Zuletzt aktualisiert am 18.06.2020
Eine Insel, über und über mit Blumen geschmückt. Eine Idylle mitten im Bodensee, verbunden mit dem schwedischen Königshaus und vor allem Sinnbild für stundenlange Spaziergänge, unterbrochen nur von diversen Einkehrmöglichkeiten. Ein ideales Ausflugsziel für Bodenseetouristen, aber auch für Einheimische wie mich, um zur Ruhe zu kommen. Schon seit Jahren statte ich der Insel regelmäßig Besuche ab, von dem ersten Besuch zu Teenietagen bis zuletzt vor zwei Wochen. Bisher gab es auf diesem Blog vor allem Blumen oder Schmetterlinge zu sehen (alle Mainaubilder findet ihr hier), doch dieses Mal habe ich extra auch die Umgebung festgehalten – denn auch die kann sich sehen lassen, zu jeder Jahres- und Blütezeit.
Der Inselplan (zu finden hier) zeigt: Auf der gesamten Insel gibt es etwas zu sehen. Dank ihrer kompakten Maße ist das aber kein Problem, laut Wikipedia beträgt der Inselumfang lediglich drei Kilometer. Immer wieder bieten sich schöne Aussichtsterrassen auf den See, immer wieder Schattenplätze und jederzeit Photomotive ohne Ende.
Eigentlich ist die gesamte Blumeninsel ja ein einziger großer Park, angefangen mit dem ersten Schritt vom Boot oder über die Brücke. Auf Höhe des Bodensees warten vor allem Blumenstauden auf Besucher, hier finden sich gen Sommer dutzende Rosen und gen Herbst die verschiedensten Dahlienblüten. Einige Meter höher liegt in Schlossnähe der sorgfältig bepflanzte Park. Entlang der gekiesten Wegen finden sich kleine Brunnen, antik-anmutende Figuren und natürlich Blumen, Blumen, Blumen.
Einer der stickigsten, aber sehenswertesten Orte ist:
Dort tummeln sich bei tropischen Temperaturen hunderte Schmetterlinge in allen Farben und Größen. Alle paar Meter locken aufgeschnittene Früchte die Flatterer an, sie sind jedoch auch außerhalb dieser Stationen überall zu finden. Hier sind ein gutes Auge und Schnelligkeit gefragt, denn sind die Tiere erstmal entdeckt, flattern sie auch schon wieder weiter. Sehenswert sind aber nicht nur die bunten Insekten, sondern auch die Pflanzen, an die sie sich klammern.
Klingt banal, aber die Mainau hat so viele schöne Bäume. Stämme, die mehrere Arme zum Umfassen brauchen, und wuchtige Baumkronen wohin man sieht. Schon auf den ersten Blick faszinieren die Mammutbäume.
Das Wort Arboretum leitet sich von dem lateinischen Wort Arbor (=Baum) ab und bezeichnet eine Sammlung, meist exotischer Gehölze. Das Arboretum der Mainau wurde 1853 begründet als Großherzog Friedrich die Mainau erwarb. Nach und nach ließ er fremdländische Gehölze aus fast allen Kontinenten auf dem Hochplateau der Insel anpflanzen. Heute umfasst das Arboretum annähernd 250 Gehölzarten und –sorten. Quelle
Ein Grün in so vielen Facetten… und nicht selten lädt eine gemütliche Bank zu den Füßen der Naturriesen zum Verweilen ein.
Eine Insel, auf der ich immer etwas Neues entdecke. Eine neue Blüte, einen neuen Weg durch die Wälder, einen neuen Punkt auf den Speisekarten der Lokale. Es ist kein günstiger Spaß, aber eine lohnenswerte Auszeit – vor allem, wenn man per Boot anreist und auf dem Weg zur Blumeninsel noch ein wenig Seeluft um die Nase weht.
Wirklich fabelhafte Bilder!
Sieht so aus, als hättest du eine tolle Zeit dort gehabt! :)
Allerliebste Grüße,
Julia
PS: Bei mir gibt es derzeit ein Produktset von Biotherm zu gewinnen, vielleicht hast du ja Lust! :)
Hi Julia, danke dir, das hatte ich definitiv und das nicht nur einmal :) Ich schau mal bei dir vorbei, klingt gut. Viele Grüße
Wunderschöne Bilder. Wenn man sie anschaut, fühlt man sich auf der Insel versetzt bzw. fühlt man den Drang selber mal hin zu fahren.
LG, Diana
Danke, das ist genau, was ich vermitteln wollte :) es ist wirklich schön dort. Viele Grüße
Hallöchen!
Ein schöner Bericht über die Mainau und wunderhübsche Fotos.
Hast du schonmal an ne Jahreskarte gedacht? Ich hab schon lange eine und die rentiert sich wirklich, wenn man mehrmals im Jahr geht.
Für mich ist ein Inselbesuch immer ein bisschen wie ein Urlaubstag.
Liebe Grüße
Ines
Hi Ines, +
stimmt, die Mainau ist für mich auch ein Kurzurlaub. Ich war in einem Jahr vermutlich vier oder fünf Mal und da hätte sich eine Karte gelohnt, doch sonst gehe ich nur ein oder zwei Mal pro Jahr – vielleicht im nächsten Jahr. Meine liebste Zeit ist die Dahlienblüte, die müsste ja demnächst kommen :) Viele Grüße, Isabelle
Bisher war ich nur mal kurz – im Rahmen eines Auto-Events von Porsche – dort, leider mussten wir zu schnell wieder weg. Aber ich werde mir auf jeden Fall mal privat mehr Zeit nehmen. Von mir aus ist es zum Bodensee ja glücklicherweise gar nicht so weit. Danke für die Inspiration!
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