigt das Blech, auf dem gebacken wurde – es ist ein kleines Blech. Und direkt über dem Rezept steht, dass es für ein halbes Blech gerechnet ist… Ich hoffe, es hat trotzdem geschmeckt. Grüße vom Bodensee Isabelle

  2. Bilder trügen oft ….
    Geschmeckt hat er fantastisch und heute einen Tag später nicht beschreibbar wie lecker <3
    Morgen backen wir ihn nochmals mit doppelter Menge.
    Danke dir

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