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Orangenkuchen mit Olivenöl – mit Verlosung

Habt ihr schon einmal mit Olivenöl gebacken? Wenn nicht, dann geht es euch wie mir. Ich habe mir allerdings in den vergangenen Tagen das große Familienkochen bei Netflix angesehen und dabei allerlei Rezepte kennen gelernt. Kennt ihr das Format? Dabei bilden drei Familienmitglieder ein Team und treten gegen ein anderes Team an – und je nach Vorgeschichte und Vorliebe kommen da die köstlichsten Rezepte zusammen – eine Sammlung der Rezepte findet ihr hier (auf Englisch). Eines davon war ein Kuchen mit Olivenöl, ich habe davon inspiriert einen Orangenkuchen mit Olivenöl gebacken. Schließlich habe ich noch ein Fläschchen von köstlichem Olivenöl zuhause und das sollte eine ganz besondere Verwendung finden.

 Orangenkuchen mit Olivenöl ein Rezept für Backen mit Olivenöl Rührkuchen von ÜberSee-Mädchen Foodblog Bodensee Überlingen

Olivenöl gehört zum kleinen Kreis der Lebensmittel, die ich beinahe jeden Tag nutze. Bisher habe ich dafür häufig nach dem Olivenöl im Discounter gegriffen, das in Tests ganz gut abschnitt und uns auch gut geschmeckt hat. Bei der Slow-Food-Messe in Stuttgart im März habe ich dann das erste Mal so richtig erkannt, wie vielseitig Olivenöl ist – und wie geschmacksintensiv es sein kann. Dort reiht sich ein italienischer Anbieter an den anderen, jeweils mit diversen Flaschen und fluffigem Ciabatta-Brot zum Probieren ausgestattet. Zu Jahresbeginn habe ich mir also meine erste teurere Flasche mit Olivenöl mitgenommen. Anlass für ein Backen mit Olivenöl war nun ein Testpaket von Zait mit Olivenöl nicht aus Italien, sondern aus Spanien. Hinter Zait stecken mit Tina Ottmann und Thomas Fuhlrott zwei Menschen, die sich ganz einem guten Olivenöl verschrieben haben:

Damals besagte eine Mitteilung der Europäischen Union, das alte Kulturgut Olivenöl sei das in Europa am meisten verfälschte oder falsch deklarierte Lebensmittel. So fanden wir im Öl ein Produkt, an dem es lohnte zu zeigen, wie Handel im Interesse aller daran Beteiligten anders gedacht und organisiert werden kann. Hohe Qualität, angemessene Preise und eine umfangreiche Transparenz sind bis heute die Kernpunkte unserer Idee.

Mein Test-Olivenöl stammt beispielsweise aus der Kooperative Cabacés von 100 Familien in Spanien, wurde ganz frisch abgefüllt und ist zum Backen geeignet. Mit seinem mild-fruchtigen Charakter und nussigen Geschmack ist es ideal für einen Orangenkuchen mit Olivenöl, finde ich. Wer selbst dieses beliebte Zait-Olivenöl testen möchte, findet unten im Beitrag übrigens eine Verlosung! Und wer mehr über Olivenöl erfahren möchte, dem kann ich das Zait-FAQ empfehlen. Dabei werden Fragen beantwortet wie: Wie lagere ich Olivenöl? Wie erkenne ich gute Olivenöle? Ich habe diesen Kuchen übrigens der Schwiegerfamilie spendiert und nach ersten irritierten Blicken lautete das Fazit kurz und bündig: Schmeckt. Noch mehr Orange und etwas weniger Olivenöl wäre fein, sagten sie. Nichts leichter als das, ich habe das Rezept entsprechend angepasst.

Zutaten für einen Orangenkuchen mit Olivenöl

1,75 Tassen Mehl, 1,25 Tassen Zucker, 1/2 Tasse Olivenöl, 1/4 Tasse neutrales Öl, drei Bio-Orangen, drei Eier, 1 TL Backpulver, eine gute Prise Salz und eine Prise Kardamom. Das amerikanische Ursprungsrezept stammt von hier, bekommt von mir aber wie gesagt mehr Orange und etwas weniger Olivenöl.

Ich finde es manchmal ganz praktisch, mit Tassen (Cups) zu backen und nicht alles abwiegen zu müssen, doch ich habe für euch die Zutaten auch in Gramm umgerechnet: 210g Mehl, 270g Zucker, 115ml Olivenöl, 60ml neutrales Öl, drei Bio-Orangen, drei Eier, 1 TL Backpulver, eine gute Prise Salz und eine Prise Kardamom.

