Erdbeertörtchen – beeindruckend, aber ganz einfach ohne backen

8. Juli 2026
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Dieser Beitrag enthält nicht nur ein Rezept für Erdbeertörtchen, sondern auch unbezahlte Werbung: Das vorgestellte Schwarzwaldmilch-Kochbuch ist ein Rezensionsexemplar des team tietge-Verlags.

Dass Schokolade und Erdbeeren ein Traumteam sind, ist eh klar, oder? In diesen Erdbeertörtchen tun sie sich auch noch mit einer sahnigen Creme zusammen und schmecken noch besser! Das geht auch während der heißesten Sommertage, denn dafür brauchen wir keinen Backofen, sondern nur die Macht von Gelatine und wenig Geduld. Schon steht ein kühles, fruchtiges, cremiges Törtchen auf dem Tisch, das beeindruckend aussieht und doch ganz einfach gemacht ist. Das Rezept stammt aus einem Koch- und Backbuch, das sich allein Milchprodukten verschrieben hat, und ich habe auf die Erdbeersaison gewartet, um es vorzustellen. Denn die Erdbeertörtchen haben mich direkt angelacht.

Erdbeertörtchen Dessertring mit Schokoboden Creme Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee

Schließlich freue ich mich immer über eine Gelegenheit, die Dessertringe* auszupacken. Aber keine Angst, das Rezept gelingt beispielsweise auch mit Dessertgläschen*. Der einzige Nachteil ist: Dass die Erdbeeren ansehnlich am Rand aufgereiht sind, ist etwas knifflig, wenn die Form rund ist. Mit etwas Übung bekommt man das noch besser hin als ich bei der Premiere. Doch der Geschmack hat direkt überzeugt konnten sich kaum entscheiden, was sie besser fanden – den Kokoskuchen oder die Erdbeertörtchen.

Erdbeertörtchen aus dem Dessertring einfach ohne backen

Das Rezept für die Erdbeertörtchen ist denkbar einfach. Denn erst wird aus Schokomüsli, Schokolade und Butter ein Schokoboden, der nur angedrückt und dann kalt gestellt wird. Dann werden die Erdbeeren geschichtet und mit einer Sahnecreme bedeckt, anschließend kommt die Masse erneut in den Kühlschrank. Fehlt nur noch das Erdbeerpüree, doch das ist auch im Handumdrehen geschehen, bevor die finale Runde im Kühlschrank ansteht.

Denn die Erdbeertörtchen werden nicht gebacken, sondern so lange gekühlt, bis die Gelatine angezogen hat und die Creme bzw. das Püree etwas fester macht. Das ist nicht nur, aber besonders an heißen Sommertagen doppelt ein Genuss.

Das Schwarzwaldmilch-Kochbuch zeigt mehr als Erdbeertörtchen

Den haben wir keinem speziellen Autor, sondern einer Marke zu verdanken: Schwarzwaldmilch kenne ich tatsächlich seit meiner Kindheit und habe den Aufstrich Tresana geliebt! Das war eine weiße, süßliche, halbfeste Creme, die sich so gut unter Marmelade gemacht hat. Am besten unter Erdbeermarmelade meiner Mum. Deshalb war ich direkt begeistert, als ich die Erdbeertörtchen in dem Buch entdeckt habe, das der Verlag „team tietge“ mir zur Verfügung gestellt hat.

„Für unser großes Milchkochbuch nehmen wir Euch mit auf eine Reise über Kuhwiesen und in Ställe, auf große Fahrt mit dem Milchlaster, zu einem Besuch in die genossenschaftliche Molkerei und natürlich zu vielen großartigen Schwarzwälder Köchen, die aus Milch, Sahne & Co. neue und alte Milchrezepte auf die Teller zaubern.“

Doch dann die Überraschung: Inzwischen gibt es Tresana gar nicht mehr! Also habe ich improvisiert und die Creme durch saure Sahne mit etwas Zucker ersetzt, das kommt dem relativ nahe. Beim Frühstücksbrötchen ist das für mich persönlich keine Alternative, für die Erdbeertörtchen klappt es aber hervorragend.

