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Eierlikör-Guglhupf backen mit Krups iPrep&Cook Gourmet

Dieser Beitrag enthält Werbung für den iPrep&Cook Gourmet von Krups.

 

Dieses Rezept für Eierlikör-Guglhupf hat mich Nerven gekostet. Denn beim ersten Backen wurde es perfekt. Schön fluffig, ideal geformt und sehr lecker. Doch ich wollte mehr, habe Öl durch Buttermilch ersetzt, eine perfekte Schokoglasur draufsetzen wollen und bin dabei gescheitert. Mit Buttermilch wurde der Kuchen zwar etwas leichter für die Hüften, aber auch glitschig. Und ich weiß zwar, wie die perfekte Schokoglasur gelingt (hier der Beweis), doch mit weißer Schokolade ist das gar nicht so einfach und die Silikonkuchenform hat in der Zwischenzeit aufgegeben. Also zurück zu den Grundlagen: Besser ein kleineres, aber richtig gutes Stück vom Eierlikör-Guglhupf als eines, was nicht schmeckt.

Eierlikör-Guglhupf mit iPrep&Cook von Krups einfacher Rührkuchen Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee Überlingen

Das leckere Ursprungsrezept sowie die gelungene Umsetzung ist übrigens meinem neuen Mitbewohner zu verdanken, der vor zwei Monaten bei mir eingezogen ist. Er hat lauter futuristische Dinge im Kopf und kann kochen. Klingt nach einem tollen Zeitgenossen, oder? Finde ich auch. Es handelt sich um eine Küchenmaschine mit Kochfunktion aus dem Hause Krups, die Krups mir zu Testzwecken zugesandt hat. In der Zwischenzeit habe ich das Gerät auf Herz und Nieren geprüft, habe gekocht und gebacken. Deshalb gibt es heute nicht nur ein Rezept für leckeren Eierlikör-Guglhupf, sondern auch einen ausführlichen Testbericht für den iPrep&Cook Gourmet.

Mein Test des iPrep&Cook Gourmet von Krups

Im ersten Moment war ich zugegebenermaßen skeptisch. Brauche ich eine Küchenmaschine, die mir das Kochen abnimmt? Ich habe zwar seit Jahren immer mal wieder mit Fans solcher Küchengeräte zu tun und bereits diverse Dokumentationen dazu gesehen sowie Rezepte damit gelesen. Das hat mich aber nicht überzeugt, mir selbst ein solches Gerät zu kaufen. Kochen bedeutet für mich meist auch Entspannung, ich schnippel gerne die Zutaten vor mich hin und mache daraus etwas Leckeres. Doch wenn ich ehrlich bin, läuft es unter der Woche anders. Wenn ich um 19.30 Uhr nach Hause komme, ist nicht mehr viel Zeit und Geduld für das langsame, entspannende Kochen. Da ist es Gold wert, wenn sich ein Mitbewohner um das Abendessen kümmert – manchmal ist das mein Liebster, manchmal aber auch der iPrep&Cook Gourmet.

Die iPrep&Cook von Krups im Test von ÜberSee-Mädchen der Foodblog vom Bodensee ÜberlingenEierlikör-Guglhupf mit iPrep&Cook von Krups einfacher Rührkuchen Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee Überlingen

Was mir sehr gut gefällt

Die Warmhaltefunktion für Hefeteig gleicht einer Gelinggarantie. Im Teig-Programm hält die Metallschüssel für 45 Minuten die Temperatur. Dadurch kann der Teig optimal gehen und muss nicht den Backofen bemühen. Habe ich bei den Rhabarber-Marzipanschnecken getestet und für gut befunden.

Bei beständiger Temperatur kochen: Likör oder Marmelade sind mit dem iPrep&Cook Gourmet super einfach, denn das Gerät hält die Temperatur und sorgt dank des Misch- und Rühraufsatzes dafür, dass nichts anbrennt. Also einmal einstellen, Start drücken und den Rest übernimmt die Küchenmaschine. Habe ich bei dem Erdbeer-Rhabarber-Aufstrich zu schätzen gelernt.

Das Ultrablade-Universalmesser sieht unscheinbar aus, hat aber ziemlich Power. Selten habe ich Jools Pasta á la Jamie Oliver so geschmeidig zubereitet wie mit dem iPrep&Cook Gourmet.

Die App ist ein perfekter Einstieg, um sich mit den Möglichkeiten der Küchenmaschine vertraut zu machen. Aktuell finden sich dort fast 700 Rezepte von süß bis herzhaft, Frühstück bis Dessert. Es kommen immer wieder Rezepte dazu, die sich dann einfach als Favorit markieren und so merken lassen. Sortieren lassen sich die Rezepte nach Beliebtheit, Bewertung, Datum oder alphabetisch. Außerdem gibt es eine Suche mit Kriterien wie Gängen (Vorspeise bis Dessert), Rezeptdauer, Bewertung, Themenpaketen oder nach Kategorie Fleisch/Fisch/Gemüse. Wenn ein Rezept ausgewählt ist, kann man das Handy mit dem Gerät verbinden und es synchronisiert gleich die Einstellungen für die nötigen Schritte mit der Maschine. Das klappt bestens. Manchmal hängt sich die App bei mir bei der Favoritenansicht auf, mit einmal Neuladen geht es aber.

