Dieser Beitrag enthält nicht nur ein Rezept für Zucchini-Feta-Auflauf, sondern auch unbezahlte Werbung: Das vorgestellte Buch ist ein Rezensionsexemplar des LV.Buch-Verlags.
Drei Zucchini in einem Abendessen für zwei Personen versenkt, yay! Das ist im Sommer Gold wert, wenn man gar nicht mehr weiß, wohin mit all den günstigen Zucchini. Das ist aber auch im restlichen Jahr sehr lecker. Denn Kolokithopita, zu übersetzen mit Zucchini-Feta-Auflauf mit Filoteig, ist die perfekte Symbiose aus knusprigem Teig und cremig-würziger Füllung. Zubereitet ist das ganz schnell, dafür mischen wir einfach geraspelte Zucchini mit Eiern, Joghurt, Feta und jeder Menge Dill. Dann packen wir es zwischen die Teigschichten. Dass wir dabei viel leckeren Feta zerkrümeln, ist auf doppelte Weise kein Zufall: Einerseits ist es ein griechisches Rezept und andererseits stammt es aus einem Buch, das sich allein Feta verschrieben hat.

Es ist übrigens auch kein Zufall, dass der Zucchini-Feta-Auflauf mit Filoteig an die Spinat-Feta-Schnecke erinnert, denn viele der Zutaten sind gleich. Statt Spinat setzen wir allerdings auf Zucchini. Und statt dass wir den Filoteig füllen und rollen, schichten wir ihn mit der Füllung in eine Auflaufform. Ich habe das ursprüngliche Rezept halbiert und eine kleine Auflaufform gefüllt, so ist es das perfekte Abendessen für zwei – gerne mit einem Salat dazu. Kolokithopita ist aber auch perfekt als Mitbringsel im Büro oder als Appetizer. Der Zucchini-Feta-Auflauf ist ähnlich vielseitig wie Quiche und kommt deshalb nun regelmäßig auf den Tisch.
Die besten griechischen Rezepte haben schwer auszusprechende Bezeichnungen, oder? Der Zucchini-Feta-Auflauf mit Filoteig hört auf den Namen Kolokithopita, wobei Kolokitho für Zucchini und Pita für den Auflauf steht. Laut Wikipedia ist es ein traditioneller griechischer Kuchen, der vor allem als Snack oder Vorspeise serviert wird. Und laut meiner SEO-Recherche suchen nur wenige Menschen nach einem Rezept dafür, doch das sollten wir ändern. Denn der Auflauf schmeckt wirklich köstlich und ist im Handumdrehen gemacht.


Einziger Nachteil ist, dass es eine Stunde im Ofen braucht und daher kein wirkliches Feierabendgericht ist. Wobei sich der Aufwand sehr in Grenzen hält: Zucchini raspeln, restliche Zutaten vermischen, Filoteig mit Öl besprühen und schichten – fertig.
Wenn sich Kochbücher nur einer Zutat widmen, bin ich skeptisch. Ein Land wie Griechenland, Italien oder Spanien? Unbedingt. Ein Gericht wie Salat, Suppe oder Schmortöpfe? Gerne. Doch die Liebe zu einer speziellen Zutat muss schon sehr groß sein, dass man sie ständig essen möchte – könnte man meinen. Doch ein Kochbuch allein mit Feta-Rezepten funktioniert erstaunlich gut, weil die Rezepte so vielseitig sind. Und weil Feta ohnehin immer im Kühlschrank schlummert und auf den nächsten Einsatz wartet. Dabei kommt das Feta-Kochbuch* von Natacha Comar sogar ganz ohne Fleisch oder Fisch aus.


Griechische Zucchini-Feta-Auflauf schmeckt wie Urlaub und ist ähnlich entspannt gemacht. Pluspunkt: Darin versenken wir drei Zucchini!
einfach| 1 | Packung Filoteig (250 g, 10 Blätter) |
| 500 g | Zucchini |
| 200 g | Feta |
| 75 g | griechischer Joghurt |
| 2 | Eier |
| 1 | Bund Dill |
| 1 EL | Olivenöl |
| 1 EL | Sesam |
| 0.5 TL | Salz |
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PS: Das werden zwei große Portionen Zucchini-Feta-Auflauf.


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