Mini Apple Pies: So backst du leckeren Apfelkuchen in der Muffinform

7. Oktober 2026
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Apfelkuchen ist schon lecker und Apple Pie nach amerikanischem Vorbild ist auch ein Genuss. Doch im Miniformat aus der Muffinform sind die Apple Pies unschlagbar gut. Denn sie sind einfach gebacken, optisch ein Hingucker und genau die richtige Portion, um sich etwas Süßes schmecken zu lassen. Dank Zimt und einem Schuss Likör wird die Füllung herrlich herbstlich. Das schmeckt derzeit besonders gut, aber dank der guten Lagerung von Äpfeln auch das ganze Jahr über. Ein weiterer Vorteil: Du wirst ziemlich sicher alle, oder zumindest die meisten Zutaten, für Mini Apple Pies aus der Muffinform schon zuhause haben. Erst kneten wir einen einfachen Mürbeteig zusammen, dann bereiten wir die Füllung vor und schließlich wird daraus im Backofen etwas ganz, ganz Köstliches.

Mini Apple Pies aus der Muffinform Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee

Mit Apple Pie ist es wie mit jedem gedeckten Kuchen: Es macht ein wenig mehr Arbeit, den Teig nicht nur unter der Füllung zu verteilen, sondern auch darüber. Doch das lohnt sich, denn so ein Pie schmeckt und sieht gut aus. Die Mini Apple Pies aus der Muffinform sind ein Vorgeschmack auf all die Exemplare, die noch kommen werden. Denn ich habe mir im USA-Urlaub ein Buch gekauft, das sich ausschließlich Pie widmet: „The Book on Pie„* stand schon lange auf meiner Wunschliste. Da gibt es durchaus Unterschiede, was Teig, Füllung, Kruste und deren Form angeht und ich freue mich darauf, mich hineinzufuchsen. Apple Pie ist ein Klassiker, der auch in dem Buch vorgestellt wird, doch Mini Pies habe ich darin nicht entdeckt.

Apple Pie im Miniformat aus der Muffinform

Für Mini Apple Pies brauchst du nicht mehr als für einen normalen Apfelmuffin auch: eine Backform* und Muffin-Backförmchen*. Bei den Förmchen macht es wirklich einen Unterschied, welche man nutzt! Die verlinkten Muffinförmchen sind (anders als die dünnen Papierdinger aus dem Supermarkt) formstabiler und dicht, sodass man die Apple Pies darin einfach backen und danach genießen kann.

Apropos genießen: Der Apfelkuchen aus der Muffinform punktet nicht nur mit der unschlagbaren Kombination aus Apfel und Zimt. Ich habe dafür übrigens knackige Elstar-Äpfel verwendet. Das Rezept punktet auch mit ein bisschen Likör. Das Rezept, das mich inspiriert hat, verwendet Sherry, doch ich habe Karamelllikör genutzt. Denn damit werden Apfel und Zimt zum perfekten Trio. Diesen Likör* hatte ich schon länger auf einer Messe probiert, er ist mild und lecker. Rum würde auch gut passen. Und wer keinen Alkohol mag, kann tatsächlichen Karamell oder einfach etwas mehr Flüssigkeit (Wasser, Zitronensaft oder Apfelsaft) verwenden.

Koch mein Rezept: Mini Apple Pies aus dem Schwabenländle

Die Idee und das Rezept habe ich mir bei Regina und ihrem Blog Bistroglobal abgeschaut, dort habe ich mich im Zuge der Aktion „Koch mein Rezept“ umgesehen. Und da gibt es nicht nur jede Menge leckerer Inspiration, sondern auch viele Reisebeiträge. Eine schöne Mischung aus all dem, was man machen und genießen möchte – und Regina hat viel Zeit dafür, weil sie in Rente ist. Ich sage meiner Mama schon lange, dass ich die Erfahrungen dieser Generation (also Menschen wie ihr!) gerne auch online lese, und Regina lässt uns genau daran teilhaben. Dass sie aus dem Schwabenländle, Tübingen, kommt, macht sie noch sympathischer.

