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Birnenkuchen mit Schokopudding und ein Untergrund für Foodblogger in Betonoptik

Dieser Beitrag enthält Werbung für Fotountergründe von Pixers.

 

Im Sommer ächzen viele über die sogenannte Zucchini-Schwemme, im Herbst sind es Birnen. Zumindest in meinem Fall, denn meine Mum hat einen tollen Birnenbaum in ihrem Garten und der wirft unglaublich viele Früchte ab. Ich mag Birnen in jeder Variante, doch die geschätzt 20 Stück, die sie mir vorbeigebracht hat, haben mich ein wenig gefordert – denn 20 Tage lang jeden Tag eine Birne zu essen, kam dann doch nicht in Frage. Umso besser, wenn man die Birne einfach in einen Kuchen verpacken kann und so ganz nebenbei einige der leckeren Früchtchen verspeist. Sechs bis acht Birnen passen in diesen Birnenkuchen mit Schokopudding und das tolle ist, ihr ahnt es, die Kombination mit Schokopudding. Von meinem tollen neuen Untergrund mal abgesehen, von dem erzähle ich euch auch noch ein wenig.

Rezept für Birnenkuchen mit Schokopudding

Doch weiter mit dem Rezept. Oder besser: Dem Weg zum ezept. Denn nach diesem Birnenkuchenrezept mit Preiselbeeren und Streuseln, der nach wie vor einer unserer Lieblingskuchen ist, war es schwer, Birnen in anderer Form zu verbacken. Doch ziemlich rasch war klar: Mit Schokolade sollte das Rezept sein, denn Birnen und Schoko sind bekanntlich ein Traumpaar. Ich habe Rezept um Rezept gewälzt und meine Lieblingsblogs abgeklappert, doch in dem Moment war das passende nicht dabei. Also habe ich mir selbst eins überlegt! Vorbild für den Birnenkuchen mit Schokopudding ist der Bananen-Kokos-Kuchen, den ich vor ziemlich genau einem Jahr gebacken habe. Damals war er eine kulinarische Erinnerung an den Sommer, mit dem Birnenkuchen mit Schokopudding stimmen wir uns auf den Herbst und Winter ein.

Zutaten für Birnenkuchen mit Schokopudding:

Für eine Springform mit 24 Zentimetern Durchmesser braucht ihr für den Mürbeteig 250g Mehl, 125g weiche Butter, 50g Zucker, 30g Backkakao, ein Ei und eine Prise Salz. Die Füllung besteht aus sechs bis acht Birnen (je nach Größe), 400ml Milch, ein Päckchen Schokopudding-Pulver und ein wenig dunkle Schokolade, die für das Topping gerieben wird.

Für dieses Kuchenrezept solltet ihr etwa 60 Minuten Zeit einplanen. Dann müsst ihr euch nicht stressen und kommt gemütlich voran. Grund für diese Zeitangabe sind die Birnen, denn die müssen vorab ein wenig gekocht werden. Der Grund: Nur der Mürbeteig wird gebacken und ohne Kochen würden die Birnen dann doch sehr an den täglichen, rohen Verzehr erinnern.

Rezept für Birnenkuchen mit Schokopudding

Jetzt aber zum Rezept. Im ersten Schritt den Mürbeteig vorbereiten. Dafür alle Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank kalt stellen, bis die anderen Arbeitsschritte erledigt sind. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Weiter geht es mit den Birnen: Kurz abwaschen und halbieren, mit einem Löffel das Kerngehäuse entfernen. Einen Topf mit Wasser aufsetzen und die Birnenhälften für etwa zwölf Minuten kochen. Das Wasser sollte dabei nicht zu heiß sein, sondern köcheln.

Wir sind schon auf der Zielgeraden: Die Kuchenform einfetten, den Teig ausrollen und in der Form verteilen. Am Rand ein wenig festdrücken. Für 15 Minuten blind backen.

Rezept für Birnenkuchen mit Schokopudding

In der Zwischenzeit den Pudding vorbereiten: Die Milch in einen Topf füllen und erwärmen. Einige Esslöffel der Milch abnehmen und in einem Schüsselchen mit dem Puddingpulver vermischen. Sobald die Milch im Topf warm ist, die Puddingpulver-Mischung zufügen und rühren, rühren, rühren. So verhindert man Klümpchen. Den Pudding beiseite stellen.

