Veggie-Bowl auf griechisch mit Röstgemüse, Halloumi & Zaziki

7. Januar 2026
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Du willst mehr Gemüse essen? Dann kommt diese griechische Bowl genau richtig! Denn sie besteht aus jeder Menge Gemüse, das im Ofen lecker gegart wird. Dann kommen noch frischer Zaziki und flott eingelegte Zwiebeln drauf und fertig ist ein richtiges Wohlfühlessen. Wobei, eine Zutat dürfen wir nicht vergessen: Halloumi. Ich stand mit dem Quietsche-Käse lange auf Kriegsfuß, doch zahlreiche Instagram-Videos haben mich überzeugt und nun kann ich kaum genug davon bekommen. Der Trick ist, den Grillkäse nur kurz anzubraten und mit Honig zu beträufeln. Zur griechischen Veggie-Bowl passt er halt auch perfekt und macht aus der bunten Schüssel voller Röstgemüse eine vollwertige Mahlzeit.

Griechische Veggie-Bowl mit Aubergine, Halloumi, Zaziki und schnell eingelegten Zwiebeln ist köstlich

Die Veggie-Bowl ist genau das richtige Essen, um das neue Jahr zu starten. Womöglich hast du dir ja (auch) vorgenommen, mehr Gemüse zu essen? Der Januar ist seit einigen Jahren der veganen Ernährung gewidmet, #veganuary, und soll auf pflanzliche Ernährung aufmerksam machen. Mit Grillkäse und Zaziki ist die griechische Bowl zwar nur vegetarisch, doch schon ein guter Anfang, bewusster mit tierischen Produkten umzugehen. Dabei finde ich immer wichtig, dass vegetarische oder vegane Rezepte sich nicht nach Mangel anfühlen. Entsprechend sind die besten vegetarischen Kochbücher, wo überhaupt nicht auffällt, dass Fleisch oder Fisch „fehlen“.

Meine Kochbuch-Tipps für vegetarische Ernährung:

  1. Tanja vegetarisch: Grüne Lieblingsrezepte für jeden Tag, einfach & genussvoll*. Das vegetarische Kochbuch der Sterneköchin Tanja Grandits.
  2. You can cook this!: Alles verwenden, nichts verschwenden*: 135 schnelle vegetarische und vegane Rezepte für jeden Tag. Das Kochbuch des Social-Media-Stars Max La Manna.
  3. A Modern Way to Cook*: Über 150 schnelle vegetarische und vegane Rezepte für jeden Tag von Anna Jones.
  4. Vegetarische Köstlichkeiten*: 150 köstliche vegetarische Rezepte von Yotam Ottolenghi 

Knallbunt, lecker und gesund: Rezept für griechische Veggie-Bowl

Doch ob vegan, vegetarisch, mit Fisch oder Fleisch: Lecker muss es sein! Und das ist die Veggie-Bowl definitiv. Es gibt ja immer wieder Menschen, die Bowls belächeln als neumodische Bezeichnung für etwas, was es schon lange gäbe. Doch tatsächlich hätte ich mir früher keine Schüssel voller Gemüse gemacht und es einfach so als Abendessen genossen. Bowls sind ein toller Anlass, das zu ändern – und hübsch angerichtet macht Essen sowieso mehr Spaß. Deshalb freue ich mich auch über die neue Schüssel*, die ich mit der Veggie-Bowl eingeweiht habe und sicher öfter verwenden werde.

Falls du bei all der Farbenpracht in der Schüssel befürchtest, bei diesem Rezept lange schnippeln zu müssen: Dem ist nicht so. Tatsächlich wird das Gemüse nur in Stücke geschnitten, mariniert und dann im Ofen gegart. Währenddessen können wir uns um Zwiebeln, Zaziki und Halloumi kümmern – und das geht sich zeitlich bestens aus. Wegen der Backzeit von 40 Minuten und der Wartezeit auf die Auberginen (30 Minuten) zählt es vielleicht nicht mehr ganz als Feierabendgericht, ist aber tatsächlich im Handumdrehen gemacht. Und jeder Handgriff lohnt sich!

Griechische Veggie-Bowl mit Röstgemüse, Halloumi Zaziki

Röstgemüse, Grillkäse, Zaziki und schnell eingelegte Zwiebeln treffen sich in einer köstlichen Veggie-Bowl. Rezept unbedingt ausprobieren!

einfach
  • Vorbereitungszeit:
    15 Minuten
  • Ruhezeit:
    30 Minuten
  • Backzeit:
    40 Minuten
  • Gesamtzeit:
    1 Stunden 25 Minuten

Zutaten

2 Portionen
Veggie-Bowl
2 Auberginen
2 rote Paprika
1 Bund Snackmöhren (200 g)
1 Halloumi (225 g)
100 ml Olivenöl
2 EL Balsamico-Essig
1 EL Senf
1 EL Honig (gerne Hot Honey* mit Chili)
Zaziki
2 Bauerngurken (entspricht 200 g)
300 g griechischer Joghurt
1 EL Olivenöl
6 Stiele Dill
2 Knoblauchzehen
0.5 Zitrone bzw. deren Saft
Gepickelte Zwiebeln
4 rote Zwiebeln (250 g)
150 ml Weißweinessig
100 ml Wasser
1 EL Zucker
1 TL Salz