 Orangenkuchen mit Olivenöl ein Rezept für Backen mit Olivenöl Rührkuchen von ÜberSee-Mädchen Foodblog Bodensee Überlingen Orangenkuchen mit Olivenöl ein Rezept für Backen mit Olivenöl Rührkuchen von ÜberSee-Mädchen Foodblog Bodensee Überlingen

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine runde Backform mit 26 Zentimetern Durchmesser mit Backpapier belegen und einfetten, damit später nichts kleben bleibt. Die Schale von zwei Orangen reiben, anschließend den Saft der drei Orangen auspressen – es sollte letztlich rund 175ml Saft (einen 3/4 Cup) ergeben. In einer weiteren Schüssel das Mehl mit Backpulver, Salz und Kardamom vermischen. Die beiden Ölsorten in einem weiteren Gefäß vermischen. Die drei Eier in einer Rührschüssel aufschlagen, anschließend nach und nach den Zucker zugeben und so lange rühren, bis die Masse hellgelb geworden ist. Jetzt kommen abwechselnd Mehl- und Ölmischung dazu: Erst Mehl, dann Öl, dann Mehl, dann nochmal Öl und abschließend Mehl. So ergibt das eine geschmeidige Teigmasse und das Öl kann sich gut mit dem Rest verbinden. Orangensaft und -schale vorsichtig unterheben, bis es sich gerade verbunden hat, und in die Backform füllen.

Für rund 60 Minuten backen. Dabei immer wieder nach dem Teig sehen: Falls der Orangenkuchen mit Olivenöl zu dunkel wird, mit einer Alufolie abdecken. Außerdem auch in den Minuten vor Backende bereits eine Stäbchenprobe machen: Wenn kein Teig daran klebt, ist der Kuchen durchgebacken. Anschließend für zehn Minuten ruhen lassen, dann den Rand der Springform entfernen und komplett auskühlen lassen. Ich habe ein warmes Stückchen probiert und fand es lecker, doch am nächsten Tag schmeckt es fast noch besser.

 Orangenkuchen mit Olivenöl ein Rezept für Backen mit Olivenöl Rührkuchen von ÜberSee-Mädchen Foodblog Bodensee Überlingen Orangenkuchen mit Olivenöl ein Rezept für Backen mit Olivenöl Rührkuchen von ÜberSee-Mädchen Foodblog Bodensee Überlingen

Verlosung: Probiert dieses Öl selbst

Zait hat nicht nur mir eine Flasche Olivenöl spendiert, sondern macht einem meiner Leser auch ein Geschenk zum zweiten Advent. Schreibt mir hier auf dem Blog einen Kommentar bis Donnerstag, 14. Dezember, 22 Uhr, und verratet mir, wofür ihr Olivenöl am liebsten benutzt – gerne über den alltäglichen Gebrauch von Anbraten und Salatsauce hinaus. Ich plane zum Beispiel Olivenöl-Granola und möchte Fisch mit dem vollen Geschmack von Olivenöl garen – allerdings ohne zu viel kostbares Öl zu verschwenden, daher denke ich an dieses Rezept. Und bisher stand Olivenöl etwa bei Spaghetti Aglio e olio im Vordergrund. Wichtig für euer kulinarisches Weihnachtsgeschenk: Nennt mir auch eure Mail-Adresse, damit Zait euch kontaktieren kann.

Werbung: Dieser Beitrag wurde freundlich unterstützt von Zait. 
Danke für die nette Zusammenarbeit! Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

 Orangenkuchen mit Olivenöl ein Rezept für Backen mit Olivenöl Rührkuchen von ÜberSee-Mädchen Foodblog Bodensee Überlingen

Orangenkuchen mit Olivenöl

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Serves: 16 Cooking Time: 20 Minuten + 60 Minuten Backen

Ingredients

  • 1,75 Tassen Mehl
  • 1,25 Tassen Zucker
  • 1/2 Tasse Olivenöl
  • 1/4 Tasse neutrales Öl
  • drei Bio-Orangen
  • drei Eier
  • 1 TL Backpulver
  • eine gute Prise Salz
  • eine Prise Kardamom

Instructions

1

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine runde Backform mit 26 Zentimetern Durchmesser mit Backpapier belegen und einfetten.