Birnenkuchen mit SchokopuddingWeiter geht es mit den Birnen. Die sind inzwischen weich gekocht – nicht falsch verstehen, sie sollten nicht zu weich sein und noch ein wenig Biss haben! Es gibt für mich wenig Schlimmeres als matschige Birnen. Auf jeden Fall die Schale der Birnen entfernen. Das ist ein ganz wichtiger Schritt, denn sonst trüben harte Schalenstückchen den Kuchengenuss. Fragt nicht, woher ich das weiß… Nicht dass ich auf der Birnenschale rumgekaut hätte oder so, niemals (Ironie-off). Also: Birnenschale entfernen nicht vergessen.

Sobald der Teig aus dem Ofen kommt, die (geschälten!) Birnen darauf in einem Halbkreis verteilen. Den Schokopudding darüber verteilen und ein wenig dunkle Schokolade darüber raspeln – das war’s! Fertig ist der Birnenkuchen mit Schokopudding. Ich glaube, ich habe da einen neuen Lieblingskuchen gefunden… Birnen und Schoko ist einfach eine unschlagbare Kombination.

Der perfekte Betonuntergrund für Foodblogger in Betonoptik

Was auf jeden Fall mein neuer Liebling ist, ist der Untergrund, den ihr auf den Bildern seht. Fällt euch auch auf, dass auf Foodbildern vermehrt ein industriell anmutender Betonboden zu sehen ist? Blöd nur, dass der in der 0815-Wohnung nicht vorkommt. Zumindest nicht in meiner, denn die glänzt mit Fliesen im Terrakotta-Look und ist damit völlig Foodblogger-untauglich. Aber so einen Betonoptik-Hintergrund gibt es auch nicht im nächsten Baumarkt. Auch nicht in Tapetenform. Ich lese immer wieder, dass einige Blogger bei ihren Untergründen auf Tapeten schwören. Das kann ich absolut verstehen, denn sie sind platzsparend verstaut und machen optisch einiges her. Doch auch davon gibt es keine hüschen in meinem Baumarkt, geschweige denn in Betonoptik.

Statt den Baumarkt zu wechseln, habe ich eine viel bessere Lösung gefunden: Das Internet, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Genauer gesagt PIXERS. Das ist ein Shop mit einer großen Auswahl an Motivtapeten, darunter auch viele in Betonoptik. Ich konnte mich kaum entscheiden zwischen der dunklen Variante, die ihr auf den Bildern seht, und dieser hellen. Natürlich kann man sich mit den Tapeten auch einfach sein Wohnzimmer verschönern, doch gerade für Foodblogger ist Pixers ideal, um ein wenig Abwechslung in die Bilder zu bringen. Eine Tapetenbahn hat eine gute Größe und ist aus einem festen Material, ich kann sie uneingeschränkt empfehlen.

Dieser Beitrag wurde freundlich unterstützt von Pixers. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. Danke für die tolle Zusammenarbeit!

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6 Kommentare

  • Antworten
    Sophia
    23. November 2016 um 15:18

    boah, sieht der Kuchen aber gut aus !!
    und dein Untergrund ist perfekt- vielen Dank für den tollen Tipp, habe mich auch schon gefragt, wo ich so einen herbekomme :-)!

    liebstes Grüßle
    sophia

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      23. November 2016 um 22:05

      Danke dir Sophia <3 Meine Betonuntergrund-Suche hat sogar so weit geführt, dass ich mit meinem Freund überlegt habe, selbst ein wenig mit Beton zu basteln – ich bin wirklich glücklich über diese tolle Quelle ;) Freue mich, wenn du dort auch fündig wirst. Lieben Gruß, Isabelle

  • Antworten
    Tanjas Bunte Welt
    23. November 2016 um 19:22

    Birnen mag ich nicht so, aber Schokopudding geht immer. Sieht auf jedenfall lecker aus
    Liebe Grüße

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      23. November 2016 um 22:06

      Danke dir liebe Tanja. Wenn du keine Birnen magst, kannst du auch einfach ein anderes Obst nehmen, schmeckt bestimmt auch mit Bananen oder Apfel oder oder oder :D Viele Grüße, Isabelle

  • Antworten
    hopefray
    23. November 2016 um 19:52

    Danke für den Untergrund-Tipp! Kann man immer brauchen :)
    Das Birnenproblem habe ich auch schon durch. Auf Flammkuchen, in einem Kuchen und sogar als Beilage zu Älplermaggroni servierte ich dieses Jahr Birnen.
    Alles Liebe
    hope

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      23. November 2016 um 22:11

      Was auch immer es mit Älplermaggroni auf sich hat, das muss ich erstmal googlen :D Hast du einen eigenen Birnenbaum? Ich gestehe: Auf meiner Terrasse liegen ja immer noch ein paar Früchtchen, mal sehen wie die enden… Liebe Grüße! und PS, du hast einen tollen Blog

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