So saftig! Französischer Apfelkuchen vom Blech mit super viel Frucht

11. März 2026
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Wer am Bodensee wohnt, isst vielleicht den ein oder anderen Apfel mehr als Menschen im Rest Deutschlands. Schließlich wachsen hier die verschiedensten Früchte in Griffnähe. Der Bodensee ist nach dem Alten Land die größte Anbauregion für Äpfel und dank moderner Lagerung sind sie ganzjährig verfügbar. Französischer Apfelkuchen vom Blech ist die perfekte Gelegenheit, extra viele Äpfel zu essen. Denn in dem Blechkuchen stecken überraschend viele davon! Dazu braucht es nur noch etwas Mehl, Butter, Zucker und Mandeln. Und statt saurer Sahne wie im Originalrezept verwenden wir griechischen Joghurt. Das Ergebnis ist ein super saftiger, fruchtiger Apfelkuchen. Perfekt auch zum Mitnehmen ins Büro oder zum Familienessen, denn er bleibt lange frisch.

Französischer Apfelkuchen vom Blech mit viel Apfel Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee

Das Rezept, an dem ich mich orientiert habe, stammt nicht aus Frankreich, sondern aus den USA. Und ist es nicht klasse, dass dank sozialer Medien die Rezepte weltweit kursieren? So kann man die leckersten Gerichte aus aller Welt selbst ausprobieren.

Eine kurze Google-Recherche zeigt dann, dass es tatsächlich typisch französisch ist, viele Apfelscheiben in einem Kuchenteig zu versenken. Deshalb heißt der Kuchen womöglich auch unsichtbarer Apfelkuchen (Gâteau invisible aux pommes), denn die Apfelscheiben stecken darin und sind von außen kaum zu sehen. Außerdem verschmelzen die Äpfel beim Backen, sodass der ohnehin geringe Teig beinahe unsichtbar wird. Ein Träumchen von einem Kuchen, so einfach und schnell gemacht!

Unsichtbarer französischer Apfelkuchen: Rezept mit viel Apfelscheiben

Was dieses Rezept so besonders macht, ist die Menge an Äpfeln, denn auf 180 Gramm Mehl kommen stattliche 600 Gramm Äpfel. Sie sorgen auch dafür, dass der Kuchen so saftig ist – zusammen mit dem Teig. Der erinnert an Pfannkuchen und enthält auch Milch und griechischen Joghurt. Dieser griechische Joghurt mausert sich immer mehr zur Allzweckwaffe, denn er verwandelt Dips und Aufstriche ebenso wie herzhafte oder süße Gerichte. Deshalb habe ich inzwischen immer eine Packung davon zuhause. Für extra Geschmack sorgt bei diesem Kuchenrezept Zimt, doch du kannst auch Vanille verwenden. Alles ziemlich grundlegende Zutaten, die man in jedem Supermarkt bekommt.

Genau genommen ist es übrigens kein Blechkuchen, da französischer Apfelkuchen in einer quadratischen Brownieform* gebacken wird. Doch die Menge lässt sich mit dem Umrechner sicher anpassen, sodass du damit ein ganzes Backblech füllst. Denn wenn der Kuchen einmal auf dem Tisch steht, ist er auch ganz schnell aufgegessen: Bei meinem Ausstand gab es ihn als Dessert nach der mediterranen Quiche.

Gâteau invisible aux pommes ist nicht zu verwechseln mit Tarte Tatin

Dieser französische Apfelkuchen hört übrigens auf den Namen Gâteau invisible aux pommes und ist nicht zu verwechseln mit Tarte tatin. Die enthält zwar auch viele Äpfel, funktioniert aber ganz anders. Denn bei Tarte tatin wird die Form mit Butter ausgestrichen und mit Zucker bestreut, bevor Äpfel darauf verteilt werden und ein Teig darauf kommt – serviert wird der Kuchen dann aber kopfüber, sodass die Äpfel oben sind. Was die beiden Kuchen gemeinsam haben, sind die wesentlichen Zutaten und dass beide ganz hervorragend pur, aber auch mit einer Kugel Vanilleeis schmecken.

