Hast du schon einmal von den sagenumwobenen Schokomuffins der Olympiade 2024 gehört? Nein? Ich auch nicht! Schwer vorstellbar, dass sich die Sportler tatsächlich so schokoladige Muffins haben schmecken lassen – denn eine süße Sünde sind sie schon. Doch genau so war es, wie eine kurze Recherche zeigt: Ein norwegischer Schwimmer namens Henrik Christiansen hatte eine Leidenschaft für die Muffins entdeckt und geteilt. Kein Wunder: Das sind die besten Schokomuffins, die ich je gegessen habe. So saftig, so schokoladig. Oder wie meine Lieblingsnachbarin es ausdrückt: „Oh Gott, die sind so lecker!“ Dafür sorgen zwei Zutaten: etwas Espressopulver, das in warmer Milch aufgelöst wird, und saure Sahne, welche die Schokomuffins so saftig macht.

Es wäre verrückt, diese Schokomuffins nicht zu probieren, denn sie sind wirklich bombastisch gut. Doch es ist auch ein bisschen verrückt, sie in der größten Hitzewelle des Jahres zu backen – so geschehen im Hause ÜberSee-Mädchen. Denn ich war meinen Lieblingsnachbarn etwas schuldig und sie hatten sich etwas Schokoladiges gewünscht. Und dann waren die Schokomuffins auf Anhieb so gut, dass ich sie direkt nochmal gebacken habe, um Fotos für den Blog und eine große Portion für die KollegInnen zu machen. Auch deren Urteil lautete einhellig: mega!
Schon direkt nach Olympia 2024 machten sich zahlreiche Menschen ans Werk, um das Rezept für diese Muffins auszutüfteln. Dass ich nun darauf gestoßen bin, ist Zufall: Ich habe bei Instagram nach Schokomuffins gesucht und mich inspirieren lassen. Dass auch Espresso in den Schokomuffins steckt, hat mich direkt überzeugt. Also habe ich dieses Rezept ausprobiert und trotz 27 Grad Celsius Raumtemperatur (und noch einigen Grad mehr draußen) den Backofen angeschmissen. Allerdings habe ich das Rezept angepasst, damit die schokoladigen Muffins noch besser schmecken.


Denn im Original werden die Schokoladenmuffins mit Ganache getoppt, was sie noch schokoladiger macht. Ganache ist schnell gemacht, dafür muss man nur warme Sahne über gehackte Schokolade gießen und bekommt eine ultra leckere Schokocreme. Doch die braucht es gar nicht, denn dank jeder Menge Kakao und Schokolade im Teig sind sie das ohnehin schon.
Auch eine andere Zutat habe ich reduziert: Zucker. US-Amerikaner versenken ja gerne massenhaft Zucker in ihren Backwaren, doch ich finde das häufig unnötig süß. Mit weniger Zucker ist es noch leckerer und immer noch süß genug.
Die Zubereitung ist übrigens denkbar einfach: Erst werden Zucker und Ei cremig geschlagen, dann kommen feuchte Zutaten und später die trockenen Zutaten dazu. Bei den feuchten Zutaten setzen wir auf Öl, ich nutze Sonnenblumenöl, statt Butter. Dazu kommen noch saure Sahne und eine Espresso-Kakao-Milch-Mischung.


Ein Clou ist, den fertigen Teig etwas ruhen zu lassen, deshalb kommen die Schokomuffins erst nach etwa 45 Minuten in den Ofen. Doch zusammengerührt sind die Muffins sehr schnell – und verdrückt anschließend auch, weil sie so unfassbar lecker sind.
Die besten Schokomuffins, die ich je gegessen habe, denn mit saurer Sahne und Kakao-Espresso werden sie extra saftig. Musst du probieren!
einfach| 240 g | Weizenmehl |
| 200 g | Zucker |
| 200 g | Zartbitterschokolade, mindestens die Hälfte davon in Chunks |
| 200 g | saure Sahne |
| 120 ml | Pflanzenöl |
| 120 ml | Vollmilch |
| 40 g | Backkakao |
| 1 | Ei |
| 1 TL | Instant-Espressopulver |
| 1 TL | Vanilleextrakt selbstgemacht oder gekauft* |
| 1 TL | Backpulver |
| 0.5 TL | Salz |
Dann verlinke @uebersee.maedchen auf Instagram.
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Die Rezeptmenge reicht für zwölf kleine Muffins, ich nutze diese Backform* und diese Muffinförmchen* darin. Falls du größere Schokomuffins backst, reicht die Masse für weniger Portionen.


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