Zubereitung

  1. Die Auberginen waschen und in einen Zentimeter dicke Streifen schneiden. Auf ein Backblech legen, salzen und dann 30 Minuten stehen lassen. So tritt Wasser aus und die Auberginenscheiben werden später geschmackvoller.
  2. Für die gepickelten Zwiebeln den Essig mit Wasser, Zucker und Salz erwärmen, bis Zucker und Salz in der warmen Masse aufgelöst sind. Währenddessen die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Halbringe schneiden. In saubere Gläser füllen, mit der warmen Flüssigkeit auffüllen und abkühlen lassen. Mindestens 30 Minuten durchziehen lassen – im Kühlschrank halten sich die schnell eingelegten Zwiebeln problemlos zwei oder drei Wochen.
  3. Für den Zaziki die Gurken waschen, halbieren und die Kerne herausschneiden. Anschließend raspeln und in ein Sieb füllen. Mit 1 TL Salz vermengen und für zehn Minuten abtropfen lassen. Knoblauch schälen und sehr klein schneiden. Dill von den Stielen streifen, grob hacken. Dann die Gurkenraspel gut ausdrücken und mit Joghurt, Olivenöl, Zitronensaft sowie Knoblauch und Dill vermengen. Mit Pfeffer abschmecken.
  4. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Für das Dressing Olivenöl mit Senf, Honig, Balsamico sowie etwas Salz und Pfeffer verrühren.
  6. Paprika waschen und in fünf bis sechs dickere Streifen schneiden. Die Enden der Karotten entfernen, dann in etwa 1,5 Zentimeter dicke Stücke schneiden.
  7. Das Wasser, das bei den Auberginenscheiben ausgetreten ist, mit einem Küchentuch abtupfen.
  8. Das gesamte Gemüse, also Auberginen, Paprika und Karotten, mit dem Dressing vermischen. Dafür erst die Auberginen großzügig bepinseln, dann Paprika und Karotten in einer Schüssel mit dem restlichen Dressing vermengen. Paprika und Karotten auf einem zweiten Backblech (mit Backpapier) verteilen.
  9. Für 30 bis 40 Minuten backen. Nach Hälfte der Backzeit die Bleche tauschen, damit beide mal die Hitze von oben bekommen.
  10. Währenddessen in einer Pfanne etwa 1 EL Olivenöl erwärmen. Halloumi in etwa 0,7 Zentimeter dicke Streifen schneiden und pro Seite etwa zwei bis drei Minuten anbraten. Nach dem Wenden mit etwas Honig, am besten Hot Honey*, toppen.
  11. Dann alles miteinander anrichten: Gemüse in einer Bowl verteilen, Halloumi, Zaziki und gepickelte Zwiebeln drüber und genießen. Als Sättigungsbeilage kannst du einfach Brot, Couscous, Nudeln oder Reis dazu servieren. Auch mit Crackern ist es ein feines Abendessen.

Wie findest du das Rezept?

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Wer weniger Zeit hat, kann Zaziki und schnell gepickelte Zwiebeln schon vorher vorbereiten. Apropos: Du erhältst zwei Gläser voller eingelegter Zwiebeln, also wesentlich mehr als du für dieses Gericht brauchst. Doch sie halten sich ja ein wenig im Kühlschrank und machen sich auch bestens auf einem Sandwich oder in einer Falafel-Bowl.

Zurück zum Zeit sparen: Wenn du die Aubergine nicht entwässerst, schmeckt sie vielleicht etwas weniger gut, aber immer noch. Um die Garzeit des Gemüses führt allerdings kein Weg vorbei, schließlich soll es ja schön geröstet werden.

Schon was Tolles, so eine Veggie-Bowl, oder? Mein Rezept verbindet so viel leckeres Gemüse mit erfrischendem Zaziki, schnell gepickelten Zwiebeln und gegrilltem Käse. Falls du Lust auf weitere Bowls hast, habe ich noch einige Rezepte in petto und viele davon sind tatsächlich Eigenkreationen, die du unbedingt ausprobieren solltest.

Über mich

Hallo, ich bin Isabelle, 34 Jahre alt und lebe in Konstanz am schönen Bodensee. Auf meinem Blog ÜberSee-Mädchen.de zeige ich vor allem einfache Rezepte für leckeres Essen. Meine Kochkarriere begann mit der Sehnsucht nach Heimatküche wie Grießklöschensuppe oder schwäbischen Wurstspätzle. Seitdem habe ich viele Stunden in der Küche verbracht und allerlei Köstlichkeiten ausprobiert. Sieh dich ein wenig um und lass es dir schmecken.

2 Kommentare

  1. Ein sehr schönes Rezept, wenn auch etwas aufwendig, wie ich finde. Halloumi hatte ich aber schon länger nicht, da hast du mir jetzt Appetit gemacht.
    Liebe Grüße

    1. Danke Heike! Ja es sind ein paar Handgriffe, doch der eigentliche Aufwand ist überschaubar, finde ich. Besonders, wenn man Zwiebeln und Zaziki schon vorbereitet (oder gekauft) hat. Danke für deinen Kommentar und liebe Grüße vom Bodensee Isabelle

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