Französischer Apfelkuchen vom Blech

Saftig, einfach, mega lecker: Französischer Apfelkuchen musst du ausprobieren, wenn du Blechkuchen magst. Bewährtes Rezept.

einfach
  • Zubereitungszeit:
    25 Minuten
  • Backzeit:
    50 Minuten
  • Gesamtzeit:
    1 Stunden 15 Minuten

Zutaten

23 x 23 cm quadratische Backform
600 g knackige Äpfel
180 g Weizenmehl
150 g Zucker (+ 2 EL zum Bedecken)
115 g weiche Butter
80 g griechischer Joghurt
60 ml Milch
2 große Eier
1 TL Backpulver
1 TL Vanilleextrakt
0.5 TL Zimtpulver
2 EL Mandelblättchen

Zubereitung

  1. Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Äpfel schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Einige davon für das Topping zur Seite legen. Wenn du magst (oder länger brauchst), kannst du die Scheiben mit etwas Zitronensaft vermischen, damit sie nicht braun werden.
  3. In einer großen Schüssel Eier, weiche Butter und Zucker etwa ein bis zwei Minuten lang verrühren.
  4. Milch, Vanille und griechischen Joghurt hinzufügen und verrühren, bis die Konsistenz schön glatt ist.
  5. In einer Schüssel die trockenen Zutaten Mehl, Backpulver, Salz und Zimt vermischen.
  6. Nun die trockenen Zutaten vorsichtig unter die flüssigen heben – aber nur so lange, bis kein Mehl mehr sichtbar ist.
  7. Backform mit Backpapier bedecken, die Ränder mit einem Metallclip befestigen. Die Hälfte des Teigs hineingeben und verteilen, dann die dünnen Apfelscheiben darauf verteilen. Den restlichen Teig darüber geben.
  8. Die beiseitegelegten Apfelscheiben oben drauf legen, dann mit den Mandelblättchen und dem restlichen Zucker bestreuen.
  9. Für 50 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist und ein Zahnstocher sauber herauskommt.
  10. Dann mit dem Backpapier aus der Form heben und vollständig abkühlen lassen. Wenn du magst, kannst du den französischen Apfelkuchen vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben.

Wie findest du das Rezept?

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3 Hilfsmittel, mit denen dieses Kuchenrezept besser gelingt:

  • V-Hobel für feine Apfelscheiben: Es kann mühsam sein, die Äpfel händisch in feine Scheiben zu schneiden. Denn im besten Fall sind sie so dünn, dass man fast durchsehen kann. Ich nutze für solche Aufgaben inzwischen den V-Hobel*, den meine Mum mir quasi vererbt hat – der ist alt, aber Gold wert. Ein wahrer Klassiker in der Küche, der relativ preiswert ist.
  • Brownieform: Meine Brownieform ist ein Urlaubsmitbringsel und ja, ich bin diejenige, die Backformen im Handgepäck nach Hause fliegt. Die Firma MasterClass* hat sich bei anderer Gelegenheit bewährt, daher empfehle ich diese Brownieform*. Und natürlich auch leckere Brownies!
  • Metallclips zum Befestigen: Ein wirklicher Alltagstipp ist es, das Backpapier mit Metallklammern* zu fixieren, damit es nicht abrutscht und am Platz bleibt. Die kann man immer wieder verwenden und haben sich ihren Platz in der Besteckschublade verdient.

Bei meinem Apfelkuchen sind übrigens doch ein paar Äpfel obenauf zu sehen, denn ich wollte sie schön auffächern. Dann kommen noch ein paar Mandelblättchen darauf und viel mehr braucht es nicht. Wer mag, kann noch Puderzucker darüber streuen.

Über mich

Hallo, ich bin Isabelle, 34 Jahre alt und lebe in Konstanz am schönen Bodensee. Auf meinem Blog ÜberSee-Mädchen.de zeige ich vor allem einfache Rezepte für leckeres Essen. Meine Kochkarriere begann mit der Sehnsucht nach Heimatküche wie Grießklöschensuppe oder schwäbischen Wurstspätzle. Seitdem habe ich viele Stunden in der Küche verbracht und allerlei Köstlichkeiten ausprobiert. Sieh dich ein wenig um und lass es dir schmecken.

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