2

Die Schale von zwei Orangen reiben, anschließend den Saft der drei Orangen auspressen - es sollte rund 175ml Saft (einen 3/4 Cup) ergeben. In einer weiteren Schüssel das Mehl mit Backpulver, Salz und Kardamom vermischen. Die beiden Ölsorten in einem weiteren Gefäß vermischen.

3

Die drei Eier in einer Rührschüssel aufschlagen, anschließend nach und nach den Zucker zugeben und so lange rühren, bis die Masse hellgelb geworden ist. Jetzt kommen abwechselnd Mehl- und Ölmischung dazu: Erst Mehl, dann Öl, dann Mehl, dann nochmal Öl und abschließend Mehl. Orangensaft und -schale vorsichtig unterheben, bis es sich gerade verbunden hat, und in die Backform füllen.

4

Für rund 60 Minuten backen. Dabei immer wieder nach dem Teig sehen: Falls der Orangenkuchen mit Olivenöl zu dunkel wird, mit einer Alufolie abdecken.


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20 Kommentare

  • Antworten
    Anna Fiedler
    10. Dezember 2017 um 17:57

    In Palästina dippt man frisches Fladenbrot erst in gutes Olivenöl und dann in frisches Zaatar. Ein Genuß. Die Qualität des Olivenöls und des Zaatars sind entscheidend. Dazu ein paar Oliven, etwas frischen Joghurt oder noch warme Falaffeln. Ein Genuß.

    • Antworten
      Isabelle
      12. Dezember 2017 um 09:23

      Das wünsche ich mir heute zum Abendessen, klingt so lecker <3 Und ich habe neulich erst Zatar gekauft, als hätte ich es gewusst 😉

  • Antworten
    Steffi Heyer
    11. Dezember 2017 um 13:48

    Olivenöl benutze ich im Alltag sehr oft, vor allem natürlich für Pasta,aber auch für die äußere Anwendung z.B. für trockene Haut eignen sich warme Umschläge mit Olivenöl. Ich würde mich also sehr über den Gewinn freuen. Den Orangenkuchen werde ich gleich mal für das nächste vorweihnachtliche Treffen mit meinen Freundinnen ausprobieren. Lg, Steffi

    • Antworten
      Isabelle
      12. Dezember 2017 um 09:24

      Hallo liebe Steffi, dann berichte mir gerne, wie euch der Kuchen geschmeckt hat. Ich finde auch, dass Olivenöl in allen Lebenslagen eine gute Idee ist – warme Umschläge habe ich schon lange nicht mehr gemacht, das wäre eigentlich eine Idee…

      • Antworten
        Steffi
        13. Dezember 2017 um 11:00

        Das mach ich 😉

  • Antworten
    Tine
    11. Dezember 2017 um 14:29

    Hi!
    Ich habe ein tolles Salatdressing mit Oliven Öl und sojasoße. Zum backen würde ich es auch gerne mal ausprobieren! LG Tine

    • Antworten
      Isabelle
      12. Dezember 2017 um 09:24

      Hallo Tine, bei mir gibt es auch kaum ein Dressing ohne Olivenöl <3 Ich drücke dir die Daumen für die Verlosung, viele Grüße

  • Antworten
    Siggi
    11. Dezember 2017 um 14:31

    Hi Isabelle!
    Das klingt ja interessant! Ich werde es mir merken. Ich habe Olivenöl im Haus benutze es aber gar nicht so oft in der Küche. Mehr um mir mal die Füße einzureibenliebe Grüße siggi

    • Antworten
      Isabelle
      12. Dezember 2017 um 09:25

      Na dafür wäre dieses feine Öl aber fast zu schade, lieber Siggi 🙂 Vielleicht findest du ja ein leckeres Rezept damit. Viele Grüße, Isabelle

  • Antworten
    Tanja Hammerschmidt
    12. Dezember 2017 um 00:36

    huhu du liebe
    Was für eine schöne Verlosung mit einem hammer preis .. ich nehme vieeeeeel öl für alles eigentlich 😀 ob salate oder anbraten… zum abschmecke oder für meine nudeln, ich könnte jetzt bis morgen weiterschreiben, aber ich denke du weißt was ich meine 😀 <3 Hüpfe gerne in den Lostopf und hoffe die Glücksfee findet mich. Ich habe dich bei facebook unter tanja hammerschmidt geliked, so das ich immer auf dem laufenden gehalten werde 🙂 drücke mir mal egoistischerweise am meisten die daumen, hoffe das ist ok… würde mich sehr freuen, wenn mich deine glücksfee ziehen sollte, ansonsten freue ich mich einfach sehr, das du mir die chance gegeben hast…
    lg