Blick ins Kochbuch: Schwarzwaldmilch* aus dem Verlag Team Tiegge

  • Optik: Das Schwarzwaldmilch-Kochbuch* kommt klassisch schön daher, jedes Rezept hat ein ansprechendes Foto und zwischen den Kapiteln gibt es Einblicke in die Schwarzwaldmilch. Dafür sind die Macher beispielsweise in einer Molkerei unterwegs oder sprechen mit einem Experten darüber, was die Milch für den Schwarzwald bedeutet – stimmungsvolle Bilder inklusive. Apropos Kapitel: Die Aufteilung ist soweit klassisch von Vorspeise und Suppe bis zum Hauptgericht, danach geht es weiter mit Vesper, Desserts und Drinks.
  • Inhalt: Bei den Rezepten fällt direkt auf, wie vielseitig sie sind. Neben Klassikern wie Maultaschen oder Milchreis gibt es auch sogenannte Dummis mit Apfelkompott. Das ist offenbar eine Schwarzwälder Antwort auf Kaiserschmarrn, wovon ich zuvor noch nie gehört hatte. Mal ist ein Milchprodukt in der Hauptrolle, etwa bei Schwarzwurzel-Milchsuppe oder Topfennocken, doch häufig sind sie eine Komponente, die das Gesamtrezept noch besser macht, etwa bei gefüllter Hähnchenbrust mit Buttermilch-Polenta-Talern oder Nudeln mit Pfifferling-Rahmsauce. Nach einer kurzen Einleitung geht es meist direkt los. Die Zutaten sind in jedem Supermarkt zu bekommen und die Zubereitungszeit hilft bei der Planung. Aber Achtung: Während viele Rezepte auch im Alltag machbar sind, sind andere durchaus aufwändig. Ein richtiges Register gibt es nicht, um die Rezepte nach Zutaten zu finden. Doch ein Index ist nach Milchprodukt sortiert (Butter, Frischkäse, Sahne etc.).
  • Fazit: Das Kochbuch Schwarzwaldmilch* ist eine Überraschung im positivsten Sinne und kombiniert auf schöne Weise Lebensmittelkunde mit leckerer Inspiration. Das muss man nicht zwangsweise in der Kochbuch-Sammlung haben, doch es macht sich sehr, sehr gut darin. Kaufempfehlung? Ja, ich gebe 4 von 5 Sternen.

Erdbeertörtchen mit Knusperboden einfach ohne backen

Sehen nach viel Aufwand aus, sind aber ziemlich einfach gemacht: Rezept für Erdbeertörtchen ohne Backen, das perfekte Dessert für Sommertage

einfach
  • Zubereitungszeit:
    1 Stunden
  • Ruhezeit:
    4 Stunden
  • Gesamtzeit:
    5 Stunden

Zutaten

4 Stücke
Creme und Topping
500 g Erdbeeren, davon 120 g für das Erdbeerpüree
200 g saure Sahne
80 ml Schlagsahne
70 g Zucker
3 Blatt Gelatine
1 Limette
Boden
80 g Knuspermüsli Schoko
60 g dunkle Kuvertüre
10 g Butter

Utensilien

Zubereitung

  1. Für den Boden das Knuspermüsli grob zerhacken. Kuvertüre und Butter im Wasserbad* schmelzen und mit dem Müsli vermischen. Die Dessertringe* auf einer glatten Fläche platzieren, etwa einem kleinen Backblech oder einer Auflaufform, und den Schoko-Boden darin festdrücken. Kalt stellen, während du den Rest zubereitest.
  2. Den Großteil der Erdbeeren (380 g) waschen und halbieren. Dicht nebeneinander mit der Schnittseite nach außen in den Ringen verteilen. Ruhig etwas andrücken, damit die Außenseite später besonders hübsch aussieht.
  3. Die gesamte Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  4. Hälfte der Limetten abreiben, außerdem 1 EL Saft auspressen. Für die Creme die saure Sahne mit 50 g Zucker, Limettensaft und -abrieb verrühren.
  5. Gelatine ausdrücken und in einem Topf bei geringer Wärme unter Rühren auflösen. Zwei Drittel davon unter die Creme rühren.
  6. Schlagsahne steif schlagen und unter die restliche Creme heben. Anschließend auf die Dessertringe verteilen und kalt stellen.
  7. Fehlt nur noch die obere Schicht des Erdbeerpürees. Dafür die übrigen Erdbeeren mit dem restlichen Zucker pürieren. Restliche Gelatine unterrühren, dann auf den Erdbeertörtchen verteilen und nochmal kalt stellen. Nach einigen Stunden ist die Creme so fest, dass sie sich gut aufgabeln lässt.

Notizen

Am besten bereitet man die Erdbeertörtchen schon am Vorabend vor, dann haben sie genug Zeit zum Durchkühlen.

Wie findest du das Rezept?

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*Affiliate-Link

Im Kochbuch werden die Erdbeertörtchen übrigens noch mit einem Sauerampfer-Eis gekrönt, doch das war mir zu aufwändig. Wenn du deinen Gästen noch mehr bieten möchtest, ist es vielleicht eine Überlegung wert.

Falls du schon länger überlegst, dir Dessertringe* zu kaufen: Mach es, die sind nicht teuer und machen optisch viel her. Ich verwende sie gerne für Vorspeisen aller Art, zum Beispiel Lachstatar oder Garnelentürmchen. Doch man kann darin sogar backen, wie die französischen Käsetörtchen (die sind so gut!) und eben die Erdbeertörtchen beweisen.

Über mich

Hallo, ich bin Isabelle, 34 Jahre alt und lebe in Konstanz am schönen Bodensee. Auf meinem Blog ÜberSee-Mädchen.de zeige ich vor allem einfache Rezepte für leckeres Essen. Meine Kochkarriere begann mit der Sehnsucht nach Heimatküche wie Grießklöschensuppe oder schwäbischen Wurstspätzle. Seitdem habe ich viele Stunden in der Küche verbracht und allerlei Köstlichkeiten ausprobiert. Sieh dich ein wenig um und lass es dir schmecken.

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