Dieser Beitrag enthält nicht nur ein Rezept für veganen einfachen Zitronenkuchen, sondern auch unbezahlte Werbung: Das vorgestellte Buch ist ein Rezensionsexemplar des at-Verlags.
Viele Dinge sind zufällig vegan, weil sie schon immer ohne tierische Produkte auskommen oder mit einem Handgriff veganisiert werden können. Beim einfachen veganen Zitronenkuchen ist das anders, denn er kommt absichtlich ohne Eier, Butter oder Milch aus – und das geht ganz einfach mit Produkten aus jedem Supermarkt. Statt Butter nehmen wir Öl, statt Kuhmilch nehmen wir Mandelmilch und Eier braucht es gar nicht. Nach 30 Minuten Vorbereitung und einer Stunde im Backofen haben wir einen herrlich fluffigen, ultra zitronigen Kastenkuchen, der tagelang frisch bleibt und sich auch im Büro bestens macht. Dort hat der Kuchen sogar den Kollegen überzeugt, der von veganen Backrezepten normalerweise viel Abstand hält.

Ich muss zugeben, dass auch ich bei veganen Rezepten manchmal skeptisch bin. Eine Freundin hat sich lange vegan und glutenfrei ernährt und durch zahlreiche Backrezepte probiert, bis sie den Dreh raus hatte. Der Weg dahin war steinig, manchmal wortwörtlich. Und nicht zuletzt bei meiner Rezeptsammlung zum Veganuary habe ich gemerkt, dass Backen ohne tierische Produkte dann doch etwas tricky sein kann. Ein Glück, dass dieser Zitronenkuchen einfach vegan ist. Und dass es mit Katarina Cermelj eine Autorin gibt, die uns die Elemente des Backens so nahebringt, dass wir jedes Rezept glutenfrei, ohne Milch, ohne Eier oder vegan machen können.
Falls dir der Name der Autorin nichts sagt, kommt dir ihr Instagram-Kanal womöglich bekannt vor: Als „The Loopy Whisk“ teilt sie schon lange besondere Rezepte. Dazu gehört auch ein Blog. Die Fotos udn Rezepte sehen so klasse aus, dass auf den ersten Blick gar nicht auffällt, dass sie ohne Gluten, Milch, Eier oder sämtliche tierische Produkte auskommen. Und das macht sie perfekt, denn man hat gar nicht erst das Gefühl, dass etwas fehlt. Weil nichts fehlt.
So ist es auch beim veganen Zitronenkuchen. Aus simplen Zutaten wird im Handumdrehen ein Teig, der in der Kastenkuchenform so lange gebacken wird, bis er goldbraun ist. Dann kommt nur noch eine ordentliche Menge Zitronenguss drüber.


Beim Lesen des Backbuchs „Elements of Baking„* merkt man direkt den wissenschaftlichen Ansatz der Autorin. Kein Wunder, denn Katarina Cermelj ist Chemikerin. Deshalb kann sie auch ziemlich gut erklären, wie ein Backwerk gelingen und Zutaten ersetzt werden können. Zu den Rezepten ohne bestimmte Zutaten kam sie übrigens aus eigener Not und Erfahrung, denn sie musste 2015 Gluten und Milchprodukte aus ihrer Ernährung streichen. Seitdem hat sie so viel Wissen und so viel leckere Rezepte gesammelt.




Nicht zufällig vegan, aber wahnsinnig lecker: So gelingt Zitronenkuchen vegan ganz einfach mit Zutaten aus dem Supermarkt. Mit Backbuch-Tipp.
einfach| Zitronenkuchen vegan | |
|---|---|
| 300 g | Mehl |
| 200 g | Zucker |
| 180 ml | Mandelmilch |
| 120 ml | Sonnenblumenöl |
| 3 | Bio-Zitronen bzw. deren Schale |
| 4 EL | Zitronensaft (entspricht 60 ml) |
| 25 g | gemahlene Mandeln |
| 3 TL | Backpulver |
| 1 TL | Vanilleextrakt selbstgemacht oder gekauft* |
| 0.5 TL | Salz |
| Zitronenguss | |
| 120 g | Puderzucker |
| 6 TL | Zitronensaft, ggf. etwas mehr |
Dann verlinke @uebersee.maedchen auf Instagram.
*Affiliate-Link
Was den Zitronenkuchen ultra zitronig macht, ist nicht allein der Zitronensaft. Es ist die Zitronenschale, die abgerieben und dann mit dem Zucker verrieben wird. So gibt die Schale viel ihrer leckeren Öle ab und der Kuchen wird noch besser. Ein Tipp, den man sich auch für alle anderen Rezepte mit Zitrone merken kann.


Tipp: Der Zitronenkuchen schmeckt auch mit 20 g Mohn im Teig, dann ist der Teig schön gepunktet. Und wenn du Lust auf noch mehr Zitrone hast, probier doch Lemon Curd. Damit kann man zum Beispiel hervorragend Cupcakes füllen.
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