    • Antworten
      Isabelle
      12. Dezember 2017 um 09:26

      Hallo liebe Tanja, ich weiß genau, was du meinst 🙂 Ich drücke dir auch die Daumen. Viele Grüße, Isabelle

      • Antworten
        Ruben
        14. Dezember 2017 um 21:08

        Der Kuchen schaut wahnsinnig gut aus! Ich werde ihn mir für das nächste Mal, wenn Gäste zu Besuch kommen, auf jeden Fall vormerken.
        Ich verwende Olivenöl sehr gerne, um damit meine Leibspeise in der kalten Jahreszeit, nämlich Suppen und Eintöpfe, vor dem Servieren zu beträufeln. Mit Olivenöl schmecken sie gleich noch viel besser!
        LG Ruben

        • Antworten
          Isabelle
          17. Dezember 2017 um 09:30

          Hallo Ruben, das stimmt – Olivenöl macht viele Gerichte besser, kein Wunder dass Jamie Oliver über jedes Gericht noch einen guten Schuss gibt. Berichte mir gerne, wie euch der Kuchen geschmeckt hat! Viele Grüße

  • Antworten
    Manuela
    14. Dezember 2017 um 08:01

    Oh wow! Ich kann deine Liebe zu Olivenöl total nachvollziehen. Als wir letztes Jahr in Portugal waren, haben wir eine Olivenplanatage besucht und dort an einem Olivenöl-Tasting teilgenommen Da hab ich erstmals geschmeckt, wie unterschiedlich Olivenöl überhaupt sein kann. Und wie du haben wir vorher Öl aus dem Discounter gekauft…Bis zum besagten Tag. Auch wenn richtig gutes Öl natürlich seinen Preis hat. Aber ich finde, es ist es Wert. Und auch dieses Jahr haben wir aus Mallorca zwei Flaschen gutes Öl mitgebracht Am liebsten essen wir es „pur“, z.B. zu Pasta oder zum Tunken von Weißbrot. Dann hat man am meisten vom intensiven Geschmack
    Ich würde mich daher sehr über dieses feine Fläschchen freuen und wünsche dir noch eine schöne Vorweihnachtszeit!
    Liebe Grüße, Manu (von „fressraupe“)

    • Antworten
      Isabelle
      17. Dezember 2017 um 09:27

      Oh ich freue mich, von dir zu hören! Ein Olivenöl-Tasting fehlt mir noch, ich kann mir das richtig gut (und lecker) vorstellen. Wenn man direkt vor Ort eine Quelle für Olivenöl findet, ist das natürlich ein Traum. Ich wünsche dir auch eine schöne Weihnachtszeit <3

    • Antworten
      Isabelle
      19. Dezember 2017 um 22:11

      PS: Du hast gewonnen! Ich denke, Zait hat dich schon kontaktiert und du bekommst bald dein persönliches Fläschchen. Du kannst ja dann mit dem von Mallorca vergleichen und berichten 😉 Viele Grüße liebe Manu

  • Antworten
    Miriam
    14. Dezember 2017 um 15:00

    Danke für dieses tolle Rezept und die schöne Verlosung! 🙂
    Vom üblichen Gebrauch mal abgesehen, habe ich Olivenöl kürzlich zum ersten Mal für Schokomuffins verwendet. Am Anfang war ich etwas misstrauisch, weil ich das so nicht kannte, aber das Ergebnis war einfach nur köstlich 🙂
    Liebe Grüße
    Miriam

    • Antworten
      Isabelle
      17. Dezember 2017 um 09:27

      Die Kombination von Schoko und Olivenöl kann ich mir auch gut vorstellen, danke für diese Idee! Viele Grüße Isabelle

  • Antworten
    geniesserle
    14. Dezember 2017 um 18:07

    Wir lieben „gutes“ Olivenöl auf frisch geröstetem Bauernbrot mit einer Prise Meersalz – es braucht ja oft nicht viel zum glücklich sein, gell?! Ich habe gerade kürzlich mit Olivenöl gebacken – Cantucchini – sooo lecker! Rezept folgt demnächst auf dem Blog LG über den See, Britta

    • Antworten
      Isabelle
      17. Dezember 2017 um 09:28

      Zum Tunken mit leckerem Brot ist Olivenöl natürlich perfekt <3 Und Cantucchini schaue ich mir an, das wollte ich auch schon länger selbst machen. Viele Grüße auf die andere Seeseite 😉

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