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Was mich überrascht hat

Die Rezepte für das Gerät sind wirklich vielseitig von deutsch bis orientalisch und bisher sind alle lecker gelungen. Es lohnt sich, die Nutzerkommentare zu lesen, um einen weiteren Eindruck davon zu bekommen. Zu haben sind die Rezepte übrigens nicht nur in der App, sondern auch in einem eigenen Kochbuch (das gibt es wie die App kostenlos, soweit ich weiß).

Das Knet- und Mahlmesser wirkt auf den ersten Blick befremdlich: Damit sollen Teige gelingen? Anders als bei meiner bisherigen Küchenmaschine handelt es sich um ein Messer statt eines Rührbesens und dieser befindet sich unten in der Metallschüssel statt gewohnterweise oben. Doch nach einigen Kuchen (davon allein dreimal der Eierlikör-Guglhupf aus bekannten Gründen…) kann ich sagen, dass das funktioniert!

Was zu bedenken ist

Die Bedienung ist manchmal ein wenig ungewohnt: Welche Stufe bedeutet nochmal was? Gerade wenn ich das Gerät mal zwei Wochen nicht genutzt habe, brauche ich erstmal ein wenig Orientierung. Das Handbuch ist leider ein wenig dünn geraten, doch die App gibt eine Orientierung. Wenn ich beispielsweise Rezepte aus einer Zeitschrift ausprobieren möchte, suche ich mir ein ähnliches in der App und schaue mir die Stufen ab.

Der Preis ist mit einer normalen Küchenmaschine nicht zu vergleichen. Bei meiner Bosch Mum hatte ich über die Jahre auch Getreidemühle (für dieses geniale Müsli) und neu eine Eismaschine gekauft, außerdem habe ich diverse Raspelaufsätze, einen Entsafter, einen Mixer… Dafür habe ich weit weniger bezahlt als ein iPrep&Cook Gourmet kostet. Dafür kocht eine normale Küchenmaschine natürlich auch nicht und liefert nicht ganz so überzeugende Ergebnisse. Die Krupsmaschine mixt deutlich besser, schneidet besser klein und liefert gute Cremes, Liköre, Aufstriche etc. Schon mit dem Zubehör der Basisversion kann man schneiden, rühren, aufschlagen, backen, kochen und dämpfen. Für etwa 70 Euro mehr gibt es auch Raspelaufsätze*, die werde ich mir wahrscheinlich noch kaufen. Für den extra Dampfgaraufsatz* (Affiliate-Links mit einer kleinen Provision für mich ohne Mehrkosten für dich) habe ich erstmal keinen Bedarf. Und zum Thema Preis ist noch zu sagen: Der iPrep&Cook Gourmet ist immer noch deutlich günstiger als ein Thermomix.

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Mein Fazit

Ich kann den iPrep&Cook Gourmet empfehlen. Es ist eine persönliche Entscheidung, ob es eine Küchenmaschine mit Kochfunktion sein soll, doch diese eignet sich sowohl für Kochanfänger, die gelingsichere einfache Rezepte wollen, als auch für ambitionierte Köche, die damit auch Saucen, Liköre etc. zaubern. Wer nicht so viel dafür investieren und 200 Euro sparen möchte, kann auf die Appsteuerung verzichten. Hier findest du die Classic-Version*, hier die mit App-Steuerung* (Affiliate-Links mit einer kleinen Provision für mich ohne Mehrkosten für dich).

Braucht man eine Küchenmaschine? Jein.

Jeder Hobbybäcker kommt früher oder später an einen Punkt, an dem er sich professionelle Hilfe wünscht. Alles funktioniert auch mit einfachem Zubehör: Dem Rührgerät statt der Küchenmaschine, der Handraspel statt des Raspelaufsatzes. Aber: Mit Küchenmaschine ist es einfacher. Meine erste Küchenmaschine habe ich vor vielen Jahren von meinem Liebsten geschenkt bekommen, eine Bosch Mum4 mit etwas Zubehör. Eine Küchenmaschine zum Geburtstag? Oh ja, er kennt mich gut. Eine Küchenmaschine wollte ich schon lange, denn sie erleichtert manche Dinge. Langes Rühren von Teigen, das Aufschlagen von Eiern mit Butter und Zucker oder das Raspeln von Kartoffeln für ein Gratin (hier mein Lieblingsrezept) sind nur drei von vielen Beispielen. Bei einer Küchenmaschine mit Kochfunktion lässt sich diese Liste noch um einige Dinge erweitern: Eierlikör zubereiten, Marmelade kochen oder blitzschnell Suppen vorbereiten… Also: Man braucht keine Küchenmaschine, doch sie erleichtert das Werkeln in der Küche und ist daher eine Überlegung wert.