Die Liste der Rezepte, die mich beim Blättern durch ihr Archiv direkt angesprochen haben, ist lang. Fleischbällchen in Kirsch-Bier-Sauce und Lebkuchengugelhupf waren in der engsten Auswahl. Dass es Mini Apple Pies aus der Muffinform geworden sind, liegt an der Jahreszeit, denn ich freue mich riesig auf den Herbst. Regina war übrigens auch schon bei meinem Blog zu Gast und hat die Königsberger Klopse probiert. Und auch bei Aktionen wie der Foodblogbilanz kreuzten sich unsere digitalen Wege, wie schön.

Mini Apple Pies aus der Muffinform

Wie ein Apple Pie, aber im Miniformat aus der Muffinform: Einfaches Rezept mit Mürbeteig und köstlicher Karamell-Zimt-Füllung.

einfach
  • Zubereitungszeit:
    30 Minuten
  • Ruhezeit:
    1 Stunden
  • Backzeit:
    30 Minuten
  • Gesamtzeit:
    2 Stunden

Zutaten

9 Stücke
Mürbeteig
250 g Weizenmehl
125 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
Apfelfüllung
500 g Apfel (gerechnet ohne Gehäuse, entspricht drei bis vier Äpfeln)
40 g brauner Zucker
1 TL Zimt
20 ml Wasser
20 ml Karamelllikör*, ersatzweise Rum, Apfelsaft oder Zitronensaft
1 EL Stärke
2 EL Milch

Utensilien

Zubereitung

  1. Die Zutaten für den Mürbeteig vermischen: Mehl, kalte Butter, Zucker und Ei mit einer Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig kneten. Abdecken und für 60 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  2. Währenddessen die Äpfel vierteln, entkernen und in Stückchen schneiden.
  3. Apfelstückchen mit Zimt, Zucker und Wasser aufkochen und etwa fünf Minuten köcheln lassen.
  4. Likör mit Stärke verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. In die Apfelmasse rühren und diese etwas anziehen lassen, bis sie cremiger geworden ist. Dann Herd ausschalten und Füllung abkühlen lassen.
  5. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Teig auf einer bemehlten Unterlage ausrollen und mit etwas Mehl bedecken, damit er nicht so klebt. Mit einer Schüssel Kreise ausstechen – sie sollten deutlich größer sein als der Boden der Muffinform. Immer wieder ausrollen, bis du neun Teigkreise hast. Diese Teigkreise dann in den Muffin-Papierförmchen ausbreiten, dafür an den Rändern hochziehen und festdrücken. Ggf. überschüssigen Teig abschneiden.
  7. Restlichen Teig nochmal ausrollen und neun Teigkreise in der Größe der Förmchen ausstechen. Das sind die Deckel. Ich habe sie kreuzförmig eingeschnitten, damit Luft/Dampf beim Backen entweichen kann.
  8. Apfelfüllung in die Muffinförmchen füllen, dann den Teigdeckel darüber geben und an den Seiten andrücken, sodass es keine Lücke mehr gibt. Mit Milch bepinseln.
  9. Für 30 Minuten backen, dann abkühlen lassen. Falls die Mini Apple Pies nach 30 Minuten noch etwas blass sind, für weitere fünf Minuten backen.

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Es gibt wenig Schöneres, als Mini Pies mit Apfel-Zimt-Füllung aus dem Ofen zu holen. Die ganze Küche duftet, die karamellige Füllung blubbert noch ein wenig vor sich hin… Es kann sein, dass sie etwas über die Förmchen hinaus blubbert, doch das lässt sich leicht beheben. Und es ist völlig normal, wenn die Füllung etwas zusammengesackt ist, schließlich sind die Apfelstückchen gegart und haben damit weniger Volumen. Das ist nicht nur okay, sondern auch sehr lecker.

Wie praktisch, dass sich der Mini-Apfelkuchen aus der Muffinform direkt in die Hand nehmen lässt. Und fast schade, wenn er dann mit wenigen Bissen verspeist ist. Den Kollegen-Test im Büro haben sie jedenfalls direkt bestanden.

Über mich

Hallo, ich bin Isabelle, 34 Jahre alt und lebe in Konstanz am schönen Bodensee. Auf meinem Blog ÜberSee-Mädchen.de zeige ich vor allem einfache Rezepte für leckeres Essen. Meine Kochkarriere begann mit der Sehnsucht nach Heimatküche wie Grießklöschensuppe oder schwäbischen Wurstspätzle. Seitdem habe ich viele Stunden in der Küche verbracht und allerlei Köstlichkeiten ausprobiert. Sieh dich ein wenig um und lass es dir schmecken.

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