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Lachs-Avocado-Sandwich wie in Amsterdam

Manche Beiträge brauchen ganz schön lange, bis sie das Licht der Onlinewelt erblicken. Das Rezept für dieses Lachs-Avocado-Sandwich zum Beispiel. Warum ist mir unerklärlich, denn es schmeckt sehr gut und ich bereite es mir seit Monaten regelmäßig zu. Vielleicht ist es die fehlende Saisonalität? Rhabarber, Erdbeeren und Co. drängeln sich in der Beitragsplanung gerne mal vor, weil es sie eben nur für eine begrenzte Zeit gibt. Über Lachs und Avocado kann man das wahrlich nicht sagen. Doch gerade das macht dieses Sandwich zu einem All-time-Favoriten, so ganz ohne sehnsüchtiges Warten auf die Saison.

Lachs-Avocado-Sandwich

Zum ersten Mal gegessen habe ich dieses Lachs-Avocado-Sandwich vor einigen Monaten in Amsterdam. Und seitdem habe ich davon geschwärmt und an dem Rezept getüftelt. Und bevor jetzt die nächste Nachtzug-Reise nach Prag ansteht und ich von dort leckere Rezeptinspiration mitbringe, zeige ich euch noch rasch dieses yummy Sandwich. Ein Anlass ist auch die (Food)Blog-Parade Picknick auf der Wiese (hier die Facebook-Seite und hier ein Übersichtspost mit allein Teilnehmern), die eine ganze Menge leckerer Picknick-Rezepte sammelt. Ich packe eindeutig dieses Sandwich in meinen Korb und ihr?

FoodBlog-Parade Picknick

Die Kombination von Lachs und Avocado funktioniert immer, doch dieses Sandwich hatte etwas besonderes. Rasch war klar: Kapern müssen auf jeden Fall rein, dazu noch ein wenig frische Kresse und nussiger Rucola.

Zutaten für ein Lachs-Avocado-Sandwich:

Ein Krusti-Brot (knuspriges Baguette, alternativ längliches Körnerbrötchen), etwa 75g Räucherlachs, eine halbe Avocado, eine handvoll Rucola, ein Löffel Miracel Whip (geht auch Balance), Saft einer halben Zitrone, ein Teelöffel Kapern, etwas Kresse und Salz, Pfeffer.

Rezept für geniales Lachs-Avocado-Sandwich

Das Lachs-Avocado-Sandwich ist rasch gemacht und was zählt, ist die Vorbereitung: Das Brötchen längs aufschneiden, dabei aber eine Seite nicht ganz durchtrennen, damit es später besser zu essen ist. Avocado halbieren und die Hälfte mit Stein bis zum nächsten Gebrauch im Kühlschrank lagern – der Stein sorgt dafür, dass sie nicht braun wird. Die andere Avocadohälfte längs einschneiden und mit einem Löffel die Schale abtrennen, so habt ihr schöne Scheiben. Die halbe Zitrone auspressen, etwa einen Teelöffel über die Avocadoscheiben geben, damit sie nicht braun werden. Rucola waschen, grobe Stiele abschneiden.

Für das Dressing den restlichen Zitronensaft mit Miracel Whip, klein geschnittenen Kapern, der Kresse und Salz, Pfeffer mischen.

Rezept für Lachs-Avocado-Sandwich

Jetzt nimmt das Lachs-Avocado-Sandwich bereits Gestalt an: Einen Teil des Dressings auf dem unteren Teil des Brötchens verteilen. Dann den Lachs, darauf den Rucola und darauf die Avocado drapieren – bei der Reihenfolge könnt ihr natürlich variieren, doch diese hat sich bei mir bewährt. Jetzt kommt das restliche Dressing obenauf.

Das Garn hat dabei nicht nur eine rein optische Funktion, sondern hält das Sandwich tatsächlich gut zusammen – ich bin ja ein Fan von viel Belag, also ganz viel Lachs und Avocado und Rucola… da platzt ein Brötchen schon einmal aus allen Nähten, wenn man das so sagen kann. Deshalb ist es auch so wichtig, das Brötchen nur an einer Seite aufzuschneiden. Dank dem Garn verrutscht übrigens auch nicht so viel, wenn das Sandwich im Picknickkorb landet.

Egal wann, wie und wo ihr dieses Lachs-Avocado-Sandwich probiert (und das zu tun, kann ich euch uneingeschränkt empfehlen): Lasst es euch schmecken!

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5 Kommentare

  • Antworten
    Tanjas Bunte Welt
    28. Juli 2016 um 17:06

    Sieht köstlich aus, nur Avocado muss ich nicht unbedingt haben
    Liebe Grüße
    Tanja

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      2. August 2016 um 07:39

      Auf die könnte ich nur schwer verzichten, doch bis vor ein paar Monaten war ich auch kein Avocado-Fan 😉 Liebe Grüße, Isabelle

  • Antworten
    AnnaTeresa
    29. Juli 2016 um 11:38

    Ich will das.
    JETZT SOFORT 😀
    Das sieht soooo lecker aus 🙂

    Liebe Grüße
    AnnaTeresa

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      2. August 2016 um 07:38

      Das freut mich, liebe AnnaTeresa 🙂 Du hast übrigens einen wirklich tollen Blog! Viele Grüße, Isabelle

  • Ich freue mich über Feedback <3