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Backen mit dem iPrep&Cook Gourmet: Eierlikör-Guglhupf

Vor lauter Testbericht kam das heutige Rezept nun fast ein wenig kurz, dabei habe ich den Eierlikör-Guglhupf wie gesagt bereits zweimal in seiner leckeren Form genießen dürfen. Den kalorienreduzierten Versuch vergessen wir lieber. Die nun übrig gebliebene Buttermilch werde ich für eines dieser Rezepte verwenden. Das Gute bei den Rezepten mit dem iPrep&Cook Gourmet ist: Das Küchengerät erleichtert manches, doch sie funktionieren auch ohne. Ein Stückchen Eierlikör-Guglhupf ist also für jeden in greifbarer Nähe, es braucht nur wenige Zutaten und wenig Zeit zum Zusammenrühren. Den Rest übernimmt der Ofen – bei den aktuellen Temperaturen macht das auch nichts mehr aus.

Zutaten für Eierlikör-Guglhupf

250ml neutrales Öl, 250ml Eierlikör, 150g Zucker, 125g Mehl, 125g Stärke, fünf Eier, zwei Päckchen Vanillezucker, 1,5 TL Backpulver und eine Prise Salz. Außerdem etwas Butter und Mehl für die Kuchenform.

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eier mit Zucker und Vanillezucker für etwa zwei Minuten aufschlagen. Währenddessen die trockenen Zutaten vermischen: Mehl, Stärke, Backpulver und eine Prise Salz. Die Stärke sorgt übrigens dafür, dass der Kuchen besonders fein wird. Sie lässt sich sonst auch durch Mehl ersetzen. Öl und Eierlikör zu der Ei-Zucker-Mischung geben und rühren, dann die trockenen Zutaten zugeben. So lange rühren, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.

Die Guglhupf-Form buttern und etwas bemehlen, dann den Teig einfüllen und für 60 Minuten backen. Ich stelle den Ofentimer auf 50 Minuten und teste dann im Fünfminuten-Takt mit einem Stäbchen, ob der Teig schon durch ist. Sobald kein Teig mehr am Holzstäbchen hängt, ist der Kuchen fertig. Auskühlen lassen und servieren. Nachdem ich auf die Schokoglasur verzichtet habe, brauche ich auch keinen Puderzucker dazu.

Eierlikör-Guglhupf

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By ÜberSee-Mädchen Serves: 12
Prep Time: 15 Minuten Cooking Time: 60 Minuten

Ingredients

  • 250 ml neutrales Öl
  • 250 ml Eierlikör
  • 150 g Zucker
  • 125 g Mehl
  • 125 g Stärke
  • fünf Eier
  • zwei Päckchen Vanillezucker
  • 1,5 TL Backpulver
  • eine Prise Salz
  • etwas Butter und Mehl für die Kuchenform.

Instructions

1

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

2

Die Eier mit Zucker und Vanillezucker für etwa zwei Minuten aufschlagen. Die trockenen Zutaten vermischen: Mehl, Stärke, Backpulver und eine Prise Salz.

3

Öl und Eierlikör zu der Ei-Zucker-Mischung geben und rühren, dann die trockenen Zutaten zugeben. So lange rühren, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.

4

Die Guglhupf-Form buttern und etwas bemehlen, dann den Teig einfüllen und für 60 Minuten backen. Auskühlen lassen und servieren.

Eierlikör-Guglhupf mit iPrep&Cook von Krups einfacher Rührkuchen Rezept von ÜberSee-Mädchen Foodblog vom Bodensee Überlingen

Werbung: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Krups. 
Danke für die Zusammenarbeit! Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

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7 Kommentare

  • Antworten
    Hanna
    31. Juli 2018 um 14:51

    Liebe Isabelle,

    der Gugelhupf sieht fantastisch aus, ich liebe Eierlikör zum Backen :)

    Viele Grüße,
    Hanna von HoseOnline.de

    • Antworten
      ÜberSee-Mädchen
      1. August 2018 um 08:21

      Hallo liebe Hanna, dann sind wir schon zwei <3 Lass dir den Kuchen gerne schmecken. Viele Grüße vom Bodensee, Isabelle

  • Antworten
    Eierlikör ganz einfach selbstgemacht | ÜberSee-Mädchen
    5. August 2018 um 11:15

    Diese/r Article wurde auf uebersee-maedchen.de erwähnt

  • Antworten
    Nussiger Kaffee-Guglhupf mit Schokolade | ÜberSee-Mädchen
    20. November 2018 um 21:03

    This Article was mentioned on uebersee-maedchen.de

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